Facebook Places für Unternehmen

19. November 2014

„Entdecke in jeder Stadt großartige Orte“ damit wirbt Facebook Places.
Facebook Places? Heißt das nicht Google Places? Ja und nein. Mit seinem eigenen Ortsdienst möchte das in Deutschland beliebteste soziale Netzwerk in die Reihe der Such- und Bewertungsportale von Google und Co. aufsteigen.
Places liefert Infos zu lokalen Unternehmen, Restaurants, Hotels, Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Geschäften, Unterhaltung und Kultur einer Stadt.

Sachen, die du in dieser Stadt unternehmen kannst

Der Einstieg erfolgt unter der Adresse https://www.facebook.com/places. Dort können die Nutzer im Suchfeld eine Stadt oder einen Ort eintragen. Dann schlägt Facebook Places besondere, lokale und aktuelle Orte vor. Dazu erhält man einen Vorgeschmack auf einzelne Bewertungen von Gästen und Besuchern.
Auffallend sind die vielen großflächigen Bilder, die gleich Lust auf einen Besuch vor Ort machen sollen. Viele der Bilder stammen von den Facebook-Usern selbst.
Weitere Orte aus Kategorien wie Theater, Fitnessstudio und Lebensmittelgeschäft werden in kleinerer Form vorgeschlagen.
Über eine Kartenansicht können Facebook-Nutzer Orte in der Umgebung entdecken. Facebook setzt dabei auf den Kartendienst der Suchmaschine Bing.
Wer auf einen Ort oder ein Geschäft klickt, ladet direkt bei der jeweiligen Facebook-Seite und kann sich einen genauen Eindruck verschaffen, Rezensionen anderer Gäste lesen oder sich über Veranstaltungstermine informieren.
Das Entdecken steht klar im Vordergrund. Wer gezielt nach Cafés oder Restaurants sucht, sei es mit dem Namen oder über die Branchenbezeichnung, dem werden keine Ergebnisse angezeigt.

Facebook Places für kleine und mittlere Unternehmen

Ganz neu ist Facebook Places an sich nicht. Die Möglichkeit, Sehenswürdigkeiten, Geschäfte, Dienstleister und Locations zu bewerten, gibt es bereits seit 2012. Doch bislang stand der Dienst im Schatten von Google Places oder Yelp. Mit neuen Funktionen und neuem Design soll sich das nun ändern. Was leider noch fehlt ist die Aufnahme weiterer Branchen wie zum Beispiel Handwerker.
Wer sich als Tourist an einem neuen Ort aufhält, der kann über Facebook Places einige Anregung für die Abendgestaltung oder das Tagesprogramm finden.
Auffällig ist, dass sich die Vorschläge daran orientieren, wo die eigenen Facebook-Freunde bereits unterwegs waren, über welche Läden sie eine Bewertung verfasst haben oder wo sie eingecheckt haben.
Wie werden kleine und mittlere Unternehmen, verspielte Cafés, neue Fitnessstudios oder andere Geheimtipps bei Facebook Places aufgenommen? Das geschieht automatisch, wenn das Facebook-Profil als „Facebook-Ort“ angelegt wurde, also eine Adresse eingetragen ist. Um dann bei Facebook-Nutzern, die über Facebook Places auf Ihre Seite gelangen, einen einladenden Eindruck zu hinterlassen, ist ein gut ausgefülltes Profil mit Fotos und aktuellen Infos wichtig.
Die Überarbeitung von Facebook Places scheint ein erster Schritt gewesen zu sein. In Zukunft können wir gespannt sein, was das soziale Netzwerk noch an Neuerungen bereithält.

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Kommentare

  1. Auch Facebook muss sich immer wieder neue Dinge einfallen lassen, um am Ball zu bleiben.
    Die Idee ist gut, finde es aber etwas einseitig, dass nur die Vorschläge von den eigenen Freunden unterbreitet werden. Da fehlt die Objektivität.

    Kommentar von Sabrina - 19. November 2014 um 15:03

  2. Auch Facebook muss sich immer wieder neue Dinge einfallen lassen, um am Ball zu bleiben.
    Die Idee ist gut, finde es aber etwas einseitig, dass nur die Vorschläge von den eigenen Freunden unterbreitet werden. Da fehlt die Objektivität.

    Kommentar von Sabrina - 19. November 2014 um 15:03

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