Erfolgreiche Unternehmensführung Teil VI: Mitarbeiter nach ihren Fähigkeiten einsetzen

01. Januar 2009

Die erste Hürde haben Sie überstanden: Sie haben erfolgreich neues Personal rekrutiert. Doch wie geht es nun weiter? Zusammenstellung homogener Teams Sie haben sich für einen oder mehrere neue Mitarbeiter entschieden. Stellen Sie eine Führungskraft ein, ist es völlig klar, welche Position im Unternehmen der Betreffende bekleidet. Handelt es sich aber um ein zukünftiges Mitglied einer Gruppe, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, in welchem Team der neue Kollege sich am besten entfalten kann. Wo kann er seine eigenen Fähigkeiten optimal einbringen und gleichzeitig von anderen Kollegen etwas lernen? Auch menschlich muss „die Chemie stimmen“.

Euroweb-Tipp: Die beste Gruppe besteht nicht zwangsläufig aus den besten Einzelpersonen. Wie so oft im Leben kommt es auch hier auf die richtige Mischung an: In den meisten Fällen erweist es sich als am profitabelsten, wenn Sie den richtigen Mix aus erfahrenen und unerfahrenen Mitarbeitern finden, ergänzt durch lebhafte und ruhige Kollegen.

Bei vielen verschiedenen Charakteren kann es natürlich Reibungspunkte geben. Aber der Einzelne hat auch die Möglichkeit, sich optimal zu entfalten und sein Können effektiv zu demonstrieren. Im Idealfall ergänzen sich die Kollegen so gut, dass sie optimale Ergebnisse präsentieren können.

Ihre Mitarbeiter verstehen sich (zu) gut?

Auch das kommt vor. Es ist ja wunderbar, wenn die Kollegen gut miteinander auskommen. Sobald die Arbeit darunter leidet, sieht das natürlich schon ganz anders aus. Nichts spricht dagegen, dass Kollegen ihre Pause gemeinsam verbringen, sich nach Feierabend und am Wochenende treffen oder auch mal gelegentlich ein kleines Schwätzchen halten. Stehen diese Aktivitäten im Arbeitsalltag im Vordergrund und die Aufgaben werden nur noch „nebenbei“ erledigt, kann das jedoch fatale Konsequenzen für Ihren Betrieb haben.

In solchen Fällen reicht häufig schon ein Gespräch mit den betreffenden Personen. Schildern Sie den Sachverhalt aus Ihrer Lage und heben Sie auch hervor, dass Sie sich freuen, wenn die Angestellten sich gut verstehen. Bei „harten Fällen“ bietet es sich an, die Personen mit unterschiedlichen Projekten zu beauftragen und / oder wie in der Schule „auseinander zu setzen“. Tritt keine Verbesserung der Situation ein, können Sie bedenkenlos über eine Abmahnung oder weitere Schritte nachdenken.

Mitarbeiter nach ihren Fähigkeiten einsetzen

Häufig ist ein Mitarbeiter gar nicht so „schlecht“ wie man meinen möchte. Sein Aufgabenfeld entspricht nur nicht optimal seinen Fähigkeiten. Daher sollten Sie darauf achten, neue Mitarbeiter dementsprechend einzusetzen.

Euroweb-Tipp: Manchmal kann es helfen, einem Angestellten einen neuen Tätigkeitsbereich zuzuteilen, anstatt ihm zu kündigen. Mitarbeiter mit wenig ausgeprägten Kommunikationsfähigkeiten sind an einer Service-Hotline, im Verkauf oder im Vertrieb nicht optimal eingesetzt. Als Sachbearbeiter oder in der Buchhaltung würden Sie aber vielleicht einen prima Job machen. Andersrum kann ein lebhafter Mensch wie eine Blume eingehen, wenn Sie ihn in ein einsames Büro, schlimmstenfalls noch ohne Kundenkontakt, setzen. Arbeiten Sie ihn in Ihr Vertriebssystem ein, kann es aber sein, dass er bald ihr erfolgreichster Mitarbeiter wird. Und auch noch Spaß an seiner Arbeit hat.

Beim nächsten Mal erfahren Sie, welche Eigenschaften für eine Führungskraft unabdinglich sind bzw. einen Manager auszeichnen.

Weitere Artikel zum Thema Erfolgreiche Unternehmensführung:


Bis jetzt noch keine Kommentare

Einen Kommentar abgeben

Folgende HTML-Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> .