Sich von der besten Seite zeigen – erfolgreich werben im Netz

04. September 2014

Sich von der besten Seite zu zeigen – das ist heute im Zeitalter der digitalen Medien wichtiger denn je.

Kein anderes Medium spricht eine größere Anzahl von potenziellen Kunden an als das Internet, keine andere Art der Präsentation kann so schnell und wirkungsvoll viele Menschen erreichen und informieren wie eine eigene Firmenhomepage. Wie aber wirbt man effektiv im Internet, welcher Sprachgebrauch bei welcher Internetpräsenz wird welchem Kundenkreis gerecht?

Spartanisch oder sprachgewandt – Stilmittel und Stilbrüche

Auch wenn Sprache blumig sein kann, muss sie deshalb nicht zu einem Gärtner passen – die verschiedenen Berufsgruppen erfordern unterschiedliche Sprachstile beim Verfassen von Texten für ihre Internetpräsenz.

Um beim Beispiel des Gärtners zu bleiben: Gärtnern ist – auch sprachlich gesehen – ein weites Feld. Für ein Garten- und Landschaftsbauunternehmen mit Aufgaben wie Heckenschnitt, Baumfällung und Pflasterarbeiten wird man eher trocken technisch und wegweisend wirtschaftlich werben, für eine Gartendesignerin mit kreativ-künstlerischem Anspruch dagegen viel feinsinniger und floraler.

Wer wirbt hier für wen? – diese Frage entscheidet über Stilmittel und Stilbrüche beim sprachlichen Umgang mit Blumenkindern, Spatenstechern und vor allem potenziellen Kunden.

Generell gibt es hierbei zwei Tendenzen: die sachlich schlichte und die sprachlich repräsentative. Während es beispielsweise bei der Bewerbung von Handwerksunternehmen in erster Linie auf kurze und knappe Informationen ankommt, die mit ebenfalls kurzen und knappen Sätzen allgemein verständlich und möglichst fremdwortfrei im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Punkt gebracht“ werden müssen, legt ein Akademiker naturgemäß mehr Wert auf eine gepflegte Ausdrucksweise und Spracherscheinung. Bei aller nötigen Textverständlichkeit darf hier – wohlgemerkt nur fein dosiert – auch mal ein wenig gefachsimpelt und filigran formuliert werden. Unüberschaubare Schachtelsätze und endlose Elegien bleiben jedoch auch hier – wie überall im Internet – tabu.

Klar und mit Bezug

Überhaupt besteht die Gefahr, dass Internetseiten – welcher Art auch immer – mit Texten überfrachtet werden, die – Pardon – letztendlich keiner liest. Besonders die Seiten von Gewerbetreibenden, die ihre Dienstleistungen oder Produkte anbieten wollen, müssen übersichtlich und möglichst mit vielen Bildern und knapp gehaltenen Texten, kurzum ansprechend und kundenfreundlich gestaltet sein.

Schon beim Blick auf die Startseite und die Überschriften will der Kunde wissen, worum es geht. Die berühmten „Ws“ „Wer“, „Was“, „Wo“, „Wie“, „Wann“ und „Warum“ helfen hier ebenso gut wie die vier „Bs“ „Beschriften“, „Beschreiben“, „Begründen“, „Beurteilen“ – und das, wenn es geht, bitteschön in der richtigen Reihenfolge.

Ein je nach Berufsgruppe hübsches, verspieltes, ansprechendes oder aber nüchternes, in jedem Fall aber professionelles Design ist für den ersten Eindruck einer Internetpräsenz ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Im Idealfall passen die Bilder auf der Seite sogar zum nebenstehenden Text – eine Binsenweisheit, wie man meinen sollte, aber in den Zeiten des allgemeinen Sprach- und Bezugswirrwarrs leider keine Selbstverständlichkeit.

Der Ton macht die Musik

Wie die Bilder zum Text sollte auch der Sprachstil zum Leser passen. Es ist manchmal gar nicht so einfach, den richtigen Ton zu treffen. Gerade in der Werbung ist jedoch zielgruppenorientiertes Schreiben besonders wichtig, denn die Botschaft soll den Kunden erreichen! Nur dann verkauft der Händler auch seine Ware.

Eine Botschaft lässt sich deshalb besonders gut vermitteln, wenn sie mit dem Erfahrungshorizont der Adressaten harmoniert. Es ist also wichtig, sie genau dort abzuholen.

Wichtige Punkte, auf die man bei der Formulierung seines adressatengerechten Web-Textes achten sollte, sind:

  • Satzlänge
  • Satzbau
  • Fremdwörter
  • Formulierungen
  • Soziolinguistische „Slangs“
  • Fachwörter
  • Individualität (Aufmerksamkeit!)

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Autorin: Janina Schulze arbeitet in der Online-Redaktion von Euroweb und ist täglich mit dem zielgruppengerechten Schreiben für die Firmenhomepages der eigenen Kunden beschäftigt.


Kommentare

  1. Schwierig wird es nur, wenn man mehrere Zielgruppen ansprechen möchte. Den richtigen Mittelweg zwischen z.B. technischen und leicht verständlichen Formulierungen zu finden ist oft nicht so einfach.

    Kommentar von Jens Richter - 4. September 2014 um 8:26

  2. Ein gutes Standing im Netz ist enorm wichtig für ein aufstrebendes Unternehmen. Man sollte darauf wirklich achten. Für die unterschiedlichen Werbemöglichkeiten sollte man auch die sozialen Netzwerke nutzen.

    Kommentar von Besucher - 4. September 2014 um 8:26

  3. Soziale Netzwerke sind für mir das A und O. Sehr guten Erfolg damit.

    Kommentar von Besucher - 4. September 2014 um 8:26

  4. Schwierig wird es nur, wenn man mehrere Zielgruppen ansprechen möchte. Den richtigen Mittelweg zwischen z.B. technischen und leicht verständlichen Formulierungen zu finden ist oft nicht so einfach.

    Kommentar von Jens Richter - 4. September 2014 um 8:26

  5. Ein gutes Standing im Netz ist enorm wichtig für ein aufstrebendes Unternehmen. Man sollte darauf wirklich achten. Für die unterschiedlichen Werbemöglichkeiten sollte man auch die sozialen Netzwerke nutzen.

    Kommentar von Besucher - 4. September 2014 um 8:26

  6. Soziale Netzwerke sind für mir das A und O. Sehr guten Erfolg damit.

    Kommentar von Besucher - 4. September 2014 um 8:26

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