Updates: Sicher vor Betrug oder neue Lebensaufgabe?

10. Mai 2012

Fast jeder besitzt einen Computer, ein Smartphone oder sonstige Geräte, die von der aufgespielten Software abhängig sind. Wer im Besitz von etlichen Geräten ist, wird auch diesen Gedanken kennen: „Ist mein Gerät vor Betrug sicher?“. Die Hersteller der Geräte versorgen uns, mal mehr oder minder, mit neuen Funktionen und Sicherheitsupdates. Den Besitzer freut es und zum sicheren Gefühl beim Onlinebanking oder auf Shoppingtour trägt es ebenfalls bei. Der eine hat seine Updates auf Automatik stehen, der andere installiert sie per Hand und andere ignorieren die Sicherheitsupdates per se oder wissen nicht, was zu tun ist. Dabei ist es in den meisten Fällen lediglich mit einem Klick und anschließendem Neustart erledigt. Doch sind die Updates wirklich so sicher? Bringen diese den gewünschten Mehrwert für unsere Geräte mit sich? Windows 7 zählt alleine in diesem Jahr schon 34 Updates mit der Kennung „Wichtig“ (Die Zahl variiert von System zu System). Es kommen lediglich 5 „Empfohlene“ hinzu und 50 „Optionale“, etwa beim Einsatz von Security-Essentials. Jedenfalls hat mein Windows mit dem Stand von Heute bereits 94 Updates in 130 Tagen installiert. Die Updates der nötigen Tools wie Flash-Player, Java, Grafik-, Sound- und Netzwerktreiber möchte ich nicht zählen. Auch nicht diese, die auf meinem iPhone für diverse Apps nötig geworden sind. Jedenfalls ist man schon beinahe täglich dabei, seine Umgebung sicherer zu machen.

Unternehmen geben gerne das Schließen von Sicherheitslücken bekannt, weniger aber die noch offenen oder die, die noch gefunden werden wollen. Auch sehr unbeliebt ist das Aushebeln einiger Sicherheitsfunktionen nach einem Update bei Virenscannern oder der installierten Firewall.

Machen wir uns nichts vor: Wenn wir sicher sein wollen, dann brauchen wir auch sichere Software. Durch den Druck, den der Softwarehersteller von Mitbewerbern bekommt, muss das neue Programm früher auf den Markt. Das Risiko von unfertiger und unsicherer Software steigt somit enorm. Dank aber der allumfassenden Vernetzung und kürzeren Zeitabständen der Updates, kann man sich schon fast sicher fühlen.

Andreas Kauerhof
Leiter Euroweb Support


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