Mobile E-Commerce – online einkaufen mit Smartphone und Co.

03. Februar 2016

Das Smartphone ist inzwischen zum alltäglichen Begleiter der meisten Menschen geworden. Da mobile Endgeräte so fest im Alltag integriert sind, ist es nur natürlich, diese Geräte auch für den Online-Einkauf zu nutzen. Bislang mussten Online-Händler jedoch noch sehr schlechte Konversionsraten beim Einkauf mit Smartphone und Co. hinnehmen. Doch das sollte Sie nicht davon abhalten, weiter in Ihren mobilen Shop zu investieren. Denn das schlechte Abschneiden hat viel mit der unausgereiften Bedienbarkeit der mobilen Shops zu tun. Fakt ist, dass die Anzahl der mobilen Käufe stetig wächst und mobile Shopping ein riesiges Potenzial für die Zukunft bietet. Schon jetzt wird je nach Branche bis zu ein Drittel des Umsatzes über mobile Geräte gemacht – Tendenz weiter steigend.

Das mobile Shopping wird weiter wachsen, da es den Bedürfnissen des modernen Menschen entspricht. Tablets ersetzen den Desktop-PC und werden zum Beispiel gerne zum Surfen und Stöbern auf der Couch genutzt. Hier lässt sich der Suchende gerne inspirieren und weiß noch nicht so genau, was er sucht. Das Smartphone hingegen kommt meist dann zum Einsatz, wenn der Käufer schon sehr genau weiß, was er haben möchte. Oft wird das Smartphone auch genutzt, um einen ersten Überblick über das Produktangebot und Preise zu erhalten. Gekauft wird dann später auf dem Desktop-PC. Aber auch bei dieser ersten Suche ist es von großer Bedeutung, dass Ihr Online-Shop auf dem mobilen Gerät überzeugt. Der Kunde wird kaum zu Ihrem Shop zurückkehren, wenn Sie ihn schon auf dem Smartphone vergrault haben. Doch wie macht man den eigenen Online-Shop fit für die mobile Nutzung? Wir stellen Ihnen die drei wichtigsten Maßnahmen vor.

So wird der Online-Shop fit für das mobile Shopping

Zwei Versionen, Responsive oder App?

Wenn der eigene Online-Shop mobil werden soll, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder wird eine Version erstellt, die sowohl für den Desktop-PC als auch mobile Endgeräte geeignet ist oder man erstellt eine zweite mobile Variante. Entscheidet man sich für die erste Möglichkeit, also eine einzige Version für alle Geräte, bietet ein responsive oder ein adaptives Design eine gute Lösung.

Eine weitere Möglichkeit, um den Online-Shop auf mobilen Endgeräten optimal darzustellen, ist die Entwicklung einer eigenen App, die vom Kunden auf das Smartphone oder das Tablet heruntergeladen werden kann. Diese Variante dürfte aber erst mal nur für große Unternehmen infrage kommen.

Bedienbarkeit

Da von einer guten Bedienbarkeit die Konversionsrate maßgeblich abhängt, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Online-Shop über das Touchdisplay der mobilen Geräte problemlos bedient werden kann. So sollten zum Beispiel klickbare Bereiche größer gestaltet werden, damit sie mit dem Finger leicht angeklickt werden können. Ein weitverbreiteter Fehler ist es, den Funktionsumfang des mobilen Shops zu beschränken. User erwarten jedoch beim mobilen Shopping die gleichen Funktionen, die sie auch vom Desktop-PC gewohnt sind. Sinnvoller als Funktionen einfach wegzulassen, kann es sein, weniger wichtige Funktionen auf einer tieferen Navigationsebene zu hinterlegen. So bleibt der mobile Online-Shop übersichtlich und bietet trotzdem alle gewünschten Möglichkeiten.

Mobiles Bezahlen

Grundsätzlich gelten bei der Auswahl der Zahlungsmethoden beim mobilen Online-Shop die gleichen Regeln wie bei der Desktop-Version: Findet der Kunde seine bevorzugte Zahlungsmethode nicht vor, wird er den Kauf abbrechen. Studien zeigen aber auch, dass Kunden beim mobile Shopping deutlicher häufiger den Bezahlvorgang abbrechen als beim Bezahlen am PC. Das liegt vor allem daran, dass die Bereitschaft, lange Eingaben vorzunehmen, auf den mobilen Geräten sehr gering ist. Zahlarten, die wenige Eingaben erfordern, schneiden deshalb auf mobilen Endgeräten deutlich besser ab. Für Bestandskunden ist es besonders bequem, wenn sie auf bereits eingegebene Daten zurückgreifen können. Für Neukunden sind sogenannte Wallet-basierte Zahlungsarten, wie beispielsweise PayPal, besonders unkompliziert und zeitsparend. Mit einem einzigen Login wird nicht nur die Zahlung getätigt, sondern auch Kontaktdaten und die Lieferanschrift können übertragen werden. So wird das mobile Bezahlen nicht zum nervenraubenden Akt und die Konversionsrate Ihres mobilen Online-Shops steigt.

Fazit

Wer auch in Zukunft im Online-Geschäft erfolgreich sein will, der muss seinen Online-Shop für das mobile Shopping fit machen. Dabei spielen besonders eine benutzerfreundliche Gestaltung und einfache Bezahlmöglichkeiten eine große Rolle. Ihre mobilen User werden es Ihnen mit einem größeren Umsatz danken.

Neben dem mobile Shopping gibt es noch einen weiteren Trend, der das Online-Shopping im kommenden Jahr beeinflussen wird: Das Zusammenwachsen der physischen und der Online-Welt. So werden Same-Day-Delivery-Modelle – wie Amazon sie bereits in vielen Großstädten in Deutschland anbietet – und Online-Reservierungen für den späteren Kauf im Laden weiter ausgebaut werden. Sie sehen also, es bleibt spannend!


Kommentare

  1. Wow, also dass wir in Deutschland mittlerweile doch schon so weit sind, hätte ich nicht gedacht. Ich werde nur nirgendwo zum derartigen Bezahlen aufgefordert oder ermuntert. Schade!

    Kommentar von Besucher - 3. Februar 2016 um 16:37

  2. Wow, also dass wir in Deutschland mittlerweile doch schon so weit sind, hätte ich nicht gedacht. Ich werde nur nirgendwo zum derartigen Bezahlen aufgefordert oder ermuntert. Schade!

    Kommentar von Besucher - 3. Februar 2016 um 16:37

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