Gastbeitrag: Was macht das grüne Licht? Es spart Strom!

04. Juni 2012

Der CO2-Fußabdruck gewinnt immer mehr an Bedeutung in der Gesellschaft. Langsam aber sicher, aufgrund des Klimawandels und der Nachrichten über Dürreperioden und Umweltkatastrophen, setzt sich grüne Technologie immer mehr durch und erlangt mediale Aufmerksamkeit. Auf der Suche nach neuen Errungenschaften und Techniken hinsichtlich des Energiesparens ist energie-kosten-reduzieren.de auf den „ecobutton™“ gestoßen. Dieser sorgt für mehr Energieeinsparung im Büro oder Zuhause und soll helfen, bewusster mit dem Stromverbrauch seines Arbeitsrechners umzugehen. Durch Vermeidung langer Standby-Zeiten und unnötiges An- und Ausschalten spart man Energie und Geld, was unseren Alltag ökologieverträglicher gestaltet und einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz liefert.

Wozu ein ecobutton™?

Der ecobutton™ hilft dabei, die Leerlaufzeit eines Arbeits- oder Heimrechners zu verringern. Denn auch wenn man gerade nicht am PC arbeitet, verbraucht dieser Strom. Das ist vielen aufgrund der Allgegenwärtigkeit von Laptops und Monitoren nicht mehr bewusst. In einigen Büros läuft an vielen Arbeitsplätzen sogar am Wochenende der Bildschirm. Der dafür verbrauchte Strom kostet nicht nur Geld, sondern muss auch erstmal erzeugt werden. Und dies geschieht noch viel zu häufig mit CO2 belasteten, fossilen Brennstoffen. Der ecobutton™ soll nun nicht nur diese Leerlaufzeit verringern, sondern auch auf den Energieverbrauch und die CO2-Ersparnis aufmerksam machen.

Wie funktioniert der ecobutton™?

Die Hauptfunktion des ecobuttons™ ist nicht sonderlich revolutionär: Er fährt den Computer in einen Standby-Modus hoch, in dem er weniger Strom verbraucht. Der Unterschied ist, dass der ecobutton™ die für normale Nutzer nicht zugänglichen Energiesparmodi S2 und S3 benutzen kann. Weiterhin misst die auch im ecomodus mitlaufende Software wie viel Strom gespart wurde und gibt sowohl die Finanz- als auch die Kohlenstoffdioxid-Ersparnis an.
Aber der Hauptvorteil des ecobuttons™ ist wahrscheinlich, dass er dem Anwender sein Energieverhalten aufzeigt. Der runde Knopf leuchtet mit einem sparsamen, grünen LED-Licht und weist den Arbeitsplatzbenutzer stets darauf hin, wie leicht man mit nur einem Knopfdruck Strom sparen kann.

Die Nachteile des ecobutton™

Obwohl das Verfahren des ecobuttons™ einfach und effektiv ist, hat er trotzdem einige Kritik erfahren. Der am häufigsten genannte Kritikpunkt ist, dass dieser Button eigentlich keine Funktion bereitstellt, die nicht sowieso fast jeder moderne PC oder Laptop – egal ob Windows, Linux oder Mac – hat. Einen ’suspend‘ oder Energiesparmodus haben viele Betriebssysteme bereits von Haus aus, diese müssen nur richtig eingestellt werden. Dafür dann £9.99 (d. h. ungefähr 13 Euro) pro Button auszugeben, sehen viele nicht ein. Auch weil es dann bei der Installation zu Hard- und Softwarekomplikationen kommen kann.

Warum sich der ecobutton™ trotzdem lohnt

Doch der ecobutton™ liefert mehr als nur einen leicht verbesserten Energiesparmodus. Er liefert etwas, was sonst als unbezahlbar gilt: Er lässt den Nutzer an die Umwelt denken. Es ist nicht die schnelle Funktion des Buttons, die ihn so wertvoll macht, es ist der psychologische Effekt, dass man Spaß am Stromsparen hat. Das grüne Leuchten, das von ihm ausgeht, lässt einen eher daran denken, kurz noch den Button zu drücken, bevor man zur Kaffeemaschine geht. Und wenn man von der Zigarettenpause wiederkommt, kann man sehen, wie viel CO2 und Strom man dadurch gespart hat. Der ecobutton™ bewirkt, dass es sich gut anfühlt, umweltbewusst zu leben. Nicht umsonst wird er in vielen großen und bekannten Firmen bereits eingesetzt. Darunter sind Namen wie Ford, IBM und Shell. Die Mitarbeiter der genannten Unternehmen berichten, dass mit dem ecobutton™ nicht nur der Monitor und PC sparsamer genutzt wird. Auch andere Elektrogegenstände und Licht werden sparsamer eingesetzt. Das grüne Leuchten hat in manchen Büros einen regelrechten Stromsparwettbewerb ausgelöst. Ein Wettbewerb, der nicht nur dem Unternehmen viel Geld spart, sondern auch einen positiven Effekt auf die Umwelt hat.

Autoren: energie-kosten-reduzieren.de


Kommentare

  1. Ich habe vor einiger Zeit mal ein Strommessgerät in die Hände bekommen und zwischen Steckdose und Computerperipherie (Rechner,3 Monitore, Drucker etc.) geklemmt. Über Nacht lag der Stromverbrauch insgesamt bei 0,4 Kwh. Klang ja im ersten Moment nach fast nichts aber aufs Jahr gerechnet sind das 0,4 x 30 x 12 = 144 Kwh x ca. 0,20 EUR/Kwh = 28,80 EURO pro Jahr.
    Da macht es bestimmt für viele Unternehmen Sinn in Bezug auf Einsparpotentiale sehr viel genauer hinzuschauen.

    Kommentar von F. - 4. Juni 2012 um 12:06

  2. Ich befürworte dieses System. Schon allein die regelmäßige Erinnerung wird einen positiven Effekt zum Stromsparen beitragen. Und meiner Meinung nach sollten die Menschen in Bezug auf Strom und Umwelt bewusster werden. Energie ist so allgegenwärtig und zugänglich, viele vergessen dass sie dabei nicht selbstverständlich ist. So ein button könnte das ändern.

    Kommentar von Sasha - 4. Juni 2012 um 12:06

  3. Ich habe vor einiger Zeit mal ein Strommessgerät in die Hände bekommen und zwischen Steckdose und Computerperipherie (Rechner,3 Monitore, Drucker etc.) geklemmt. Über Nacht lag der Stromverbrauch insgesamt bei 0,4 Kwh. Klang ja im ersten Moment nach fast nichts aber aufs Jahr gerechnet sind das 0,4 x 30 x 12 = 144 Kwh x ca. 0,20 EUR/Kwh = 28,80 EURO pro Jahr.
    Da macht es bestimmt für viele Unternehmen Sinn in Bezug auf Einsparpotentiale sehr viel genauer hinzuschauen.

    Kommentar von F. - 4. Juni 2012 um 12:06

  4. Ich befürworte dieses System. Schon allein die regelmäßige Erinnerung wird einen positiven Effekt zum Stromsparen beitragen. Und meiner Meinung nach sollten die Menschen in Bezug auf Strom und Umwelt bewusster werden. Energie ist so allgegenwärtig und zugänglich, viele vergessen dass sie dabei nicht selbstverständlich ist. So ein button könnte das ändern.

    Kommentar von Sasha - 4. Juni 2012 um 12:06

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