Interne Verlinkungen sind für jede Firmenhomepage ein Muss!

14. September 2017

Noch vor einiger Zeit galten externe Verlinkungen (sogenannte Backlinks) als einer der wichtigsten Faktoren für ein erfolgreiches Google-Ranking. In den letzten Jahren jedoch haben andere Faktoren an Gewicht gewonnen. So sind beispielsweise interne Verlinkungen deutlich wichtiger geworden.

Interne Verlinkungen sind Links, die innerhalb der eigenen Website Inhalte miteinander verknüpfen. Man verlinkt also zum Beispiel von der Startseite auf andere Unterseiten derselben Domain. Mit einer erfolgreichen internen Verlinkung sorgen Sie dafür, dass Google sämtliche Inhalte Ihrer Firmenhomepage findet und alle Unterseiten problemlos zuordnen kann.

Mit einer sinnvollen internen Linkstruktur signalisieren Sie Google zudem, welche Seiten thematisch zusammengehören und welche besonders relevant sind. Verlinkt man also eine Unterseite besonders oft und passend intern, dann kann dies zur Verbesserung des Google-Rankings der Seite führen.

Aber nicht nur für Google, sondern auch für die Besucher Ihrer Website sind durchdachte interne Verlinkungen von großer Wichtigkeit. Denn neben der Hauptnavigation bieten interne Verlinkungen im Text eine weitere Möglichkeit, zu bestimmten Themengebieten zu gelangen. So können Besucher beispielsweise direkt vom Startseitentext aus zu den Inhalten finden, die sie am meisten interessieren. Da es Webseitenbesucher in den meisten Fällen sehr eilig haben, tragen klug gesetzte Links entscheidend zur Nutzerzufriedenheit bei.

Um zu verstehen, wie interne Verlinkungen erfolgreich eingesetzt werden können, muss Ihnen zunächst bewusst sein, dass Google nicht jeden Link gleich wertet. So erhalten Links mit höherer Klickwahrscheinlichkeit mehr Gewicht als zum Beispiel Links, die sich im Footer am unteren Ende der Seite befinden und von Usern nur selten gesehen werden.

Die 5 besten Tipps zum Setzen von internen Verlinkungen:

1. Verlinkungen an der richtigen Stelle setzen

Besonders wichtig ist, dass Verlinkungen auf der Startseite gesetzt werden, denn über diese Seite kommen die meisten Besucher zu Ihnen, das heißt, die Startseite verfügt über den größten Traffic. Von der Startseite aus können Sie zum Beispiel auf die unterschiedlichen Leistungs- und Produktseiten verlinken. Ideal ist es, wenn Verlinkungen im Fließtext gesetzt werden können. Links in der Sidebar oder im Footer verfügen über deutlich weniger Gewicht.

2. Aussagekräftige Linktexte

Verwenden Sie für die sogenannten Ankertexte relevante Keywords. Es sollten also nicht Begriffe wie „Weiterlesen“ oder „Hier“ verlinkt werden, sondern aussagekräftige Keywords, die im Zusammenhang mit der verlinkten Seite stehen.

3. Ein Keyword für eine Seite

Im Idealfall verweist ein bestimmtes Keyword (oder ein Synonym dieses Keywords) immer nur auf eine Unterseite. So machen Sie Google deutlich, dass die entsprechende Unterseite nähere Informationen zu diesem Keyword aufweist. Nutzen Sie die gleichen Keywords für unterschiedliche Seiten, weiß Google nicht, welche Seite die besseren Informationen zu diesem Thema bereithält.

4. Erkennbare Verlinkungen

Wichtig ist auch, dass die internen Verlinkungen deutlich für den User erkennbar sind. Üblicherweise werden die Links unterstrichen und heben sich auch farblich vom restlichen Text ab.

5. Anzahl der Links

Eine Begrenzung für die Anzahl der internen Verlinkungen gibt es nicht. Jedoch sollten Sie bedenken, dass je mehr Links auf einer Seite miteinander in Konkurrenz stehen, desto weniger Kraft hat jeder einzelne Link. Es ist daher wichtig, dass Sie immer die Seiten verlinken, die den meisten Mehrwert für die Besucher und Google bieten.

Fazit:

Für die erfolgreiche OnPage-Optimierung der Firmenhomepage ist eine strukturierte interne Verlinkung unverzichtbar. Durch die interne Seitenverlinkung kann nicht nur die Sichtbarkeit der eigenen Website verbessert werden, die Verlinkungen helfen auch dabei, Besucher durch die eigene Seite zu leiten. Sie tragen so entscheidend zur Nutzerfreundlichkeit der Firmenhomepage bei.


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