Social Signals und ihr Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung

05. Februar 2016

Immer wieder wird behauptet, dass Social-Media-Aktivitäten gut seien, um das Ranking der eigenen Website bei Google zu verbessern. Doch welchen Einfluss haben sogenannte Social Signals wirklich auf die Suchmaschinenoptimierung der Firmenhomepage und wie kann man Social-Media-Marketing erfolgreich zur Unterstützung der SEO-Strategie nutzen? Diesen beiden Fragen möchten wir im Folgenden nachgehen.

Wie beeinflussen Social-Media-Aktivitäten die Suchmaschinenoptimierung?

1. Social Media bringt Ihren Inhalten mehr Reichweite

Social-Media-Plattformen sind seit einiger Zeit der Ort, an dem Inhalte schnell verbreitet werden. Hier tauschen sich Menschen über Themen aus, die sie interessieren und die ihnen am Herzen liegen. Social Signals entstehen dann, wenn beispielsweise auf Facebook Beiträge geliked oder geteilt werden. Da die Beiträge mit Freunden geteilt werden, gehen die sozialen Netzwerke davon aus, dass es sich um interessante und relevante Inhalte handelt, denn warum sonst sollte man zeigen, dass einem ein Post gefällt? Je mehr Likes ein Post bekommt, desto mehr Usern wird er angezeigt und desto mehr Reichweite erzeugt er auch. Wenn Sie in Ihren Social-Media-Beiträgen Ihre eigene Website beziehungsweise Ihren eigenen Blog verlinken, erhalten Sie dadurch mehr Traffic und Leser für Ihre Seite – und das ist gut für das Ranking in den Suchmaschinen. In diesem Fall hat Social Media also einen indirekten Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung.

2. Social-Media-Profile tauchen in den Suchergebnissen auf

Wenn ein Kunde bei Google nach Ihrem Unternehmen sucht, findet er für gewöhnlich Ihre Firmenhomepage. Es werden aber auch Social-Media-Profile – wie zum Beispiel Google+ und Facebook – in den Suchergebnissen angezeigt, wenn Google diese für relevant erachtet. Manche User ziehen die Social-Media-Profile sogar der Firmenhomepage vor, beispielsweise wenn sie gezielt nach Kundenmeinungen suchen oder die Adresse beziehungsweise Telefonnummer Ihres Unternehmens in Erfahrung bringen möchten.

3. Soziale Netzwerke als Suchmaschine

Schon heute verwenden viele Nutzer Social Media wie eine Suchmaschine. Sie suchen nach Unternehmen, Produkten oder Themen. Sorgen Sie also dafür, dass auch Ihr Unternehmen zu relevanten Begriffen in den Suchfunktionen der sozialen Netzwerke gefunden wird.

4. Mobile Nutzer lieben Social Media

Besonders beliebt ist die unter Punkt 3 beschriebene Suche innerhalb von sozialen Netzwerken bei Usern, die mit Smartphone und Co. im Internet unterwegs sind. Wenn Sie die Domain Ihrer Firmenhomepage auch in den Social-Media-Profilen hinterlegt haben, finden mobile User nicht nur Ihr Profil, sondern besuchen vielleicht auch Ihre Website. Da die Anzahl mobiler Nutzer immer weiter wächst, können Sie hier eine wichtige Zielgruppe für sich gewinnen.

5. Social Media hilft beim Brandbuilding

Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es darum, als ein kompetenter Ansprechpartner auf einem bestimmten Gebiet wahrgenommen zu werden. Social Media kann helfen, dieses Ziel zu erreichen. Denn wenn User – egal, ob auf Google oder in den sozialen Netzwerken – Ihren Namen immer wieder in Zusammenhang mit bestimmten Themen suchen, dann werden Sie in den Augen der Suchmaschinen zu einem Experten auf diesem Gebiet. Das führt zu besseren Rankings, mehr Besuchern auf Ihrer Seite und letztendlich zu mehr Umsatz.

Wie unterstützt man die Suchmaschinenoptimierung mit Social Media erfolgreich?

Nachdem wir Ihnen gezeigt haben, welchen Einfluss Social-Media-Aktivitäten auf die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Firmenhomepage haben können, möchten wir uns nun damit beschäftigen, was man beachten sollte, um diese beiden Bereiche optimal miteinander zu verknüpfen.

Um durch Ihre Social-Media-Aktivitäten auf Ihre Firmenhomepage oder Ihren Blog aufmerksam zu machen, müssen Sie zuerst dafür sorgen, dass man Ihr Profil bei Facebook, Twitter, YouTube, Google+ etc. finden kann. Achten Sie darauf, dass alle Social-Media-Profile, die Sie nutzen, den gleichen Namen (möglichst Ihren Firmennamen) tragen. So vermeiden Sie Verwechslungen und Inhalte werden von Besuchern und den Suchmaschinen als Ihre erkannt. Auch das Logo beziehungsweise das Profilbild sollte über alle Kanäle hinweg einheitlich gewählt werden – das steigert den Wiedererkennungseffekt. Wichtig ist auch, dass Sie in jedem Social-Media-Profil die Domain Ihrer Website hinterlegen und dass auch auf der Firmenhomepage an entsprechender Stelle auf Facebook und Co. verlinkt wird. So sorgen Sie dafür, dass Interessierte Ihre Website beziehungsweise Ihre Social-Media-Profile leicht finden und verhelfen sich gleichzeitig selbst zu mehr Traffic.

Um Ihre Social-Media-Profile optimal zu nutzen, sollten Sie regelmäßig neue Inhalte posten, um auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Wenn Sie einen Blog auf Ihrer Firmenhomepage veröffentlichen, sollten Sie neue Beiträge unbedingt auch in den sozialen Netzwerken bewerben, um mehr Leser zu gewinnen. Damit die Inhalte ohne viel Aufwand weiterempfohlen werden können, ist es sinnvoll sogenannte Social-Share-Buttons in den Blog einzubauen. Das lädt zum Teilen von interessanten Inhalten ein.

Wichtig ist auch, dass alle Inhalte, die Sie veröffentlichen – egal, ob auf der Firmenhomepage oder auf den verschiedenen Social-Media-Knälen – hochwertig und relevant für Ihre Zielgruppe sind. Denn immer mehr wird die Qualität der Inhalte das wichtigste Parameter für das Ranking in den Suchergebnissen.


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