Mit der eigenen Facebook-Fanpage Kunden gewinnen und binden

18. Juli 2013

In einem früheren Blog-Beitrag hat eine Kollegin aus unserem Webdepartment in Düsseldorf einen lesenswerten Artikel zum Thema „Facebook – Der neue Marketingkanal“ geschrieben. Der Beitrag zeigt auf, wie man als Unternehmer eine Facebook-Fanpage erstellt, betreut, pflegt – und damit Kundenbindung erzielt.

Euroweb bietet seinen Kunden die professionelle Erstellung einer Facebook-Fanpage an. Aus meinen Erfahrungen im täglichen Kundenkontakt bekomme ich aber immer noch die Unsicherheit unserer mittelständischen Kunden im Umgang mit der Facebook-Fanpage zu spüren. Allen ist klar, „Ja, das brauchen wir!“ und „Das ist die Zukunft.“, aber Berührungsängste diesem Medium gegenüber sind allgegenwärtig.

Vorab: Ob man als private Person ein Facebook-Profil benötigt, kann jeder für sich entscheiden. Sie als mittelständischer Unternehmer sollten die Frage „Brauche ich eine Facebook-Fanpage“ jedoch immer mit einem klaren „JA“ beantworten. Es gibt keinen schnelleren Weg, um mit Kunden, Freunden und Geschäftspartnern seines Unternehmens zu kommunizieren. Absolutes PLUS daran: Mit jedem „Gefällt mir“ und/oder Kommentar zu ihren Beiträgen, mit jedem „Teilen“ steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Freunde Ihrer Freunde als neuen „Facebook-Fan“ gewinnen.

In diesem Blog-Beitrag möchte ich auf acht Fragen und Meinungen zu Facebook eingehen, die ich immer wieder von unseren Kunden höre, und aufzeigen, wie Sie Facebook konkret für Ihr Geschäft nutzen können:

1. Ich möchte nicht, dass Geschäftspartner und Kunden mein privates Profil bei Facebook sehen… Das wird doch bestimmt alles miteinander verknüpft.
Nein, Ihr Unternehmensprofil hat nichts mit Ihrem privaten Profil zu tun. Das heißt, dass Sie mit Ihrer Fanpage auch wirklich nur Ihr Unternehmen präsentieren.

2. Ich hab eigentlich gar keine Zeit, mich um eine Fanpage zu kümmern.
Meine Erfahrung zeigt, dass man in der Tat für die Pflege der Facebook-Seite Zeit fix einplanen muss. Mal eben zwischendurch die Fanpage betreuen, stellt für viele Unternehmer ein Problem dar, weil gerade am Anfang noch der 100%ige Bezug zu diesem Medium fehlt. Zweimal die Woche eine halbe Stunde in Ihren Terminplaner eintragen und sich intensiv damit beschäftigen, bringt Sie schon ein großes Stück weiter.

3. Bilder von der Kamera auf den Rechner und dann hochladen bei Facebook… Das dauert mir alles zu lange und ist mir zu kompliziert.
Haben Sie ein Smartphone? Laden Sie sich die Facebook App runter. Sie werden erstaunt sein, wie schnell und unkompliziert Sie Beiträge erstellen, Nachrichten beantworten und Fotos hochladen können. Und auch am heimischen PC werden Sie, mit ein bisschen gutem Willen, schnell Übung im Umgang mit Facebook bekommen.

4. Ich als Bäcker, was soll ich denn da schreiben? Ist doch klar, dass wir jeden Tag Brötchen backen…
Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf! Es gibt kaum Regeln, was man kommunizieren sollte und was nicht. Wichtig ist, dass die Posts interessant, relevant, informativ oder unterhaltend sind. Zeigen Sie z.B. Hochzeitstorten, geben Sie ihren Kunden zwischen 17 und 18 Uhr 20 Prozent Rabatt und verkünden Sie das auf Facebook, machen Sie eine Gutscheinaktion, stellen Sie das Team in Ihrer Backstube vor oder, oder, oder…

5. Ich als Rechtsanwalt, was soll ich denn da schreiben? Heute zwei Beratungen zum Preis von einer? Ich hab doch gar keine Angebote…
Verfassen Sie monatlich einen Mandantenbrief? Verschicken Sie den Brief doch über Facebook! Informieren Sie über aktuelle Rechtsprechungen, teilen Sie den Fans mit, wenn Sie positive Gerichtsurteile erzielen konnten.

6. Ich habe Angst vor negativen Kommentaren. Kann man die Kommentarfunktion deaktivieren? Was mache ich, wenn die Konkurrenz mir Böses will und gezielt „Fake-Einträge“ schreibt?
Man kann die Kommentarfunktion deaktivieren, hintertreibt dann aber den Grundgedanken von Facebook, mit anderen Mitgliedern zu kommunzieren. Aber warum überhaupt Kommentare verhindern? Sie wollen doch mit Ihren Kunden offen kommunizieren. Bei Fake-Einträgen, ungerechter Kritik oder Beleidigungen gilt: Nicht „mitmachen“, nicht diskutieren, immer ein seriöses Level halten. Notfalls können Sie Einträge, die in krasser Weise das Facebook-Reglement verletzen, auch löschen.

7. Ich hab da mal so einen „Code für das Handy“ gesehen, den man abfotografieren kann. Geht so was auch für Facebook?
Na klar! QR-Codes begeistern die Massen. Kennen Sie schon unseren kostenlosen Euroweb QR-Code Generator? Erstellen Sie sich doch gleich, innerhalb von drei Minuten, einen eigenen, individuellen QR-Code, der auf Ihre Facebook Fanpage verlinkt. Den Code können Interessenten mit dem Smartphone über eine entsprechende App einfach abfotografieren bzw. einscannen. Nach dem Einscannen gelangen sie dann direkt zu Ihrer Facebook-Fanpage.

8. Wie komme ich denn an „Fans“? Mich kennt doch niemand bei Facebook…
Je aktiver Sie bei Facebook sind, umso mehr Fans werden Sie sammeln. Denn sobald Ihre Fans Beiträge und Fotos von Ihnen „liken“ oder teilen, sehen deren Freunde das auch. Und somit steigt die Wahrscheinlichkeit stetig, dass sich auch Freunde Ihrer Fans für Ihr Unternehmen und Ihre Produkte interessieren.

Wie Sie sehen, gibt es einfache und unkomplizierte Wege, eine Facebook-Fanpage in Eigenregie optimal aufzusetzen und zu betreuen. Ganz wichtig ist auch der Spaß dabei. Sehr oft erlebe ich Kunden, die immer motivierter werden, wenn Sie sehen, dass Beiträge kommentiert, gelikt und geteilt werden.

Haben Sie Fragen? Gerne stehe ich Ihnen mit Antworten zur Verfügung.


Kommentare

  1. Ich habe auch noch einen Tipp für deinen achten Punkt. Man kann durch Umfragen auch gut viele Leute erreichen, da diese oft durch nur einen Klick beantwortet werden.
    Außerdem haben Bilder eine höhere Reichweite als einfache Beiträge

    Kommentar von Simon - 18. Juli 2013 um 13:22

  2. Ich habe auch noch einen Tipp für deinen achten Punkt. Man kann durch Umfragen auch gut viele Leute erreichen, da diese oft durch nur einen Klick beantwortet werden.
    Außerdem haben Bilder eine höhere Reichweite als einfache Beiträge

    Kommentar von Simon - 18. Juli 2013 um 13:22

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