Erfolgreiche Unternehmensführung Teil X: die bekanntesten Führungsstile

22. Januar 2009

Jeder Chef hat seine ganz eigene Art die Angestellten zu führen. Die bekanntesten Führungsstile möchte ich Ihnen heute vorstellen! Der Laissez-Faire-Führungsstil: Hier steht die Selbstentfaltung des Individuums im Vordergrund. Führung im engeren Sinne gibt es nicht. Der Schwerpunkt liegt auf der Kreativität des Einzelnen. Der Mitarbeiterstab wird als eine Art Kommune verstanden und der Gleichheitsgedanke wird groß geschrieben. Entscheidungen werden gemeinsam von der Gruppe getroffen – oder eben nicht!

Häufig kann man sich bei diesem Führungsstil nicht gemeinsam auf eine Lösung oder Herangehensweise einigen – und bricht dann das gesamte Projekt nicht fertig gestellt ab. Frei nach dem Motto: „wird schon schief gehen!“ Für manchen Kreativen mag dies ein angenehmer Führungsstil sein. Produktiv ist er  – wenn überhaupt – nur sporadisch!

Autoritärer Führungsstil: Von Mit-Arbeitern kann hier keine Rede sein – vielmehr von Untergebenen! Der Chef sagt, wo es lang geht und genau so wird es gemacht! Wem es nicht passt, der kann ja gehen! Entscheidendes Führungsinstrument ist in diesem Fall die Kontrolle! Positiv: Hier weiß jeder was er tun soll und bis wann!

Patriarchalischer Führungsstil: Der Chef spielt sich als Hirte auf, der genau weiß, was gut ist für seine Schäfchen. Ähnlich dem autoritären Führungsstil gibt er die Arbeitsweise vor. Wenn nicht nach seinem Willen gehandelt wird, drohen Sanktionen.

Beim Situationsbedingten Führungsstil wird aus der Situation heraus entschieden. Bei dieser Methode bleiben viele Aspekte unberücksichtigt – das kann fatale Folgen haben.

Der bürokratischen Führungsstil wird durch Gesetze, Anordnungen und Richtlinien geregelt. Entscheidungen sind langwierig und durchlaufen häufig zahlreiche Instanzen.

Sehr angenehm: der kooperative Führungsstil: Ziel: bestmögliche Resultate bei größtmöglicher Zufriedenheit der Angestellten! Der Mitarbeiter wird hier als Partner und nicht als Untergebener verstanden! Bei diesem Führungsstil werden Elemente der zuvor genannten Methoden optimal kombiniert. Der Vorgesetzte gibt, wie beim autoritären Führungsstil, klare Ziele und die Herangehensweise vor. Angenehm unauffällig werden auch hier die Ergebnisse kontrolliert. Aus dem Laissez-faire-Stil kommen Komponenten wie Kreativität und Kommunikation hinzu. Ungeachtet der Hierarchieebene werden die Interessen des Einzelnen berücksichtigt.

Insgesamt steht bei diesem Führungsstil das unternehmerische Ziel über den Interessen der einzelnen Personen. Disziplin aller Beteiligten ist erforderlich, damit das Konzept funktionieren kann. Das Herzstück dieses Führungsstils basiert auf der Fähigkeit der Führungskraft zu delegieren! Im Gegenzug wird den Mitarbeitern dadurch ein hohes Maß an Selbstständigkeit zuteil. Dies wiederum steigert die Motivation der Belegschaft.

Ich persönlich würde immer den kooperativen Führungsstil bevorzugen! Egal ob als Geführte oder als Führende.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!


Kommentare

  1. Hallo Uschi,

    vielen Dank für Dein positives Feedback! 🙂 Welchen Führungsstil möchtest Du nie wieder haben? Und warum?
    Und wie schaut es beim patriarchalischen Führungsstil aus? Bist Du lieber Hirte oder lieber Schäfchen? 🙂

    Neugierige Grüße
    Melanie

    Kommentar von Unternehmenskommunikation - 22. Januar 2009 um 17:16

  2. Bei dieser Überschrift fällt mir eigentlich nur ein Führungsstil ein, den ich nie wieder haben möchte. Ich weiß dass das nicht Thema ist aber das musste ich jetzt sagen.

    Die Stile, die hier aufgelistet worden sind, sind meiner Ansicht nach auch wirklich so vertreten. Auch der Beitrag ist wirklich gut gelungen und man versteht auch die Aussage, die man damit treffen möchte. Für mich kommt eigentlich nur ein Stil in Frage ich bin so der Typ mit den Schäfchen. Das liegt wohl daran, dass ich eine Frau bin.

    Kommentar von Uschi - 22. Januar 2009 um 17:16

  3. Lieber ein Schäfchen 😉

    Kommentar von Uschi - 22. Januar 2009 um 17:16

  4. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Führungsstilen. Einige davon haben Sie treffend beschrieben.

    Wenn man den Führungsstil mal etwas von der Persönlichkeit der Führungsperson loslöst, kann man meiner Ansicht nach die Führungsstile auf zwei reduzieren: den autoritären und den kooperativen Führungsstil.

    Ein direktiv führender Manager gibt Anweisungen ohne seine Mitarbeiter in die Entscheidung einzubeziehen. Beim Militär findet sich die Reinform dieser direktiven Führung.

