HTML is king II

14. Oktober 2008

Heute möchte ich Ihnen im Euroweb Blog vorstellen, in welchen Formaten Sie einen Newsletter verschicken können. Denn Newsletter ist nicht gleich Newsletter. Beim E-Mail-Marketing gibt es die unterschiedlichsten Gestaltungsarten.

Welche Newsletter-Formate gibt es also?

Beginnen wir mit dem Plain-Text-Newsletter. Damit ist ein Mailing gemeint, dass nur Text enthält. Bei dieser Variante gibt es keine Bilder, keinerlei graphische Gestaltung und auch keine integrierten (Firmen-) Logos. Mit Farben können Sie bei dieser Version ebenso wenig arbeiten, wie mit optischen Hervorhebungen.  Sie verfassen den Newsletter direkt im Text-Editor. Anschließend wird er in die E-Mail umgesetzt und direkt versendet.

Welche Vorteile bietet der Nur-Text-Newsletter?

Er wird von jedem E-Mail-Programm korrekt angezeigt und schnell übertragen, da die Datenmenge aufgrund fehlender Bilder und Graphiken gering ist. Außerdem trägt er keine versteckten Viren in sich. Aber der Plain-Text-Newsletter birgt auch Nachteile in sich: Sie können keine Hyperlinks hinterlegen. Das heißt, ein Link muss immer vollständig ausgeschrieben werden inklusive http://. Außerdem lässt sich die Resonanz auf den Newsletter bezüglich Öffnungs- und Klickrate nicht messen.

Inzwischen zeichnet sich ein Trend in Richtung HTML-Newsletter ab, auch wenn noch nicht von einem Standard gesprochen werden kann.

Was bietet mir der HTML-Newsletter?

Emotionen lassen sich am besten durch Bilder ausdrücken. Wenn Sie beispielsweise Kleidung verkaufen, bieten sich Fotos perfekt an, um einen Vorgeschmack zu leisten. Auch Reiseveranstalter arbeiten mit dieser Methode: durch tropische Strandbilder wecken sie das Fernweh des Newsletter-Empfängers. Optische Hervorhebungen (fett, kursiv, farbig, etc.) strukturieren den Text und setzen Schwerpunkte in der Wertigkeit der Informationen.  Auch die Navigation innerhalb des Newsletters wird dadurch erleichert.

Da Sie Ihr Firmenlogo in den Newsletter einbauen können, passt sich der Newsletter dem Corporate Design Ihres Unternehmens an. Ein ganz großer Vorteil ist darüber hinaus, dass Sie anhand eines Newsletter-Systems die Möglichkeit haben, Öffnungs- und Klickraten auszuwerten. Dadurch gewinnen Sie wertvolle Einblicke in das Nutzerverhalten. Anhand der Ergebnisse können Sie Ihren Newsletter ständig weiter optimieren und den Bedürfnissen Ihrer Leser anpassen.

Allerdings birgt der HTML-Newsletter auch Nachteile in sich: Der größte Nachteil ist wohl, dass der Newsletter nicht immer korrekt dargestellt wird. Zudem wird diese Variante häufig als Spam klassifiziert, so dass Ihr Newsletter eventuell gar nicht den Empfänger erreicht.

Durch Bilder und Graphiken steigt die Dateigröße, was sich negativ auf die Übermittlungsdauer auswirken kann.

Euroweb-Tipps:

  • Fügen Sie immer oben im Newsletter einen Hinweis wie diesen ein: „Sollte diese E-Mail nicht einwandfrei zu lesen sein, klicken Sie hier“
  • Weisen Sie darauf hin, wie man zur Plain-Text-Variante Ihres Newsletters gelangt
  • Überschreiten Sie nicht die Breite von 550 Pixel und die Gesamtgröße von 70 Kilobyte
  • Seien Sie sparsam beim Einsatz von Bildern und Graphiken

Was ist ein PDF-Newsletter?

Darunter versteht man eine E-Mail mit angehängtem Attachment. Sie bereiten Ihre Texte inklusive Bilder und Graphiken als PDF-Dokument vor und verschicken diese dann als Anhang einer E-Mail. Diese Variante ist nicht besonders professionell und auch nicht sehr verbreitet, deswegen gehe ich an dieser Stelle nicht näher darauf ein. Sollte aber jemand einen wirklich guten PDF-Newsletter kennen, lasse ich mich gerne eines besseren belehren.

Multipart-Versand

Wie eingangs bereits erwähnt, hat sich bisher noch kein wirklicher Standard beim Newsletter-Versand durchgesetzt. Obwohl der Trend immer stärker zur HTML-Version geht, sollten auch Nutzer berücksichtigt werden, die das Plain-Text-Format bevorzugen. Im Fall des Multipart-Versand entscheidet das E-Mail-Programm des Empfängers darüber, welche Variante ihm angezeigt wird.

