Was ist Black Hat SEO?

23. Juli 2008

Wer unter Black Hat SEO ein negatives Geschmäkl vermutet, mag da richtig liegen. Denn Black Hat SEO – auch unethische SEO genannt – bezeichnet „eine Vorgehensweise bei der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization bzw. abgek. SEO), bei der eine Verletzung der Richtlinien der Suchmaschinen bewußt in Kauf genommen wird“, so das Lexikon der Suchmaschinenoptimierung. In erster Linie zeichnet sich ein Schwarzhut SEO durch den Einsatz massiver Spam-Praktiken wie z.B. Cloaking, Doorway-Pages, Keyword-Stuffing oder Invisible-Text aus.

Dabei ist der Übergang vom unseriösen tiefschwarzen SEO zum perlweißen Ritter der Suchmaschinenoptierung fließend, wie das Google Blogoscoped Blog festhält:

  1. Dark Inky Black Hat SEO: So evil he’s a typosquatter installing spyware. Plain illegal, too.
  2. Charcoal Hat SEO: Optimizes really unrelated pages for all kinds of queries, but within the bounds of legality.
  3. Dark Gray Hat SEO: This SEO is e.g. a splogger stealing content from other sites. (What, that’s better than charcoal?)
  4. Slate Gray Hat SEO: An SEO creating link farms and such.
  5. Gray Hat SEO: An SEO who actually reads the search engine’s webmaster guidelines, but then tries as much “evil” as she can get away with.
  6. Light Gray Hat SEO: This SEO creates original content (lots of it), but the content is still only aimed at search engines.
  7. Off-White Hat SEO: This guy not only ensures the site is indexable – he’ll also make sure to get lots of backlinks from friends.
  8. White Hat SEO: This person puts up the content that people are actually searching for, and prepares the site to make it very accessible. White Hat SEOs only optimize those of their pages they deem worthy to be ranking top in search engines.
  9. Luminescent Pearly White Hat SEO: Not only does this SEO do everything the White Hat SEO does, the LPW Hat SEO also makes sure pages will not show up for irrelevant queries.

Eine weitere illegale Methode der Schwarzhüte ist, Konkurrenzunternehmen durch negative SEO-Informationen im Suchmaschinen-Ranking nach unten zu befördern.

Seeber


Kommentare

  1. Black Hat SEO – auch unethische SEO

    hier ein echtes Beispiel für soziale Kompetenz der deutschen Herren:

    http://zorro7000.wordpress.com/2008/03/02/mediadonis-und-seine-black-hat-seo-skype-chat-member/

    Kommentar von zorro7000 - 23. Juli 2008 um 12:34

  2. Hallo Waldkraiburg,

    Sie haben es doch schon selbst gesagt – alles was gegen die Google Richtlinien verstößt oder schlichtweg gesetzlich illegal ist, ist Black Hat.

    Roland Schupp

    Kommentar von Webdepartment - 23. Juli 2008 um 12:34

  3. Wird sich langfristig auch auf jeden Fall auszahlen

    Kommentar von Arne - 23. Juli 2008 um 12:34

  4. Echt der Hammer, vielen dank für die Info. – Dann doch lieber ehrlich, wenn auch etwas langsamer.

    LG

    Torsten

    Kommentar von Torsten - 23. Juli 2008 um 12:34

  5. Die allerwenigstens black,grey oder whatever Hat SEO Methoden sind heutzutage noch nützlich. Google hat seinen Algorithmus so verbessert und angepasst, dass man mit diesen Methoden nichtmal mittelfristig erfolg haben wird. Sprich die schwarzen Schafe kommen in den white hat SEO Bereich und man merkt, was sie dort alles anrichten 🙁

    Kommentar von SEO Berlin - 23. Juli 2008 um 12:34

  6. Ich würde auf alle Fälle, mit Geduld White Hat bevorzugen, damit keine unerwünschten Nachteile auftreten.

    Vor allem, wenn man SEO nicht für sich selbst betreibt.

    Kommentar von Ringo - 23. Juli 2008 um 12:34

  7. Nun ja, die Auslegung von Black Hat finde ich persönlich ein bischen übertrieben. Eigentlich ist alles was gegen die Google Richtlinien verstößt Black Hat. So lange google es nicht entdeckt ist alles White Hat :))

    Kommentar von waldkraiburg - 23. Juli 2008 um 12:34

  8. danke für die genaue definition. wusste gar nicht, das es so viele gruppierungen gibt.

