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Euroweb – Professionelles Webdesign für den Mittelstand

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Webdesign, Social Media und Marketing.

Auf unserem Euroweb Blog schreiben unsere Mitarbeiter zu Themen und Erfahrungen rund um den Mittelstand im Internet. Schauen Sie rein, informieren Sie sich und kommentieren Sie die Beiträge!

 

User-Signale und ihre Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung

So wirkt sich das Nutzerverhalten auf das Google Ranking aus

Bedeutung des Nutzerverhaltens für das Google Ranking

Google entwickelt seinen Algorithmus für die Bewertung von Webseiten immer weiter. Anhand welcher Faktoren das Ranking bei Suchanfragen erstellt wird und welche Faktoren wie stark gewichtet werden, hält der Suchmaschinengigant jedoch weitestgehend geheim. Klar ist jedoch das Ziel von Google: Die Nutzer sollen mit möglichst wenigen Klicks am Ziel Ihrer Suche sein. Um das zu ermöglichen, versucht Google sich immer weiter in den Webseitenbesucher hineinzuversetzen. Wo früher nur Keywords ausgewertet wurden, möchte Google heute herausfinden, ob die Webseite einen Mehrwert für den Besucher bietet. Man geht deshalb davon aus, dass die sogenannten User-Signale mittlerweile eine wichtige Rolle für das Google Ranking spielen.

User-Signale sind Messwerte, die Google Auskunft über das Verhalten des Webseitenbesuchers liefern. Dabei verfügt Google über verschiedenste Möglichkeiten, das Nutzerverhalten bei Suchanfragen zu verfolgen und auszuwerten. Durch unser Verhalten signalisieren wir Google, ob wir mit einem Suchergebnis etwas anfangen können oder nicht. Wer die wichtigsten User-Signale kennt und seine eigene Website dementsprechend optimiert, kann in aller Regel auch sein Ranking verbessern. Im Folgenden möchten wir Ihnen deshalb die wichtigsten User-Signale kurz vorstellen.

Diese User-Signale beeinflussen das Google Ranking:

Klickrate / Click-Through-Rate:
Wird eine Webseite in den Suchergebnissen angezeigt, wertet Google aus, ob die Webseite über die Vorschau angeklickt und geöffnet wird oder nicht. Umso höher die Klickrate ist, desto relevanter erscheint Google die Webseite für die jeweilige Suchanfrage.

Absprungrate / Bounce Rate:
Verlässt ein Besucher nach wenigen Sekunden wieder Ihre Website und kehrt zu den Suchergebnissen zurück, ohne eine weitere Aktion auf der Seite ausgeführt zu haben, dann bewertet Google das negativ. Die geöffnete Seite scheint dem Besucher dann nicht das zu bieten, wonach er gesucht hat.

Verweildauer / Time on Site:
Bleibt ein Besucher längere Zeit auf einer Seite und liest sich die Texte durch oder schaut sich ein Video an, dann geht Google davon aus, dass die Website eine Antwort auf die gestellte Suchanfrage bietet. Eine lange Verweildauer wirkt sich deshalb positiv auf das Google Ranking aus.

Neben den drei Hauptfaktoren Click-Through-Rate, Absprungrate und Verweildauer erkennt Google noch weitere Interaktionen, die auf der Website ausgeführt werden. Dazu zählen unter anderem:

Scrolling-Signale:
Hier bewertet Google, ob der Webseitenbesucher nur im oberen Teil der Seite verbleibt oder ob er auch nach unten scrollt, um zum Beispiel einen Text vollständig zu lesen.

Weiterführende interne Verlinkungen
Google sieht es auch gerne, wenn ein Nutzer sich anhand von internen Verlinkungen durch Ihre Seite klickt und nach weiterführenden Informationen sucht.

Newsletter-Anmeldungen und Bestellungen
Auch wenn User in Ihrem Online-Shop einkaufen, sich auf der Firmenhomepage für den Newsletter anmelden oder das Kontaktformular nutzen, bewertet Google das positiv. Schließlich hat der Nutzer dann auf Ihrer Website für ihn interessante Dinge gefunden. Seine Suchanfrage wurde also erfüllt.

Darüber hinaus spielen auch die sogenannten Social Signals eine immer größere Rolle. Werden Inhalte erfolgreich über Facebook und Co. verbreitet, scheinen diese Inhalte einen Mehrwert für viele Nutzer zu bieten.

Neben den Daten, die in allen Browsern gesammelt werden, geht man auch davon aus, dass Google bei der Nutzung des eigenen Browsers Google Chrome den User und sein Verhalten noch näher beobachtet. Zu den User-Signals bei Google Chrome zählen:

Direkte Eingabe der Zieladresse:
Gibt ein User eine Zieladresse direkt in den Browser ein, geht Google davon aus, dass diese Seite besondere Inhalte bietet, da sich die Website bereits in das Gedächtnis des Nutzers eingeprägt hat.

Gesetzte Lesezeichen:
Wird eine Seite als Lesezeichen gesetzt und von dort aus häufig besucht, rechnet Google damit, dass diese Seite relevante Inhalte bietet.

Fazit:

Wer die User Signale seiner Website verbessern möchte, der sollte darauf achten, dass die Seite für Besucher interessant ist und relevante Informationen bietet. Außerdem sollte auf schnelle Ladezeiten sowie ansprechende Meta-Daten (Seitentitel und Seitenbeschreibung) Wert gelegt werden, die die Klick-Rate in den Suchergebnissen entscheidend beeinflussen können. Kurz gesagt: Wer den Besuchern seiner Firmenhomepage eine rundum gelungene und informative Seite anbietet, der kann sicherlich auch im Google Ranking punkten.

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Judith Haag

Judith Haag ist Online-Redakteurin und PR-Referentin bei Euroweb. Sie beschäftigt sich mit den Themen Online-Redaktion, SEO, Social-Media und Public Relations.

Position

Online-Redakteurin

Kontakt

j.haag@euroweb.de

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