Mit dem Marketingplan mehr Kunden erreichen

15. Oktober 2015

Das Thema Content Marketing ist heutzutage aus dem Online-Marketing nicht mehr wegzudenken. Vermehrt wagen sich auch kleinere und mittlere Unternehmen an dieses Thema heran. Damit der Einstieg gelingt, erklären wir Ihnen in diesem Artikel, wie man einen erfolgreichen Marketingplan für das Content Marketing erstellt. Denn interessante und zielgruppengerechte Inhalte kommen nicht nur bei den Suchmaschinen gut an, sondern werden auch durch die Leser mit Besuchen auf Ihrer Firmenhomepage, Ihrem Unternehmensblog oder den Social-Media-Profilen belohnt. Durch Content Marketing nehmen Sie Kontakt zu bestehenden oder potenziellen Kunden auf und überzeugen durch die Schaffung von hochwertigen Inhalten. Das schafft Vertrauen in Ihr Unternehmen sowie in Ihre Leistungen und Produkte.

Nur nicht den Überblick verlieren!

Ein strategisches Vorgehen ist im Content Marketing essentiell, da punktuelle und unregelmäßige Maßnahmen auf Dauer gesehen wenig Erfolg zeigen. Unternehmen sollten deshalb das Content Marketing mit Hilfe eines Marketingplans in Angriff nehmen. So lassen sich ohne riesigen Aufwand zielgruppenorientierte Inhalte verfassen und wichtige Besucher für die eigene Firmenhomepage, den Unternehmensblog oder Social-Media-Profile gewinnen. Im Folgenden haben wir 5 Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie einen erfolgreichen Plan für das Content Marketing Ihres Unternehmen schmieden können. So behalten Sie garantiert den Überblick!

Das muss ein erfolgreicher Content-Marketing-Plan umfassen:

  1. Zielgruppe: Um das Grundgerüst Ihres Marketingplans festlegen zu können, müssen Sie sich zunächst fragen, wer Ihre Zielgruppe, also Ihre potenziellen Kunden sind und mit welchen Inhalten Sie diese Zielgruppe erreichen können. Nur wenn Sie Ihre Kunden sehr genau kennen, können Sie ihnen auch Inhalte anbieten, die einen Mehrwert versprechen und die begeistert gelesen und geteilt werden. Gerade zu Beginn kann es einfacher sein, sich auf Themen zu konzentrieren, mit denen man sich selbst sehr gut auskennt, dennoch sollte der Fokus immer auf Ihren Kunden liegen.
  2. Themenfindung: Nachdem Sie nun Ihre Zielgruppe und deren Interessen möglichst genau eingegrenzt haben, sollten Sie in einem nächsten Schritt mögliche Themen finden, über die Sie schreiben können. Hier ist etwas Kreativität gefragt. Wer keine Ideen hat und nicht weiß, welche Themen interessant sein könnten, der kann sich an unterschiedlichen Stellen im Internet Inspiration holen (Achtung: Abschreiben ist selbstverständlich verboten!). Inspirieren lassen können Sie sich beispielsweise in Fachblogs, auf YouTube oder von Newslettern Ihrer Konkurrenz beziehungsweise von Unternehmen aus Ihrer Branche. Besonders aktuelle Themen lassen sich über die Google-News-Suche finden. Neben den Online-Möglichkeiten kann aber auch auf ein ganz klassisches Offline-Medium zurückgegriffen werden: Fachzeitschriften bieten oftmals reichlich Anregung für lohnenswerte Inhalte. Die so gefundenen Themen können noch mit betriebsinternen Ereignissen ergänzt werden. Berichten Sie beispielsweise über Jubiläen Ihrer Mitarbeiter, den Ausbildungsbeginn der neuen Azubis oder Veranstaltungen in Ihrem Unternehmen. Sie werden sehen, mit etwas Kreativität und Recherchetätigkeit lassen sich für jedes Unternehmen passende Themen für eine erfolgreiche Content-Marketing-Strategie finden.
  3. Content-Marketing-Kanäle: Ihr wichtigster Content-Marketing-Kanal sollte die eigene Firmenhomepage sein. Egal, ob Sie die Texte selbst verfassen oder jemanden damit beauftragen, achten Sie darauf, dass die Inhalte speziell auf Ihr Unternehmen zugeschnitten sind und auch nur auf Ihrer Seite zu finden sind. Um regelmäßig über neue Themen berichten zu können, bietet sich die Einrichtung eines Unternehmensblogs an, der in Ihre Firmenhomepage integriert wird. So locken Sie Besucher auf Ihre Website. Neben den beiden Kanälen Firmenhomepage und Blog eignen sich noch Newsletter sowie soziale Netzwerke, wie Facebook, Twitter, Pinterest und Co., um regelmäßig über Neuigkeiten zu berichten. Finden Sie heraus, in welchen sozialen Netzwerken Sie Ihre Zielgruppe am besten erreichen können und konzentrieren Sie sich auf diese.
  4. Gestaltung des Inhalts: Die geeigneten Themen und Verbreitungskanäle sind gefunden; jetzt geht es daran, lesenswerte Inhalte zu verfassen. Lesenswert bedeutet in diesem Fall: interessant für Ihre Zielgruppe. Damit potenzielle Kunden Ihre Texte lieben und gerne lesen, gilt es ein paar grundlegende Punkte zu beachten. Besonders wichtig ist eine aussagekräftige Überschrift, die neugierig macht und zum Weiterlesen animiert. Auch ansprechende Bilder und Fotos können dazu beitragen, dass ein Text überhaupt erst gelesen wird. Je nachdem welchen Kanal Sie für die Verbreitung Ihrer Inhalte wählen, sollten Sie Ihre Texte auch sprachlich daran anpassen. Eine zu steife und förmliche Kundenansprache hat in den unterschiedlichen sozialen Netzwerken nichts zu suchen. Achten Sie aber auf allen Kanälen darauf, sich klar und gut verständlich auszudrücken. Zwischenüberschriften, Aufzählungen und Hervorhebungen können dabei helfen, den Text zu strukturieren und leichter lesbar zu machen.
  5. Zeitpunkt: Halten Sie in Ihrem Marketingplan fest, wann, wo und zu welchen Zeitpunkten Sie Ihre Inhalte veröffentlichen möchten – so verlieren Sie nicht den Überblick. Achten Sie darauf, in regelmäßigen Abständen neue, zielgruppenorientierte und abwechslungsreiche Inhalte zu veröffentlichen. Überprüfen Sie auch immer wieder den Erfolg Ihrer Content-Marketing-Strategie und passen Sie gegebenenfalls Themen, Kanal, Zeitpunkt etc. an.

Fazit: Ihr Content Marketing erhält mit Hilfe eines durchdachten Marketingplans erheblich mehr Durchschlagskraft. Durch eine strategische Ausarbeitung können selbst kleine und mittlere Unternehmen mit vergleichsweise wenig Aufwand Inhalte planen und verfassen. Indem Content produziert wird, der vielfältig, hochwertig und kundenorientiert ist, wird Ihr Unternehmen im World Wide Web bekannter. Für Neulinge im Online-Marketing sollte deshalb ein Marketingplan ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.


Kommentare

  1. Toller Beitrag. Eine Sitemap halte ich auch für sehr wichtig-

    Kommentar von Besucher - 26. November 2015 um 14:54

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