Social Media für KMU? So funktioniert’s!

02. Juli 2015

Social Media ist aus dem Wirtschaftsalltag schon längst nicht mehr wegzudenken. Noch sind es aber vor allem große Unternehmen, die Facebook, Twitter und Co. für ihre Werbung nutzen. Vermehrt entdecken auch kleinere und mittlere Unternehmen die Vorteile dieses rasant wachsenden Marktes für sich.

Aber welche Vorteile bietet der Einsatz von Social Media für Unternehmen konkret? Durch soziale Netzwerke, wie zum Beispiel Facebook, Youtube und Twitter, wird der Austausch von Meinungen, Informationen und Erfahrungen unterstützt. Dies können sich auch Unternehmen für die Neukundengewinnung und die Kundenbindung zunutze machen. Über Social Media haben Sie die Möglichkeit mit Ihren Kunden in einen direkten Dialog zu treten, deren Wünsche zu identifizieren und darauf zu reagieren.

Der Einsatz von Social Media kann unter anderem folgende Vorteile bieten:

  • Größere Aufmerksamkeit für das Unternehmen
  • Imageverbesserung
  • Akquise neuer Kunden
  • Interaktion mit dem Kunden und Kundenservice
  • Kundenbindung
  • Bequeme Präsentation der eigenen Produktlinie
  • Produktoptimierung
  • Neue Kooperationen und Partnerschaften
  • Umsatzsteigerung

Ein nicht zu vernachlässigender Vorteil neben der Kundenbindung ist der Aspekt der Produktoptimierung. Mithilfe von Bewertungen und Verbesserungsvorschlägen können die Kunden wesentlich zur Optimierung und somit zum besseren Verkauf des Produkts beziehungsweise der Dienstleistung beitragen. Wer also Social Media richtig einsetzt, der schafft eine Grundlage für erfolgreiche und stabile Kundenbeziehungen sowie gute Produkte / Dienstleistungen und somit für einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.

Tipps für die erfolgreiche Umsetzung von Social Media in KMU

Besonders beliebt bei allen Unternehmen ist das soziale Netzwerk Facebook, was angesichts des rasanten Aufstiegs in den letzten Jahren nicht überrascht. Allein in Deutschland zählt Facebook über 25 Millionen aktive Nutzer. Weitere beliebte Plattformen sind zum Beispiel Twitter, Youtube, LinkedIn, Xing, Google+ und verschiedenste Blogs. Unsere sechs „W-Fragen“ geben einen ersten Überblick, was Sie als KMU beim Einstieg in den Social Media Bereich und der Auswahl der Kanäle beachten sollten.

  • Wer? Teilen Sie einem Mitarbeiter Ihres Unternehmens die Arbeit im Social Media Bereich zu. Denn für den Erfolg sind eine regelmäßige Pflege der Accounts sowie aktuelle Inhalte wichtig. Für die Social Media Maßnahmen sollten Sie circa eine Stunde pro Tag einplanen.
  • Was? Eine schnelle Reaktionszeit und eine zielgruppengerechte Ansprache sowie Aktualität und Kreativität sind die Voraussetzungen für den Erfolg. Wichtig sind auch individuelle und interessante Inhalte: Versorgen Sie die Leser mit guten Geschichten rund um Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleistungen und Produkte.
  • Wann? Finden Sie den besten Zeitpunkt für Ihre Social Media Aktivitäten heraus. An welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit Sie die meisten Reaktionen erhalten, hängt sehr von Ihrer Zielgruppe ab.
  • Wo? Legen Sie sich nicht auf einen Kanal fest. Es ist durchaus sinnvoll, verschiedene Kanäle wie Twitter, Facebook und Youtube gleichzeitig zu nutzen, um verschiedene Zielgruppen zu erreichen.
  • Wie? Betten Sie Ihre Social Media Aktivitäten in die Marketing-Strategie Ihres Unternehmens ein, um ein einheitliches Auftreten über verschiedene Kanäle hinweg zu gewährleisten. Denn nur in einer einheitlichen, zielorientierten Strategie liegt der Erfolg. Generell gilt: Beobachten Sie Ihre Erfolge und die Reaktionen auf Ihre Posts und Beiträge.
  • Wozu? Ohne eine Auswertung macht die beste Social Media Strategie keinen Sinn. Finden Sie heraus, welche Wünsche Ihre Kunden äußern und nehmen Sie Kritik an Ihrer Dienstleistung und Ihren Produkten ernst, um frühzeitig gegensteuern zu können.

Bis jetzt noch keine Kommentare

Einen Kommentar abgeben

Folgende HTML-Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> .