Was hilft gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

15. April 2021

Mit diesen Tipps kommst du putzmunter durch den Frühling!

Wenn im Frühling die Tage länger werden, kommt oft das große Gähnen. Zwischen März und Mai macht vielen Menschen die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit zu schaffen. Wir erklären dir, woher die Müdigkeit kommt und haben hilfreiche Tipps für dich!

Gibt es die Frühjahrsmüdigkeit wirklich oder ist alles nur ein Mythos?

Das Phänomen der Frühjahrsmüdigkeit wird vor allem durch den Klimawechsel verursacht. In der dunklen Jahreszeit fährt unser Körper in den Sparmodus und senkt die Temperatur. Wenn dann im Frühjahr die Kälte des Winters den wärmeren Temperaturen weicht, muss sich der Körper langsam daran gewöhnen. Die Blutgefäße weiten sich und der Blutdruck sackt ab. Dieser Umstellungsprozess raubt unserem Körper Energie und ermüdet ihn.

Mit Beginn des Frühlings und den ersten warmen Sonnenstrahlen wird außerdem die Produktion des Glückshormons Serotonin angeregt. Sicherlich kennst du es auch, dass mit den ersten Sonnenstrahlen die Stimmung wieder aus dem Keller kommt. Die längeren Tage sorgen zugleich dafür, dass weniger Melatonin produziert wird. Das Schlafhormon steuert unseren Tag-Wach-Rhythmus und ist dafür verantwortlich, dass wir in der Nacht erholsam schlafen können.

Durch die äußerlichen Veränderungen im Frühjahr gerät das Verhältnis der Hormone Serotonin und Melatonin ins Wanken. Der Körper braucht etwa zwei bis vier Wochen, um sich daran zu gewöhnen und ein neues Gleichgewicht herzustellen. Die Frühjahrsmüdigkeit ist also keine Einbildung, sondern lässt sich wissenschaftlich begründen.

Wie äußert sich die Frühjahrsmüdigkeit?

Die Frühjahrsmüdigkeit tritt meist ein, wenn es bereits ein paar Tage lang warm war. Wenn es zu mehreren Warm-Kalt-Perioden kommt, weil das Wetter verrückt spielt, dann kann sich auch die Müdigkeit mehrmals zeigen. Etwa 30 bis 60 % der Deutschen sind von diesem Phänomen betroffen – Frauen häufiger als Männer.

Das häufigste Symptom der Frühjahrsmüdigkeit ist – wie der Name schon verrät – vor allem Müdigkeit. Viele Menschen beklagen aber auch Wetterfühligkeit, Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit und Gereiztheit.

Die extreme Frühjahrsmüdigkeit macht sich besonders in den Monaten März und April bemerkbar. Bis der Körper sich an die Umstellung gewöhnt hat, dauert es etwa zwei bis vier Wochen. Sobald die innere Uhr wieder justiert ist, lässt die Frühjahrsmüdigkeit wieder nach.

Was kann man gegen die Frühjahrsmüdigkeit tun?

Am besten gegen die Frühjahrsmüdigkeit hilft Sport oder ein Spaziergang an der frischen Luft. Geh nach draußen in die Sonne und betätige dich körperlich! Das Tageslicht führt dazu, dass die Produktion des Schlafhormons Melatonin unterdrückt und die Herstellung von Serotonin gefördert wird. Durch die Bewegung kommt dein Kreislauf in Schwung.

Gib auf keinen Fall der Müdigkeit nach, indem du einen Mittagsschlaf machst oder dich schonst. Um die Frühjahrsmüdigkeit so schnell wie möglich zu besiegen, musst du aktiv werden!

Weitere Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit:

  • Wechselduschen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen
  • eine gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse, um den Stoffwechsel anzukurbeln
  • ausreichend trinken (circa 1,5 bis 2 Liter pro Tag), um Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zu verhindern

Wichtig: Wenn du dich über längere Zeit ungewöhnlich stark erschöpft fühlst, solltest du auf jeden Fall einen Arzt um Rat fragen. Möglicherweise hat deine Müdigkeit andere Ursachen.

Fazit

Wenn du dich im Frühjahr schlapp und antriebslos fühlst, bist du damit nicht allein. Die Frühjahrsmüdigkeit gibt es wirklich. Das beste Rezept dagegen ist Bewegung an der frischen Luft. Lass uns gerne in den Kommentaren wissen, ob dir die Frühjahrsmüdigkeit zu schaffen macht und was du dagegen tust!


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