Social Media – Ein Überblick

29. September 2009

Social Media Dienste (zu deutsch: Soziale Netzwerke) wie studiVZ, Facebook, Twitter oder Xing erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Viele nehmen bereits aktiv daran teil und die meisten haben zumindest bereits davon gehört.

Als Social Media bezeichnet man das sogenannte „Mitmachweb“, auch Web 2.0 genannt. Der User hat hier die Möglichkeit aktiv teilzunehmen, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Hierzu zählen neben den oben erwähnten Social Media Diensten auch Blogs, Foren und Themenportale. Diese können von Unternehmen und auch von Privatpersonen oder Interessensgemeinschaften betrieben werden.

Das Wachstum der Social Media Dienste ist enorm

Social Media ist inzwischen die Aktivität „Nummer Eins“ im Internet. Im Folgenden ein paar Zahlen, Daten und Fakten, die dies deutlich machen.

Facebook hat weltweit mehr als 250 Millionen Nutzer. Wäre Facebook ein Staat, hätte es hinter China, Indien und den USA den vierten Rang als bevölkerungsreichstes Land der Erde. Allein in Island ist fast die Hälfte der Bevölkerung (46,9 Prozent) bei Facebook registriert. In Großbritannien ist mehr als jeder vierte Einwohner angemeldet (28,5 Prozent).

Auch in Deutschland konnte Facebook seine Reichweite zwischen März und Juli 2009 um 50 Prozent steigern. Aktuell liegt die Anzahl der deutschen Nutzer bei über sechs Millionen. Es gibt jedoch noch weitere Social Media Dienste, deren Popularität mit der von Facebook verlgeichbar ist. Zu den erfolgreichsten zählen:

  • wer-kennt-wen (knapp 6 Millionen Nutzer)
  • studiVZ (ca. 4,3 Millionen Nutzer)
  • MySpace (ca. 4,2 Millionen Nutzer)
  • Xing (ca. 3,5 Millionen Nutzer)
  • schülerVZ (ca. 3,5 Millionen Nutzer)
  • meinVZ (3,3 Millionen Nutzer)

Aktive Nutzer, Stand: Juli 2009

Zusammengefasst haben die Dienste der VZ-Netzwerke (studiVZ, schülerVZ, mein VZ) laut eigenen Angaben über 15 Millionen Nutzer. Das sind mehr als doppelt so viele Nutzer als bei Facebook in Deutschland.

Beeindruckend ist auch das Tempo, mit dem Social Media Dienste wachsen. Ein Beweis dafür ist der Vergleich mit anderen Medien: das Radio benötigte 38 Jahre, um 50 Millionen Benutzer zu erreichen. Das Fernsehen schaffte dies in 13 Jahren und das Internet in nur vier. Bei Facebook haben sich innerhalb von neun Monaten 100 Millionen neue Nutzer registriert.

Im nächsten Teil gehen wir darauf ein, welche Vor- und Nachteile Social Media für kleine und mittelständische Unternehmen darstellt.

Bis dahin,

Bernard Hammond und Lisa Dicks


Kommentare

  1. Meiner Meinung nach sollte man auch noch Twitter zu den Social Media Diensten zählen. Wichtig ist, dass man nicht den Überblick über seine Aktivitäten in den Social Media Portalen verliert. Hier stellt sich auch die Frage, wie man selbst im Internet wirkt. Eine gute Möglichkeit sein eigenes Profil zu „schärfen“ finden Sie hier: http://www.mmk-personal.de/online-reputation.html

    Kommentar von Ralph Meinhold - 29. September 2009 um 7:00

  2. Ich finde diese Form der Selbstinszenierung ja überaus spannend. Ob Twitter, Facebook oder StudiVz, im Grunde geht es doch nur darum, sich selbst etwas gläserner zu machen. Ich habe Menschen in meinem Bekanntenkreis, die betreiben das als intensiven Sport, jeden Tag ihren Status bei Facebook zu ändern, nur damit ihr 368 Freunde wissen, dass sie jetzt mit dem Hund spazieren gehen. Gibt es eigentlich noch Menschen zwischen 20 und 30 Jahren, die nicht bei einem Social Media Dienst angemeldet sind? Es dürften wenige sein.

    Kommentar von Julson - 29. September 2009 um 7:00

  3. Meiner Meinung nach sollte man auch noch Twitter zu den Social Media Diensten zählen. Wichtig ist, dass man nicht den Überblick über seine Aktivitäten in den Social Media Portalen verliert. Hier stellt sich auch die Frage, wie man selbst im Internet wirkt. Eine gute Möglichkeit sein eigenes Profil zu „schärfen“ finden Sie hier: http://www.mmk-personal.de/online-reputation.html

    Kommentar von Ralph Meinhold - 29. September 2009 um 7:00

  4. Ich finde diese Form der Selbstinszenierung ja überaus spannend. Ob Twitter, Facebook oder StudiVz, im Grunde geht es doch nur darum, sich selbst etwas gläserner zu machen. Ich habe Menschen in meinem Bekanntenkreis, die betreiben das als intensiven Sport, jeden Tag ihren Status bei Facebook zu ändern, nur damit ihr 368 Freunde wissen, dass sie jetzt mit dem Hund spazieren gehen. Gibt es eigentlich noch Menschen zwischen 20 und 30 Jahren, die nicht bei einem Social Media Dienst angemeldet sind? Es dürften wenige sein.

    Kommentar von Julson - 29. September 2009 um 7:00

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