Euroweb-Tipp: Bieten Sie Ihren Newsletter in beiden Formaten an, sollten Sie die Wahloption bereits auf der Website ankündigen. Idealerweise direkt bei der Newsletter-Registrierung. So hat jeder Leser die Möglichkeit selbst zu entscheiden, welche Newsletter-Variante er bevorzugt.

Beim nächsten Mal erfahren Sie hier im Euroweb Blog, was es vor dem Newsletter-Versand zu beachten gibt. Schließlich wollen Sie ja in keine juristische Falle tappen, oder?

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Kommentare

  1. Christoph Unger – Leiter des Service-Centers Düsseldorf – hat im Namen von Euroweb auf diesen und weitere Kommentare von Pollux im Beitrag „Ganzheitlich sehr gut – die Full-Service-Leistung von Euroweb“ geantwortet.

    Sie finden den Beitrag unter der URL: http://blog.euroweb.de/ganzheitlich-sehr-gut-die-full-service-leistung-von-euroweb/

    Melanie Schyja

    Kommentar von Unternehmenskommunikation - 14. Oktober 2008 um 7:30

  2. Newsletter sind mit Sicherheit ein nützliches Marketinginstrument.

    Sicher zum Ziel führt es aber nur, wenn das dahinterstehende Unternehmen über ein positives Image verfügt. Hier kann es schnell kritisch werden. Zufriedene Kunden sind das Ziel, es gibt aber mitunter unzufriedene Kunden, die sich auch per Newsletter kaum besänftigen lassen.

    So hat eine meiner Bekannten leider einen Vertrag bei Euroweb abgeschlossen. Leider sage ich dezidiert, weil ich das Preis-Leistungsverhältnis als vollkommen unangebracht ansehe. Sicher einige der Seiten, die von Euroweb erstellt wurden, sind recht nett anzusehen.

    Eine Internetseite mit Menüführung, die sich per CMS leicht mit Inhalten bestücken läßt, bekommt man bei größeren Internetprovidern ab 3,99 €/Monat – zwar kein Unikat, aber als Werbepräsenz für einen kleinen Selbständigen vollkommen ausreichend.

    Suchmaschinenoptimierung ist auch so ein Ding – der Erfolg läßt sich kaum ausweisen. Aber auch hier gibt es Agenturen, die diesen Part für einen Bruchteil der Summen o.g. Unternehmen übernehmen.

    Dies alles ebenfalls verbunden mit Serviceleistungen und obendrein mit der Möglichkeit recht zeitnah zu kündigen.

    Bei meiner Bekannten wurde vorher angerufen (Cold Call) “Man würde gerne helfen, blablabla”. Dann kamen zwei Damen vorbei, die psychologisch geschult zwei Stunden mehr oder weniger ununterbrochen auf meine Bekannte eingeredet haben, obwohl diese keinerlei Ahnung von Webseitendesign u.a. hat.

    Weder wurde aber in diesem Gespräch gesondert auf die AGB eingegangen, noch wurde dezidiert darauf hingewiesen, dass die monatliche Summe (und nur diese Summe wird im Vertrag gesondert aufgelistet) natürlich per Jahressumme zu entrichten ist. Noch wurde darauf hingewiesen, dass es keine Kündigungsrechte über die berüchtigten “wichtigen Gründe” hinaus gibt, noch was die 65% Klausel in den AGB eigentlich bedeutet. Natürlich kann man das nachlesen, in einem Verkaufsgespräch, in dem die ungeahnten und ungenutzen Möglichkeiten über eine Webpräsenz an tausende neue Kunden zu kommen (lach) im Vordergrund stehen, gerät dies mitunter in den Hintergrund.

    M.E. kann daher – je nach Einzelfall – mitunter durchaus von arglistiger Täuschung ausgegangen werden.

    Zumal auch nicht bei jedem Rechtgeschäft zwischen Selbständigen und Gewerbetreibenden anzunehmen ist, dass diese Kaufleuten gleichzustellen wären. Dies umso mehr, wenn es sich um Kleingewerbetreibende handelt, oder um Gewerbetreibende im Nebenerwerb, die neben ihrem Gewerbe kaum mit komplexen Vertragsgestaltungen und langjährigen Verpflichtungen in einem Gemisch von Dienst- und Mietvertrag zu tun haben.

    Also wenn Euroweb noch mehr für den Ruf als seriöses Unternehmen unternehmen will, kann ich mir kaum etwas besseres vorstellen, als wenn Euroweb Kündigungsrechte in ausgearbeiteter Form in ihre Verträge aufnimmt. Und zuträglich einem positiven Unternehmensimage wäre es m.E. auch, sich größerer Kulanz im Umgang mit unzufriedenen Kunden zu befleißigen.

