Twitter für Unternehmer – First Steps

08. April 2009

Ich habe Ihnen im Euroweb Blog schon erzählt, was dafür spricht, dass Sie als Unternehmer twittern. Heute möchte ich Ihnen erzählen, was es zu beachten gilt, wenn Sie sich einen Twitter-Account für Ihr Unternehmen einrichten. Da Euroweb neuerdings auch twittert, habe ich mich damit in den letzten Wochen intensiv auseinander gesetzt. Ob deswegen alles „regelgetreu“ läuft sei mal dahin gestellt 😉

First Steps

Unabhängig davon, ob Sie sofort oder erst in nächster Zeit anfangen wollen zu twittern: Sichern Sie sich schonmal Ihren Wunschaccount. Dieser ist schon vergeben? Keine Panik! Wenn Sie nachweislich einen größeren Bezug zu dem Namen haben als der derzeitige Twitterer, dann besagen die Twitter-Richtlinien, dass derjenige den Account an Sie abtreten muss. Bei einem privaten Account spielt es keine Rolle, aber ein Corporate Account sollte die CI wiedergeben. Sehr viel Spielraum bleibt nicht, aber es gibt einige Möglichkeiten den Hintergrund individuell zu gestalten. Das Unternehmenslogo kann gut als Profilbild genutzt werden.

Wie soll das Profil aussehen?

In der Bio kann mit maximal 160 Zeichen beschrieben werden, wer twittert, warum und für wen! Bei einem Corporate Twitteraccount sollte unbedingt klar sein, wer die twitternde/n Person/en ist/sind. Sie können den realen Namen der Person/en angeben oder den Link zu den privaten Twitter-Profilen. Wenn mehrere Personen twittern, können diese mit Kürzeln, z.B. den Initialen arbeiten. Generell gilt: Transparenz ist das oberste Gebot bei Twitter. Unter „Web“ können Sie auf Ihre Website oder Ihren Blog verweisen. Und bekommen so mit etwas Glück neue Besucher – vielleicht sogar neue Kunden! Ihr Account ist fertig und nun? Zuallerst sollten Sie überlegen, in welcher Sprache Sie twittern wollen? Bei mehreren Sprachen im Unternehmen sollten Sie in Erwägung ziehen, ob Sie nicht auch mehrere Accounts, in der jeweiligen Sprache, einrichten. Es ist wichtig, dass Sie regelmäßig etwas posten. Mit regelmäßig ist mehrmals täglich gemeint. Und ich kann Ihnen sagen, das ist nicht so einfach, wie es sich anhört. Das normale Tagesgeschäft muss ja wie gehabt erledigt werden. Sie müssen aber auch im Auge behalten, ob Sie angesprochen werden und darauf zeitnah antworten. Wenn Sie erst ein, zwei Tage später reagieren, ist das Thema  schon passé. Dieser Aspekt bringt automatisch einen weiteren ins Spiel: Twittern während der Arbeitszeit.

Das kann nicht nur vorkommen, das sollte sogar vorkommen. Das heißt, Ihre twitternden Mitarbeiter brauchen einen Internetzugang, den Sie während der Arbeitszeit nutzen dürfen. Das ist ja leider heute noch nicht überall üblich. Und dann müssen Sie den Kollegen auch die Zeit einräumen zu twittern. Außerdem müssen die twitternden Angestellten antworten dürfen. Und zwar nach weitestgehend eigenem Ermessen. Wenn erst bei jeder Twitter-Anfrage eine Riesenmaschinerie in Bewegung gesetzt werden muss, bis man weiß, was man sagen darf, dann sollte man von Twitter lieber Distanz nehmen. Sie lassen lieber twittern? Dann sollten Sie Ihre Mitarbeiter dementsprechend schulen! Sie müssen Vertrauen in Ihre Mitarbeiter haben, dass diese in Ihrem Sinne Informationen verbreiten. Schließlich möchten Sie durch Twitter die Kundenbindung stärken und nicht Ihre Kunden vergraulen! Übrigens: über Twittersearch können Sie Ihre Mitarbeiter und das Unternehmen wunderbar im Blick behalten. Sie können verschiedene Suchbegriffe abonnieren, z.B. den Firmennamen. Sie sehen so jeden Beitrag zu Ihrem Unternehmen, der mit einem Hashtag # gekennzeichnet wurde. So bekommen Sie außerdem mit, wenn sich jemand via Twitter über Ihr Unternehmen äußert, selbst, wenn das Unternehmen selbst noch über keinen Twitter-Account verfügt. Damit Sie nicht in die Bredouille kommen, empfiehlt Nicole Simon einen Redaktionsplan. Sie können Themen sammeln; überlegen, wann Sie diese veröffentlichen wollen; welcher Mitarbeiter diese Themen posten soll, uvm.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Für einen konstanten Nachrichtenstrom können Sie auch einfach mal ein Bild hochladen: von Ihren Mitarbeitern, der Produktionsstätte, dem neuen Produkt, Ihrem Schreibtisch, vom Umzug, whatever. Nützliches Tool hierfür ist Twitpic.

Halten Sie mich auf dem Laufenden,wenn Sie anfangen zu twittern! z.B. über EurowebGroup direkt bei Twitter 🙂

Bis bald, Melanie Schyja

Weitere Beiträge zum Thema Twitter im Euroweb Blog:


Kommentare

  1. Dankeschön!
    Ein paar Dinge sollten Privatleute allerdings auch beachten. Einem nur kurz zu folgen, damit der andere einem folgt, finde ich z.B. nicht ok und auch extrem nervig.

    Viele Grüße
    Melanie Schyja

    Kommentar von Unternehmenskommunikation - 8. April 2009 um 10:33

  2. Eine sehr gute Hilfe für twitternde Unternehmen. Im Gegensatz zu Privatleuten sollten Unternehmen schon gewisse Ratschläge befolgen.

    Kommentar von Marco - 8. April 2009 um 10:33

  3. Dankeschön!
    Ein paar Dinge sollten Privatleute allerdings auch beachten. Einem nur kurz zu folgen, damit der andere einem folgt, finde ich z.B. nicht ok und auch extrem nervig.

    Viele Grüße
    Melanie Schyja

    Kommentar von Unternehmenskommunikation - 8. April 2009 um 10:33

  4. Eine sehr gute Hilfe für twitternde Unternehmen. Im Gegensatz zu Privatleuten sollten Unternehmen schon gewisse Ratschläge befolgen.

    Kommentar von Marco - 8. April 2009 um 10:33

Einen Kommentar abgeben

Folgende HTML-Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> .