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Erfolgreiche Unternehmensführung Teil XII: Mitarbeiter motivieren

So erreichen Sie Höchstleistungen

Das Zauberwort um Mitarbeiter zu Höchstleistungen anzuspornen lautet „Motivation“. Ich möchte Ihnen gerne einige Möglichkeiten vorstellen, um ein angenehmes Betriebsklima zu schaffen und Ihre Mitarbeiter zu motivieren. Natürlich stellt das nur eine Auswahl an zahlreichen Optionen dar. Die Möglichkeiten seine Mitarbeiter zu motivieren sind so vielfältig, wie die Menschen.

Uns interessiert: Welche Wege haben Sie gefunden, um Ihre Mitarbeiter zu motivieren? Oder wodurch werden Sie als Angestellter zu Höchstleistungen angespornt?

Humor

Das wohl denkbar einfachste und günstigste Mittel, um für ein gutes Betriebsklima zu sorgen und damit auch die Mitarbeiter zu motivieren! Der Alltag sieht leider so aus, dass in vielen Unternehmen Konflikte nicht gelöst, sondern totgeschwiegen werden. Die Teamfähigkeit leidet nicht nur darunter, sie verkümmert. Häufig wird zwar in Teams gearbeitet und doch ist es nur eine Akkumulation von Einzelkämpfern, die versuchen ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Um die angespannte Stimmung im Unternehmen aufzulockern, bedarf es einer Portion Humor. Wenn Angestellte und auch Führungskräfte die Zeit finden, mal eine lustige Anekdote zu erzählen, kann das die Stimmung enorm heben.

Nach einem herzhaften Lacher lässt sich manches Problem einfacher lösen. Es kommen einem neue Ideen oder man ist locker genug, um einen vielleicht abwegigen Lösungsvorschlag für eine verfahrene Situation zu machen. Wenn häufiger mal am Arbeitsplatz gelacht wird, ist die Stimmung unter den Kollegen auch besser und dies sorgt für ein insgesamt besseres Arbeitsklima. Und: Lachen steckt an!

Nur, um auf Nummer sicher zu gehen: wir sprechen hier über Witze, lustige Anekdoten, eigene Missgeschicke witzig verpackt! Aber wir machen keine Witze auf Kosten unserer Kollegen! Mal ein kleiner Scherz ist natürlich das eine, aber sich ständig über den Kollegen lustig zu machen ist was anderes. Das möchte niemand gerne! Wenn Sie als Führungskraft mitbekommen, dass dauerhaft Witze auf Kosten eines Kollegen gemacht werden, ist es an Ihnen, das zu unterbinden. Bekanntlich gibt es in jeder Firma einen Witzbold, der sehr gerne austeilt, aber gar nicht einstecken kann. Vielleicht sprechen Sie mal mit ihm, welche Defizite er hat. Denn ganz offensichtlich hat er Angst und versucht seine Komplexe mit Hänseleien der Kollegen zu kompensieren!

Und wie so oft im Leben, kommt es auf das richtige Maß an. Mal ein Joke kann sehr erfrischend sein. Ständige Albernheit hingegen behindert auf Dauer!

Lob

Sie werden es kaum glauben! Die meisten Mitarbeiter haben gar kein Problem damit, mal (!) ein Stündchen länger zu arbeiten. Oder gelegentlich eine Zusatzaufgabe zu übernehmen. Aber Sie erwarten dafür Lob und Anerkennung. Natürlich wird der Mitarbeiter sagen: „Ach, das habe ich doch gerne gemacht. Das war doch kein Problem,…“ Aber: das meint er nicht so! Gerne gemacht hat er es vielleicht. Aber nur, weil Sie ihn loben und es anerkennen, dass er die Aufgabe gerne übernommen und im besten Fall auch noch gut erledigt hat! Wenn Sie es als selbstverständlich ansehen, wird er sich beim nächsten Mal nicht mehr so viele Mühe geben.

Euroweb-Tipp: Sie können ruhig auch mal ein Lob aussprechen, dass sich nicht auf die Arbeit bezieht. Zum Beispiel, dass Sie den Kollegen um sein Handicap beim Golfen beneiden! In das Lob packen Sie damit gleich auch noch die menschliche Komponente, die nicht zu verachten ist! Der Mitarbeiter erkennt, dass Sie ihn als Mensch sehen und seine (privaten) Leistungen respektieren (und ihn vielleicht sogar beneiden?).

Natürlich kommt es auch mal vor, dass ein Mitarbeiter mit seinen Aufgaben überfordert ist. Vielleicht ist es  tatsächlich zu viel auf einmal. Oder er ist ausnahmsweise (!) in schlechter Verfassung, so dass er sein Pensum nicht schafft, welches er sonst mit links erledigt. Ermutigen Sie Ihre Angestellten, dass Sie sich in solchen Fällen Hilfe von Kollegen holen können / sollen! Denn das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern zeugt von Mut! Immer vorausgesetzt, dass der Betreffende es tatsächlich nicht schafft. Hilfe einzufordern, weil man selbst keine Lust hat, ist natürlich völlig indiskutabel!

Und noch ein kleiner Euroweb-Tipp für alle Angestellten: Auch ein Chef freut sich über ein Lob! Aber bitte loben nicht mit schleimen verwechseln!

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