    Ein kooperativ führender Manager bezieht seine Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse ein. Diskussionen um die besten Lösungen sind nicht nur erlaubt sondern erwünscht. Die kooperative Führungskultur gibt den Mitarbeitern möglichst große Freiheiten und Entscheidungskompetenzen.

    Obwohl auch ich für die kooperative Führung bin, gibt es meiner Ansicht nach Ausnahmesituationen, in denen autoritär geführt werden muss. Beispielsweise mus bei einem Feuerwehreinsatz schnell entschieden werden. Hier passt nur die direktive Führung

    Herzliche Grüße
    Bernd Geropp

    Kommentar von Bernd Geropp - 22. Januar 2009 um 17:16

  5. Ich finde es sehr interessant, dass Führung immer auf die hier angeführten Stile reduziert wird. Leadership ist so individuell, wie die Menschen die man führt. Wichtiger als der richtige Führungsstil ist zu verstehen, mit wem man es zu tun hat. Als Unternehmer oder Führungskraft ist es meine Aufgabe die Menschen zu unterstützen ihre Fähigkeiten und Talente richtig einzusetzen. Wenn das der Fall ist, dann brauche ich doch die ganze Theorie nicht, oder?

    Kommentar von David - 22. Januar 2009 um 17:16

  6. Hi, ein netter Beitrag. Mit dem hier beschriebenen Situationsbedingten Führungsstil stimme ich nicht überein. Durch bewusstes Anwenden muss das ja nicht zwangsweise fatale Folgen haben.

    Im Gegenteil. Das bewusste Anwenden und vor allem „Zuschneiden“ auf die aktuelle Situation erlaubt es der Führungskraft vorteilhafter zu Führen als wenn man ein starres Konzept anwendet.

    Liebe Grüße

    Kommentar von Besucher - 22. Januar 2009 um 17:16

  7. Hallo Uschi,

    vielen Dank für Dein positives Feedback! 🙂 Welchen Führungsstil möchtest Du nie wieder haben? Und warum?
    Und wie schaut es beim patriarchalischen Führungsstil aus? Bist Du lieber Hirte oder lieber Schäfchen? 🙂

    Neugierige Grüße
    Melanie

    Kommentar von Unternehmenskommunikation - 22. Januar 2009 um 17:16

  8. Bei dieser Überschrift fällt mir eigentlich nur ein Führungsstil ein, den ich nie wieder haben möchte. Ich weiß dass das nicht Thema ist aber das musste ich jetzt sagen.

    Die Stile, die hier aufgelistet worden sind, sind meiner Ansicht nach auch wirklich so vertreten. Auch der Beitrag ist wirklich gut gelungen und man versteht auch die Aussage, die man damit treffen möchte. Für mich kommt eigentlich nur ein Stil in Frage ich bin so der Typ mit den Schäfchen. Das liegt wohl daran, dass ich eine Frau bin.

    Kommentar von Uschi - 22. Januar 2009 um 17:16

  9. Lieber ein Schäfchen 😉

    Kommentar von Uschi - 22. Januar 2009 um 17:16

  10. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Führungsstilen. Einige davon haben Sie treffend beschrieben.

    Wenn man den Führungsstil mal etwas von der Persönlichkeit der Führungsperson loslöst, kann man meiner Ansicht nach die Führungsstile auf zwei reduzieren: den autoritären und den kooperativen Führungsstil.

    Ein direktiv führender Manager gibt Anweisungen ohne seine Mitarbeiter in die Entscheidung einzubeziehen. Beim Militär findet sich die Reinform dieser direktiven Führung.

    Ein kooperativ führender Manager bezieht seine Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse ein. Diskussionen um die besten Lösungen sind nicht nur erlaubt sondern erwünscht. Die kooperative Führungskultur gibt den Mitarbeitern möglichst große Freiheiten und Entscheidungskompetenzen.

    Obwohl auch ich für die kooperative Führung bin, gibt es meiner Ansicht nach Ausnahmesituationen, in denen autoritär geführt werden muss. Beispielsweise mus bei einem Feuerwehreinsatz schnell entschieden werden. Hier passt nur die direktive Führung

    Herzliche Grüße
    Bernd Geropp

    Kommentar von Bernd Geropp - 22. Januar 2009 um 17:16

  11. Ich finde es sehr interessant, dass Führung immer auf die hier angeführten Stile reduziert wird. Leadership ist so individuell, wie die Menschen die man führt. Wichtiger als der richtige Führungsstil ist zu verstehen, mit wem man es zu tun hat. Als Unternehmer oder Führungskraft ist es meine Aufgabe die Menschen zu unterstützen ihre Fähigkeiten und Talente richtig einzusetzen. Wenn das der Fall ist, dann brauche ich doch die ganze Theorie nicht, oder?

    Kommentar von David - 22. Januar 2009 um 17:16

  12. Hi, ein netter Beitrag. Mit dem hier beschriebenen Situationsbedingten Führungsstil stimme ich nicht überein. Durch bewusstes Anwenden muss das ja nicht zwangsweise fatale Folgen haben.

    Im Gegenteil. Das bewusste Anwenden und vor allem „Zuschneiden“ auf die aktuelle Situation erlaubt es der Führungskraft vorteilhafter zu Führen als wenn man ein starres Konzept anwendet.

    Liebe Grüße

    Kommentar von Besucher - 22. Januar 2009 um 17:16

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