    Kommentar von nils - 23. Juli 2008 um 12:34

  9. Ich bin wirklich überrascht darüber, wie viele unterschiedliche Formen es zwischen White Hat und Black Hat SEO gibt. Hätte ich nicht gedacht und bin jetzt um einiges schlauer… Danke für den Beitrag. 😉

    Kommentar von kruegers - 23. Juli 2008 um 12:34

  10. Ich würde mich auch lieber auf white head Maßnahmen beschränken, ist langfristig erfolgreicher.

    Kommentar von Jasmin - 23. Juli 2008 um 12:34

  11. @seo berlin: kann dem nur zustimmen, Google hat einen selbstregulierenden Lernalgorithmus, je häufiger man ihm Spammerseiten zeigt, desto schneller und genauer wird der Algorithmus. Das Problem ist nur, dass auch Spammer intelligenter werden, hoffentlich bleibt Google immer eine Nase voraus.

    Kommentar von online vergleich - 23. Juli 2008 um 12:34

  12. Nur sollten alle hier nicht vergessen, dass auch Profis unethische Methoden nutzen um richtig Moneten abzuschüpfen – auch wenn es in den meisten Fällen operative Projekte sind, meine damit kurzfristige, aber dafür sehr manipulative.

    Kommentar von homepage - 23. Juli 2008 um 12:34

  13. Es ist ja aber auch eine Versuchung. Solange es die Verdienstmöglichkeiten im Internet geben wird, werden die Techniken auch bestehen bleiben. Letztendlich bin ich hier etwas gespalten, denn in einigen Bereichen brauch man ehrlich nicht mehr arbeiten, da man eh keine Chance hat

    Kommentar von Arne - 23. Juli 2008 um 12:34

  14. Lieber ehrlich, wenn auch langsamer ist auch mein Motto.

    Kommentar von Hannes Gastro - 23. Juli 2008 um 12:34

  15. @hannes: da gebe ich dir recht! es ist nur unfair wenn man selber hart optimiert und ein anderer verwendet solche methoden!

    Kommentar von Wohngeldrechner - 23. Juli 2008 um 12:34

  16. Black Hat SEO-Techniken werden erst dann richtig fies, wenn sie gegen einen Mitbewerber eingesetzt werden („Negatives SEO“). Allen voran wäre da das berüchtigte Google Bowling zu erwähnen, bei dem man einen unliebsamen Konkurrenten mit unzähligen Links zupflastert, die einen harten Anker aufweisen. Es gibt sogar einige SEO-Firmen, die das auf deren Homepages bewerben.

    Kommentar von Geldverdienen - 23. Juli 2008 um 12:34

  17. Luminescent Pearly White Hat SEO gefällt mir persönlich am besten.

    Kommentar von Miguel - 23. Juli 2008 um 12:34

  18. Nur sollten alle hier nicht vergessen, dass auch Profis unethische Methoden nutzen um richtig Moneten abzuschüpfen – auch wenn es in den meisten Fällen operative Projekte sind, meine damit kurzfristige, aber dafür sehr manipulative.

    Kommentar von martin - 23. Juli 2008 um 12:34

  19. ch bin wirklich überrascht darüber, wie viele unterschiedliche Formen es zwischen White Hat und Black Hat SEO gibt. Hätte ich nicht gedacht und bin jetzt um einiges schlauer… Danke für den Beitrag. 😉

    Kommentar von Anna - 23. Juli 2008 um 12:34

  20. Black Hat SEO – auch unethische SEO

    hier ein echtes Beispiel für soziale Kompetenz der deutschen Herren:

    http://zorro7000.wordpress.com/2008/03/02/mediadonis-und-seine-black-hat-seo-skype-chat-member/

    Kommentar von zorro7000 - 23. Juli 2008 um 12:34

  21. Hallo Waldkraiburg,

    Sie haben es doch schon selbst gesagt – alles was gegen die Google Richtlinien verstößt oder schlichtweg gesetzlich illegal ist, ist Black Hat.

