Erfolgreiche Unternehmensführung Teil XV: Mentoren als Motivator

24. Februar 2009

Häufig werden neue Mitarbeiter nur unzureichend eingearbeitet. Das liegt zum einen daran, dass den Kollegen die Zeit dafür fehlt. Hauptgrund ist aber wohl, dass sich die wenigsten dafür verantwortlich fühlen, einen neuen Mitarbeiter in seine Arbeit einzuweisen. Folge ist häufig Frust auf beiden Seiten: der neue Kollege fühlt sich schlecht aufgehoben. Das Kollegium ist unzufrieden, weil die Arbeit nicht korrekt erledigt wird. Dabei gibt es eine ganz einfache Methode, um Frust dieser Art zu vermeiden: Setzen Sie in Ihrem Unternehmen Mentoren ein! Sie werden sehen: das hat gleich mehrere Vorteile!

Wen kann man als Mentor einsetzen?

Es sollte ein Mensch sein, der sowohl auf Wissen, als auch auf Erfahrungen zurückblicken kann. Natürlich muss es jemand sein, der auch bereit ist sein Wissen zu teilen. Er muss also über soziale Kompetenz verfügen, ein bißchen Geduld ist manchmal auch vonnöten. Anhand von Erfahrungen kann er manche abstrakte Aufgabe exemplarisch darstellen. Der neue Mitarbeiter fühlt sich gut betreut und kann sich besser in die neuen Aufgaben einfinden. Gleichzeitig wird er mit den Marotten des Unternehmens und der Kollegen vertraut gemacht. Das kann ihm so manchen Fauxpas ersparen. Nicht zuletzt erleichtert es auch das Knüpfen von sozialen Kontakten innerhalb der Belegschaft. Das Wichtigste ist jedoch: Der Tutor und sein Schüler müssen zusasmmen passen.

Was haben Sie als Unternehmer davon?

Einerseits einen gut eingearbeiteten Mitarbeiter. Andererseits fehlt es gerade älteren Mitarbeitern häufig an Motivation. Die Arbeit ist zur Routine geworden – die „alten Hasen“ haben das Gefühl, bereits zum Inventar zu gehören. Setzen Sie einen älteren Kollegen als Mentor ein, zollen Sie ihm gleichzeitig Respekt (siehe auch „Mitarbeiter motivieren“). Er kann zeigen, was er im Laufe der Jahre gelernt hat, Erfahrungen weitergeben und Tipps für mehr Erfolg vermitteln. Und dadurch bekommt er das Gefühl, dass nicht alles „umsonst“ war.

Was muss man beachten?

Mentor und Schüler müssen zusammen passen! Fehlt der gegenseitige Respekt, denkt der Mentor „da ist Hopfen und Malz verloren“ und der Schüler glaubt schlimmstenfalls, er könne von ihm nichts lernen. Fazit: Gerade in größeren Unternehmen bieten sich Mentoren-Programme an!

Euroweb-Tipp: Versuchen Sie doch mal einen Mix: der neue Azubi kann Frau Müller, die seit 20 Jahren in der Buchhaltung sitzt, sicherlich noch ein paar Tricks und Kniffe am Computer zeigen. Im Gegenzug rückt sie vielleicht mit ein paar Tipps für die Steuererklärung raus.

Wie immer bin ich gespannt auf Ihre Erfahrungsberichte? Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrem Unternehmen gemacht? Ich freue mich, wenn Sie bald wieder im Euroweb Blog vorbeischauen.

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Kommentare

  1. Diese Methode kann ich nur empfehlen. Man sollte in einem kleinen Unternehmen so eine Person haben, denn hier arbeiten die Mitarbeiter doch etwas enger zusammen und es kann öfter mal vorkommen, dass sie sich nicht gut verstehen und vielleicht dann streiten und dann arbeiten sie auch nicht so viel und die Motivation ist im Keller. Da hilft so eine Person wirklich sehr. Das ist gar keine schlechte Idee, das Problem ist nur, so eine Person muss man erstmal finden.

    Kommentar von Heike - 24. Februar 2009 um 7:00

  2. Hallo Heike,

    bei kleinen Unternehmen bieten sich dafür vielleicht am ehesten Mitarbeiter an, die schon lange dabei sind.
    Aber auch für große Unternehmen können Mentoren von großem Nutzen sein: neue Mitarbeiter werden schneller und besser integriert und schnell mit der „Hausordnung“ vertraut gemacht.

    Viele Grüße
    Melanie Schyja

    Kommentar von Unternehmenskommunikation - 24. Februar 2009 um 7:00

  3. Hallo Heike, die Idee in kleinen und großen Unternehmen Mentoren zur Qualifizierung neuer Mitarbeiter einzusetzten ist absolut sinnvoll. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass der Mentor nach der erfolgten Einarbeitung oder Qualifizierung auch bereit dazu ist, Verantwortung und auch komplexere Aufgaben an den neuen MA abzugeben. Es gint nichts schlimmeres als Kompetenzgerangel innerhalb einer Abteilung oder Sparte.Besten Gruß, Finn Wright

    Kommentar von Besucher - 24. Februar 2009 um 7:00

  4. Diese Methode kann ich nur empfehlen. Man sollte in einem kleinen Unternehmen so eine Person haben, denn hier arbeiten die Mitarbeiter doch etwas enger zusammen und es kann öfter mal vorkommen, dass sie sich nicht gut verstehen und vielleicht dann streiten und dann arbeiten sie auch nicht so viel und die Motivation ist im Keller. Da hilft so eine Person wirklich sehr. Das ist gar keine schlechte Idee, das Problem ist nur, so eine Person muss man erstmal finden.

    Kommentar von Heike - 24. Februar 2009 um 7:00

  5. Hallo Heike,

    bei kleinen Unternehmen bieten sich dafür vielleicht am ehesten Mitarbeiter an, die schon lange dabei sind.
    Aber auch für große Unternehmen können Mentoren von großem Nutzen sein: neue Mitarbeiter werden schneller und besser integriert und schnell mit der „Hausordnung“ vertraut gemacht.

    Viele Grüße
    Melanie Schyja

    Kommentar von Unternehmenskommunikation - 24. Februar 2009 um 7:00

  6. Hallo Heike, die Idee in kleinen und großen Unternehmen Mentoren zur Qualifizierung neuer Mitarbeiter einzusetzten ist absolut sinnvoll. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass der Mentor nach der erfolgten Einarbeitung oder Qualifizierung auch bereit dazu ist, Verantwortung und auch komplexere Aufgaben an den neuen MA abzugeben. Es gint nichts schlimmeres als Kompetenzgerangel innerhalb einer Abteilung oder Sparte.Besten Gruß, Finn Wright

    Kommentar von Besucher - 24. Februar 2009 um 7:00

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