    Ansonsten wird es immer – und im Einzelfall durchaus begründet – Kunden geben, die sich übervorteilt sehen und die sich durch durchaus gutgemeinte Newsletterkampagnen eher belästigt fühlen.

    Kommentar von Pollux - 14. Oktober 2008 um 7:30

  3. Christoph Unger – Leiter des Service-Centers Düsseldorf – hat im Namen von Euroweb auf diesen und weitere Kommentare von Pollux im Beitrag „Ganzheitlich sehr gut – die Full-Service-Leistung von Euroweb“ geantwortet.

    Sie finden den Beitrag unter der URL: http://blog.euroweb.de/ganzheitlich-sehr-gut-die-full-service-leistung-von-euroweb/

    Melanie Schyja

    Kommentar von Unternehmenskommunikation - 14. Oktober 2008 um 7:30

  4. Newsletter sind mit Sicherheit ein nützliches Marketinginstrument.

    Sicher zum Ziel führt es aber nur, wenn das dahinterstehende Unternehmen über ein positives Image verfügt. Hier kann es schnell kritisch werden. Zufriedene Kunden sind das Ziel, es gibt aber mitunter unzufriedene Kunden, die sich auch per Newsletter kaum besänftigen lassen.

    So hat eine meiner Bekannten leider einen Vertrag bei Euroweb abgeschlossen. Leider sage ich dezidiert, weil ich das Preis-Leistungsverhältnis als vollkommen unangebracht ansehe. Sicher einige der Seiten, die von Euroweb erstellt wurden, sind recht nett anzusehen.

    Eine Internetseite mit Menüführung, die sich per CMS leicht mit Inhalten bestücken läßt, bekommt man bei größeren Internetprovidern ab 3,99 €/Monat – zwar kein Unikat, aber als Werbepräsenz für einen kleinen Selbständigen vollkommen ausreichend.

    Suchmaschinenoptimierung ist auch so ein Ding – der Erfolg läßt sich kaum ausweisen. Aber auch hier gibt es Agenturen, die diesen Part für einen Bruchteil der Summen o.g. Unternehmen übernehmen.

    Dies alles ebenfalls verbunden mit Serviceleistungen und obendrein mit der Möglichkeit recht zeitnah zu kündigen.

    Bei meiner Bekannten wurde vorher angerufen (Cold Call) “Man würde gerne helfen, blablabla”. Dann kamen zwei Damen vorbei, die psychologisch geschult zwei Stunden mehr oder weniger ununterbrochen auf meine Bekannte eingeredet haben, obwohl diese keinerlei Ahnung von Webseitendesign u.a. hat.

    Weder wurde aber in diesem Gespräch gesondert auf die AGB eingegangen, noch wurde dezidiert darauf hingewiesen, dass die monatliche Summe (und nur diese Summe wird im Vertrag gesondert aufgelistet) natürlich per Jahressumme zu entrichten ist. Noch wurde darauf hingewiesen, dass es keine Kündigungsrechte über die berüchtigten “wichtigen Gründe” hinaus gibt, noch was die 65% Klausel in den AGB eigentlich bedeutet. Natürlich kann man das nachlesen, in einem Verkaufsgespräch, in dem die ungeahnten und ungenutzen Möglichkeiten über eine Webpräsenz an tausende neue Kunden zu kommen (lach) im Vordergrund stehen, gerät dies mitunter in den Hintergrund.

    M.E. kann daher – je nach Einzelfall – mitunter durchaus von arglistiger Täuschung ausgegangen werden.

    Zumal auch nicht bei jedem Rechtgeschäft zwischen Selbständigen und Gewerbetreibenden anzunehmen ist, dass diese Kaufleuten gleichzustellen wären. Dies umso mehr, wenn es sich um Kleingewerbetreibende handelt, oder um Gewerbetreibende im Nebenerwerb, die neben ihrem Gewerbe kaum mit komplexen Vertragsgestaltungen und langjährigen Verpflichtungen in einem Gemisch von Dienst- und Mietvertrag zu tun haben.

    Also wenn Euroweb noch mehr für den Ruf als seriöses Unternehmen unternehmen will, kann ich mir kaum etwas besseres vorstellen, als wenn Euroweb Kündigungsrechte in ausgearbeiteter Form in ihre Verträge aufnimmt. Und zuträglich einem positiven Unternehmensimage wäre es m.E. auch, sich größerer Kulanz im Umgang mit unzufriedenen Kunden zu befleißigen.

    Ansonsten wird es immer – und im Einzelfall durchaus begründet – Kunden geben, die sich übervorteilt sehen und die sich durch durchaus gutgemeinte Newsletterkampagnen eher belästigt fühlen.

    Kommentar von Pollux - 14. Oktober 2008 um 7:30

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