Webdesign-Trends 2020

30. Januar 2020

Das Webdesign unterliegt ständigen Veränderungen. Nicht nur technische, sondern auch visuelle Trends entwickeln sich immer schneller. Die Möglichkeiten scheinen endlos zu sein. Hier gilt es, auf dem Laufenden zu bleiben!

Auch 2020 werden Webdesigner wieder alte Stile neu erfinden und mit neuen Techniken experimentieren. Wir zeigen dir, welche Trends du in diesem Jahr auf dem Schirm haben solltest!

1. Handgezeichnete Designelemente

Egal, ob handgefertigte Symbole oder handgezeichnete Illustrationen – im Jahr 2020 werden wir viele Seiten sehen, die mit individuellen Zeichnungen aus der Masse herausstechen wollen. Unvollkommene, handgezeichnete Designelemente verleihen Webseiten einen einzigartigen Charakter und sind charmant und menschlich zugleich.

2. Kombination von Fotos mit Illustrationen

Ob Fotos von Produkten oder Menschen – 2020 werden immer öfter echte Fotos mit Illustrationen oder Grafiken kombiniert. Diese Kreationen erinnern an Collagen und erzeugen ein einprägsames Bild. Der Trend kann vielseitig eingesetzt werden und verleiht einer Website Individualität und Persönlichkeit.

3. Dark Mode

Das dunkle Design könnte sich zum größten Trend 2020 entwickeln. Webseiten im Dark Mode sehen nicht nur super modern aus, sondern erzeugen auch einen höheren Kontrast zu anderen Farben und lassen Designelemente hervorstechen. Dunkle Hintergründe verbessern zudem die visuelle Ergonomie, indem sie die Belastung der Augen reduzieren. Eine Website im Dark Mode schont die Augen des Betrachters!

4. Minimalistische Webseiten mit übergroßer Schrift

Das Weglassen unnötiger Gestaltungselemente und die Nutzung von Weißraum ist schon seit einigen Jahren in Mode. Und auch heute noch wirken minimalistische Webseiten modern und elegant. 2020 werden Webdesigner weiter unwichtige Details und Gestaltungselemente entfernen – mit dem Unterschied, dass minimalistische Seiten heute mit übergroßen Schriften kombiniert werden, die sofort ins Auge fallen.

5. Mutige Farbkombinationen

Faszinierende und mutige Farben werden 2020 eine wichtige Rolle im Webdesign spielen. Mit futuristischen Neonfarben und gegensätzlichen Farbkombinationen werden Designs kreiert, die nahezu vom Bildschirm springen. Ziel ist es, den Seiten ein leuchtendes Gefühl zu verleihen und lebhafte Bilder zu erschaffen. Gepaart mit Trends wie dem extremen Minimalismus oder dem Dark Mode können leuchtende Farben wirklich glänzen.

6. Pseudo-3D-Effekt

Einen Kontrast zum klassischen Flat Design bilden in diesem Jahr Webdesigns mit einem Pseudo-3D-Effekt. Mit weichen Schlagschatten und übereinandergelegten Elementen erzeugst du Tiefe und verleihst der Seite ein leichtes Gefühl, so als ob die Elemente übereinander schweben würden. Das Design wirkt vielschichtiger und interessanter.

7. Spilt-Screen-Design

Ein sehr schöner Trend im Webdesign ist auch das Split-Screen-Design, bei dem die Website in zwei vertikale Bereiche geteilt wird. Die beiden vertikalen Hälften können dabei ganz unterschiedlich gestaltet werden. So ist es zum Beispiel möglich, die eine Seite für die Navigation zu verwenden und auf der anderen Seite ein vollformatiges Bild zu zeigen. Insbesondere in Verbindung mit Scroll-Effekten bietet die vertikal geteilte Website einzigartige Nutzererlebnisse. So kannst du beispielsweise die beiden Seiten mit unterschiedlichen Scroll-Geschwindigkeiten ausstatten.

Das Split-Screen-Design ist ideal, um die Emotionalität zu steigern, kann jedoch nur bei Webseiten mit wenigen Inhalten eingesetzt werden. Auch bei der Darstellung auf besonders kleinen Bildschirmen wird es schwierig.

8. Bewegung und Interaktivität

Dir ist sicherlich bewusst, dass Videos und Animationen kein neues Phänomen im Web sind. Doch der Trend der bewegten Bilder wird auch 2020 das Webdesign weiterhin bestimmen. Kein Wunder, schließlich sind diese visuellen Elemente perfekt, um die Aufmerksamkeit des Webseitenbesuchers zu erregen. Unser Auge wird instinktiv von Objekten gefesselt, die sich bewegen.

