Erfolgreiche Unternehmensführung Teil III: Einladung zum Vorstellungsgespräch + Checkliste

12. Dezember 2008

Sie haben im Euroweb Blog bereits erfahren, wie Sie Bewerbungen sinnvoll managen. Wenn Sie eine Auswahl getroffen haben, gilt es Einladungen auszusprechen. Doch wie macht man das am besten? Sie können den Bewerber telefonisch, per Email oder auf dem Postweg benachrichtigen. Auch die Alternative per Fax besteht, ist aber eher unüblich.

Wenn Sie geplant haben den Kandidaten am Telefon zu informieren, sollten Sie in Erwägung ziehen, dass er zum gegenwärtigen Zeitpunkt eventuell noch für einen anderen Arbeitgeber tätig ist. Folglich werden Sie ihn vielleicht nicht erreichen. Natürlich kann es auch sein, dass der Bewerber seinen derzeitigen Arbeitgeber noch nicht informiert hat, dass er das Unternehmen verlassen möchte. Von daher kann und möchte er am Telefon verständlicherweise nicht offen sprechen oder tiefergehende Fragen stellen Am besten umgehen Sie diese peinliche Situation, indem Sie fragen, ob er gerade sprechen kann und andernfalls um Rückruf bitten.

Euroweb-Tipp: Vergewissern Sie sich zu Beginn des Gesprächs, dass die Person sich bei Ihnen beworben und aktuell noch Interesse an der Position hat! Damit geben Sie dem Bewerber die Möglichkeit sich kurz zu sammeln und auf das Gespräch einzustimmen. Auch wenn Sie es nicht gerne hören: Viele Arbeitssuchende bewerben sich auch parallel bei mehreren Unternehmen und müssen Sie und Ihr Unternehmen zunächst einordnen.

Mit einer schriftlichen Information können Sie solche Situationen ebenfalls vermeiden. Allerdings stellt sich hier das Problem mit der Termingestaltung: Gerade bei kurzfristigen Einladungen kann es sein, dass der Bewerber die Email oder den Brief nicht rechtzeitig erhält (kaum zu glauben, es gibt noch Menschen, die nicht täglich ihre Emails checken…).

Bei einer schriftlichen Einladung sollten Sie in jedem Fall um eine Terminbestätigung bitten. Der Bewerber kann dann in einem Zug noch Fragen stellen, die ihm zwischenzeitlich aufgekommen sind.

Egal, ob Sie dem Bewerber telefonisch, per Email oder auf dem Postweg die Einladung zum Vorstellungsgespräch übermitteln: Folgende Informationen sollten auf jeden Fall gegeben sein:

  • Wer sind die Gesprächspartner?
  • Anfahrtsskizze
  • Hinweis auf Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Werden die Reisekosten übernommen?
  • Gibt es Parkplätze?
  • Soll der Bewerber noch etwas mitbringen? Bei kreativen Berufen z. B. eine so genannte Mappe
  • In der Regel veranschlagt man für ein Vorstellungsgespräch 30 bis 60 Minuten. Sollten Sie bereits im Voraus wissen, dass es bei Ihnen deutlich länger dauern wird, sollten Sie auch das kommunizieren.
  • Bei wem soll der Bewerber den Termin bestätigen: Name, Durchwahl und / oder Email-Adresse

Beim nächsten Mal bereiten wir Sie hier im Euroweb Blog auf das Vorstellungsgespräch vor!

Weitere Artikel zum Thema „Erfolgreiche Unternehmensführung“:


Verwandte Beiträge

Artikelbild von 7 Tipps für ein umweltfreundlicheres Büro

7 Tipps für ein umweltfreundlicheres Büro

Das Thema Umweltschutz betrifft uns alle. Und du kannst nicht nur privat…

(weiterlesen)
Artikelbild von Welche Soft Skills sind heute im Berufsleben gefragt?

Welche Soft Skills sind heute im Berufsleben gefragt?

Egal, ob Bewerbung oder Beförderung – Soft Skills spielen heutzutage…

(weiterlesen)
Artikelbild von Weitermachen statt aufgeben – wie du auch Monsterprojekte erfolgreich meisterst

Weitermachen statt aufgeben – wie du auch Monsterprojekte erfolgreich meisterst

Ein neues Riesenprojekt landet auf deinem Schreibtisch, obwohl der Stapel…

(weiterlesen)

Einen Kommentar abgeben

Folgende HTML-Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> .


Kommentare

Jobbörse sagt:

Sehr nützliche Tipps! Es ist schön, dass Sie sich so ausführlich mit diesem Thema befasst haben.
Für kleinere Unternehmen ohne Personalabteilung sind Ihre Tipps unbezahlbar!

Jobbörse sagt:

Sehr nützliche Tipps! Es ist schön, dass Sie sich so ausführlich mit diesem Thema befasst haben.
Für kleinere Unternehmen ohne Personalabteilung sind Ihre Tipps unbezahlbar!