    Roland Schupp

    Kommentar von Webdepartment - 23. Juli 2008 um 12:34

  22. Wird sich langfristig auch auf jeden Fall auszahlen

    Kommentar von Arne - 23. Juli 2008 um 12:34

  23. Echt der Hammer, vielen dank für die Info. – Dann doch lieber ehrlich, wenn auch etwas langsamer.

    LG

    Torsten

    Kommentar von Torsten - 23. Juli 2008 um 12:34

  24. Die allerwenigstens black,grey oder whatever Hat SEO Methoden sind heutzutage noch nützlich. Google hat seinen Algorithmus so verbessert und angepasst, dass man mit diesen Methoden nichtmal mittelfristig erfolg haben wird. Sprich die schwarzen Schafe kommen in den white hat SEO Bereich und man merkt, was sie dort alles anrichten 🙁

    Kommentar von SEO Berlin - 23. Juli 2008 um 12:34

  25. Ich würde auf alle Fälle, mit Geduld White Hat bevorzugen, damit keine unerwünschten Nachteile auftreten.

    Vor allem, wenn man SEO nicht für sich selbst betreibt.

    Kommentar von Ringo - 23. Juli 2008 um 12:34

  26. Nun ja, die Auslegung von Black Hat finde ich persönlich ein bischen übertrieben. Eigentlich ist alles was gegen die Google Richtlinien verstößt Black Hat. So lange google es nicht entdeckt ist alles White Hat :))

    Kommentar von waldkraiburg - 23. Juli 2008 um 12:34

  27. danke für die genaue definition. wusste gar nicht, das es so viele gruppierungen gibt.

    Kommentar von nils - 23. Juli 2008 um 12:34

  28. Ich bin wirklich überrascht darüber, wie viele unterschiedliche Formen es zwischen White Hat und Black Hat SEO gibt. Hätte ich nicht gedacht und bin jetzt um einiges schlauer… Danke für den Beitrag. 😉

    Kommentar von kruegers - 23. Juli 2008 um 12:34

  29. Ich würde mich auch lieber auf white head Maßnahmen beschränken, ist langfristig erfolgreicher.

    Kommentar von Jasmin - 23. Juli 2008 um 12:34

  30. @seo berlin: kann dem nur zustimmen, Google hat einen selbstregulierenden Lernalgorithmus, je häufiger man ihm Spammerseiten zeigt, desto schneller und genauer wird der Algorithmus. Das Problem ist nur, dass auch Spammer intelligenter werden, hoffentlich bleibt Google immer eine Nase voraus.

    Kommentar von online vergleich - 23. Juli 2008 um 12:34

  31. Nur sollten alle hier nicht vergessen, dass auch Profis unethische Methoden nutzen um richtig Moneten abzuschüpfen – auch wenn es in den meisten Fällen operative Projekte sind, meine damit kurzfristige, aber dafür sehr manipulative.

    Kommentar von homepage - 23. Juli 2008 um 12:34

  32. Es ist ja aber auch eine Versuchung. Solange es die Verdienstmöglichkeiten im Internet geben wird, werden die Techniken auch bestehen bleiben. Letztendlich bin ich hier etwas gespalten, denn in einigen Bereichen brauch man ehrlich nicht mehr arbeiten, da man eh keine Chance hat

    Kommentar von Arne - 23. Juli 2008 um 12:34

  33. Lieber ehrlich, wenn auch langsamer ist auch mein Motto.

    Kommentar von Hannes Gastro - 23. Juli 2008 um 12:34

  34. @hannes: da gebe ich dir recht! es ist nur unfair wenn man selber hart optimiert und ein anderer verwendet solche methoden!

    Kommentar von Wohngeldrechner - 23. Juli 2008 um 12:34

  35. Black Hat SEO-Techniken werden erst dann richtig fies, wenn sie gegen einen Mitbewerber eingesetzt werden („Negatives SEO“). Allen voran wäre da das berüchtigte Google Bowling zu erwähnen, bei dem man einen unliebsamen Konkurrenten mit unzähligen Links zupflastert, die einen harten Anker aufweisen. Es gibt sogar einige SEO-Firmen, die das auf deren Homepages bewerben.

    Kommentar von Geldverdienen - 23. Juli 2008 um 12:34

  36. Luminescent Pearly White Hat SEO gefällt mir persönlich am besten.

    Kommentar von Miguel - 23. Juli 2008 um 12:34

  37. Nur sollten alle hier nicht vergessen, dass auch Profis unethische Methoden nutzen um richtig Moneten abzuschüpfen – auch wenn es in den meisten Fällen operative Projekte sind, meine damit kurzfristige, aber dafür sehr manipulative.

    Kommentar von martin - 23. Juli 2008 um 12:34

  38. ch bin wirklich überrascht darüber, wie viele unterschiedliche Formen es zwischen White Hat und Black Hat SEO gibt. Hätte ich nicht gedacht und bin jetzt um einiges schlauer… Danke für den Beitrag. 😉

    Kommentar von Anna - 23. Juli 2008 um 12:34

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