Interaktivität und Bewegung kannst du in vielfältiger Weise in eine Website einbringen. Die Möglichkeiten reichen von Mikrointeraktionen (wie beispielsweise Mouse-Over-Effekte) über Schriften, die quer über den Bildschirm laufen, bis hin zu animierten GIF-Bildern und Fullscreen-Videos im Header.

Die Interaktionen und Animationen werden heute immer detailverliebter und vermitteln dem Besucher den Eindruck einer dynamischen Website. Der Nutzer wird motiviert, die Seite zu entdecken, mit ihr zu interagieren und möglichst tief einzutauchen.

9. Sticky Navigation

Standardmäßig ist die Navigationsleiste einer Website statisch, das heißt, sie verschwindet beim Scrollen. Damit machen Sticky Menüs Schluss. Sie bleiben immer sichtbar und erlauben eine ständige Navigation auf der Seite. Mittlerweile ist diese fixierte Navigation voll im Mainstream angekommen. Ein gutes Beispiel ist Facebook – auch hier bleibt die obere Menüleiste beim Scrollen immer sichtbar.

Eine Sticky Navigation hat viele Vorteile. Besonders bei sehr langen Seiten muss der Nutzer nicht erst wieder nach oben scrollen, um sich weiter auf der Website umzusehen. Zudem kann er sich besser orientieren, da er immer im Blick hat, welche Unterseiten es gibt. Zu den größten Nachteilen dürfte zählen, dass das Menü immer einen Teil des Inhalts verdeckt, je nach Größe der Navigationsleiste. Du solltest dich deshalb immer fragen, ob das Menü wichtiger ist als der Inhalt der Seite.

10. Übergroße Elemente und Schriften

2020 liegen übergroße Elemente und Schriften auf Webseiten voll im Trend. Auf immer mehr Seiten findest du Fullscreen-Bilder und -Videos, riesige Schriften oder ungewöhnlich große Menü-Icons. Mit diesen übergroßen Elementen möchten Webdesigner dafür sorgen, dass die wichtigste Botschaft sofort beim Besucher ankommt. Du solltest bei diesem Trend jedoch immer im Hinterkopf behalten, dass zu viele große Elemente den Besucher erschlagen können. Hier gilt es, mit besonders viel Bedacht an die Arbeit zu gehen!

11. Positionsanzeige beim Scrollen

Ein ganz neuer Trend im Webdesign sind Positionsanzeigen beziehungsweise die prozentuale Angabe, wie viel der Seitenbesucher schon gescrollt hat. Der Nutzer weiß also, wie weit unten er auf der Seite ist und wie viel Inhalt noch folgt. Insbesondere für Blogs und sehr lange Seiten ist dieser Trend interessant.

12. Dialogorientierte Webseiten

Im Jahr 2020 werden Webseiten mehr denn je versuchen, den Besucher in einen Dialog zu verwickeln. Das gelingt zum einen mit Chatbots, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen, um Fragen zu beantworten und den Nutzer durch die Seite zu leiten. Zum anderen werden die Sprachsteuerung und Sprachassistenten eine immer größere Rolle spielen. Besonders für Nutzer mit Beeinträchtigungen ist die Steuerung per sprachlicher Schnittstelle interessant.

Fazit

Wir freuen uns auf die Webdesign-Trends 2020! Dank der Vielzahl gegensätzlicher Bewegungen, Stile und Trends können wir mit Sicherheit sagen, dass es ein Jahr voller Überraschungen wird.

 

Was sind die größten Webdesign-Trends 2020 für dich? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!


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Kommentare

Floyd sagt:

chris-hortsch.de/webdesign-blog/innovative-webdesign-trends-2021 sagt die Webdesign Trends für 2021 vorher und was ich da so rauslesen kann heißt, dass der Dark Mode auch 2021 im Trend liegen wird und noch besser wirkt das ganze mit einer Kombination von Neon Farben.

Liebe Grüße
Floyd

KronDesign sagt:

Minlimalistisches Design finde ich klasse!

Julia Kaiser sagt:

Toller Beitrag zum Thema Webdesign. Ich habe mich dazu entschieden ein Redesign bei meiner Webseite durchführen zu lassen und da kommen mir deine Tipps sehr gelegen.