Kreativität am Arbeitsplatz fördern

28. März 2019

So holst du mit gezielten Pausen deine Kreativität zurück!

Wer in einem kreativen Beruf arbeitet, der kennt es: Manchmal hat man einfach keine Idee, starrt auf den leeren weißen Bildschirm und weiß nicht, wie man anfangen oder weitermachen soll. Dann hilft es auch nichts, krampfhaft am Schreibtisch sitzen zu bleiben. Sogar ganz im Gegenteil: Je länger man grübelt und je mehr Druck man sich macht, desto größer wird die kreative Blockade.

Kreativität lässt sich nicht auf Knopfdruck herbeiführen – das ist klar. Trotzdem kannst du einiges tun, wenn du dich im Kreis drehst und jeglicher Inspiration beraubt bist. Regelmäßige Pausen sind der Schlüssel zum Erfolg, wenn du kreativ und effizient arbeiten möchtest. Dabei kannst du deine Kreativität mit einem Muskel vergleichen. Leidet der Muskel unter Ermüdungserscheinungen, dann muss dringend Regeneration her.

Pausen kurbeln die Kreativität an, senken den Stresspegel und lassen uns wieder besser fokussieren. Oftmals kommen uns in den Pausen die besten Ideen – sogar Studien zeigen das. Die kreativsten Einfälle entstehen dann, wenn wir selbst am wenigsten damit rechnen – zum Beispiel unter der Dusche oder beim Spaziergang. Also schenk dir eine geistige Pause und drücke den Reset-Knopf. Wir zeigen dir, wie du mit kurzen Pausen dem kreativen Blackout ein Schnippchen schlägst!

6 Tipps – das hilft bei kreativen Blockaden

1. Abstand gewinnen und auf andere Gedanken kommen

Ziel deiner Pause muss es sein, Abstand zu gewinnen. Verlasse deshalb, wenn möglich, deinen Schreibtisch oder gehe sogar kurz an die frische Luft. Wichtig ist, dass du in dieser kurzen Zeitspanne deine Aufmerksamkeit an etwas bindest, das nichts mit deiner Arbeit zu tun hat.

Kontraproduktiv ist es also auch, dir einen Kaffee zu holen und dann beim Trinken deine E-Mails zu lesen und zu beantworten. Die Kreativität wird nur zurückkommen, wenn du wirklich abschaltest. Also unterhalte dich lieber fünf Minuten mit deinen Kollegen oder spiele eine Runde Tischtennis. Wichtig ist, dass du auf andere Gedanken kommst!

2. Spaziergang an der frischen Luft

Als Digital Natives sind wir es gewohnt, den ganzen Tag auf den Bildschirm zu starren. Pause bedeutet da für den ein oder anderen, das Handy zur Hand zu nehmen und bei WhatsApp oder Instagram vorbeizuschauen. Damit tust du deiner Kreativität jedoch keinen Gefallen. Nutze die Zeit besser für einen Spaziergang an der frischen Luft, um den Kopf wieder freizubekommen. Toller Nebeneffekt: Dein Stresspegel wird nachweislich gesenkt.

3. Regelmäßig kurze Pausen einlegen

Studien haben gezeigt, dass kurze Pausen Kraftnahrung für unsere Kreativität sind. Experten raten dazu, lieber mehrmals täglich fünf bis zehn Minuten Pause einzulegen als eine lange. Nutze diese kleinen Auszeiten, um dich zu erholen – kurz, aber intensiv. Wichtig ist, dass du deine Arbeit unterbrichst, bevor du völlig erschöpft bist und nichts mehr geht. Wenig hilfreich ist es deshalb auch, die Pause bis zum Ende des Arbeitstages hinauszuschieben. Dann hast du keinen Erholungswert davon.

Auch zu lange Pausen solltest du vermeiden: Sie bringen dich aus dem Arbeitsfluss. Zudem zeigen Studien, dass der Erholungseffekt zu Beginn einer Pause am größten ist. Eine längere Pause solltest du lediglich am Mittag einlegen, wenn dein Körper sich gerade im Leistungstief befindet. Nutze die Mittagspause zum Essen und zur Erholung – ziehe sie aber nicht zu sehr in die Länge, sonst fällt dir das Weiterarbeiten danach wahrscheinlich schwer.

4. Bewusst Pause machen

Wenn du Pause machst, dann achte unbedingt darauf, dass du sie bewusst erlebst. Verbringe also deine Mittagspause auf keinen Fall vor dem Bildschirm am Schreibtisch, während du womöglich dein Mittagessen verschlingst. Auch deine Augen werden es dir danken, wenn du in deiner Pause nicht im Internet surfst, sondern ihnen etwas Ruhe gönnst. Das Gleiche gilt übrigens für dein Handy: Lege es in deiner Pause weg, damit du wirklich abschalten kannst. Du gehst gerne mit deinen Kollegen mittags Essen? Prima! Aber dann vermeidet es, über die Arbeit zu sprechen. Es gibt bestimmt genug andere spannende Themen!

5. Sport, Spiel und Spaß

Sportliche Aktivitäten sind ideal, um den Kopf freizubekommen. Es muss auch nicht immer gleich eine Stunde Joggen sein. Zehn Minuten Yoga können schon reichen, um neue Kraft zu sammeln und die Kreativität wieder fließen zu lassen. Oder wie wäre es mit einer Partie Tischtennis oder einer Runde Kickern? Alles, bei dem du dich vom Arbeitsstress erholen kannst, ist erlaubt.

6. Neue Reize setzen

Du kannst nur schwer abschalten? Dann versuche doch mal, etwas zu machen, was deine ganze Aufmerksamkeit fordert. Experten empfehlen zum Beispiel, das Jonglieren mit drei Bällen zu erlernen. Bei Anfängern haben dabei Gedanken an die Arbeit einfach keinen Platz mehr.

 

Was machst du für mehr Kreativität im Arbeitsalltag? Erzähle uns in den Kommentaren, wie du kreative Blockaden erfolgreich überwindest!


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