Erfolgreich dank Teamwork – das musst du wissen

01. Oktober 2020

Teamwork im Job: Gemeinsam produktiv, erfolgreich und zufrieden

Die Aussage „Ich arbeite gerne im Team“ ist wohl eine der häufigsten, die in Bewerbungsgesprächen fällt. Kein Wunder, schließlich liegt es auf der Hand, dass Teamfähigkeit beim Arbeitgeber gut ankommt. Aber wieso ist Teamwork im Job eigentlich so wichtig? Wir zeigen, wie es dir gelingen kann, ein freundschaftliches Verhältnis zu deinen Kollegen aufzubauen und zu pflegen – auch in Zeiten von Corona.

Wo Menschen zusammenarbeiten, muss häufig an einem Strang gezogen werden. Ob beim Entwickeln von Ideen oder bei der Abgabe eines wichtigen Projekts für einen anspruchsvollen Kunden – in vielen Fällen ist es nicht förderlich, wenn jeder permanent „sein Ding durchzieht“. Absprachen zwischen dir und deinen Kollegen erleichtern Arbeitsprozesse enorm und das gemeinsame Erarbeiten der Lösung führt schneller zum Ziel.

Um Teamwork zu ermöglichen, können Projekte in verschiedene Bereiche aufgeteilt werden. Im Anschluss werden die Teilaufgaben besprochen und entsprechend zusammengefügt. Die fachlichen Stärken jedes Einzelnen ergeben in der Kombination oftmals auch inhaltlich ein besseres Ergebnis. Um Missverständnissen und doppeltem Arbeitsaufwand vorzubeugen, ist bei Teamwork die Kommunikation entscheidend.

Netter Umgangston, lockeres Arbeitsklima: Wohlfühlatmosphäre im Büro

Für ein produktives Arbeitsklima ist es wichtig, dass alle Mitarbeiter respektvoll miteinander umgehen und ein freundlicher Umgangston herrscht. Da du viel Zeit auf der Arbeit verbringst, sollte das Büro ein Ort sein, an dem du dich langfristig wohlfühlst.

Neben den Rahmenbedingungen (Räume zum Wohlfühlen, Technik auf dem neuesten Stand und vielleicht einigen netten Extras wie einem Aufenthaltsraum, kostenlosen Getränken und frischem Obst) spielt das Zwischenmenschliche eine große – wenn nicht sogar die größte – Rolle. Denn die schönsten Räumlichkeiten bringen nichts, wenn man sich untereinander nicht versteht und jeder neue Arbeitstag zur Qual wird.

Neu im Unternehmen – und nun? Tipps für ein positives Miteinander

Natürlich kann man sich seine Kollegen nicht aussuchen. Kommst du neu ins Unternehmen, ist es ganz normal, dass die anderen Mitarbeiter schon eingespielter sind und lockerer miteinander umgehen. Besonders bei großen Unternehmen kann natürlich nicht jeder jeden persönlich kennen. Auch innerhalb der eigenen Abteilung hast du meist Personen, mit denen du mehr bzw. weniger Zeit verbringst. Nach einer kurzen Kennenlernphase gilt es, sich ins bestehende Team einzufügen.

Wenn du schon länger im Unternehmen arbeitest, kannst du dem Neuankömmling den Einstieg erleichtern, indem du …

  • ihn dazu einlädst, die Mittagspause gemeinsam (in der Gruppe) zu verbringen. Bei einer kurzen Pause lässt es sich entspannt plaudern, über persönliche Interessen sprechen und sich so besser kennenlernen.
  • grüßt, wenn du anderen Mitarbeitern auf dem Flur begegnest. Ein Grundsatz, den jeder kennen sollte. Diese Art von Höflichkeit gehört einfach dazu!
  • offen auf den Neuankömmling zugehst. Jeder war mal neu im Unternehmen und kann sich bestimmt daran erinnern, dass die ersten Tage und Wochen aufregend sind. Es hilft, eine oder mehrere Vertrauenspersonen zu haben, die man alles fragen kann und die bei Unklarheiten gerne weiterhelfen. Biete dich also als Ansprechpartner an.
  • vermittelst, dass Kritik konstruktiv geäußert werden kann. Dies ein bedeutsamer Faktor für eine zukünftige Zusammenarbeit, bei der sich jeder wohlfühlt und aktiv miteinbringt.
  • einen freundlichen Umgangston pflegst. Enormer Leistungsdruck und ein harscher Umgangston verursachen im Umkehrschluss Unwohlsein und sind nicht förderlich für die erfolgreiche Zusammenarbeit im Team.

Freundliche Ansprechpartner: erfolgreich in Kleingruppen arbeiten

Klingt, als sei Teamwork eine ganz einfache Sache, wenn du nicht nur auf deine eigenen Leistungen schaust, sondern bereit bist, deine Kollegen zu unterstützen, Kompromisse einzugehen und jeden so anzunehmen, wie er ist? Natürlich kann und sollte jeder darauf achten, höflich und freundlich, verlässlich und kommunikativ zu sein – doch manchmal wird der Arbeitseinstieg durch andere, scheinbar kaum überwindbare Stolpersteine gefährdet.

Ein frühes Kennenlernen ist aktuellen Studien zufolge für mehr als die Hälfte der Befragten besonders wichtig. Dies kann aber nicht immer garantiert werden: Am Tag des Vorstellungsgesprächs sind nicht alle Mitarbeiter da oder aber der Arbeitgeber möchte dir keine zu großen Hoffnungen machen, da er sich noch andere Bewerber anschaut – was natürlich sein gutes Recht ist.

In puncto Chefverhalten kann es ebenfalls zu gewissen Unstimmigkeiten kommen: Während fast alle befragten Vorgesetzten angeben, sie seien jederzeit für ihre Mitarbeiter ansprechbar, bestätigten nur 65 Prozent der Arbeitnehmer, dass ihr Chef immer für Sie da sei. Regelmäßige Meetings, E-Mails und Kommunikation sollten niemals zu kurz kommen, da sie dazu beitragen, dass Teamwork als solches wahrgenommen und wertgeschätzt wird.

Die Einteilung in kleine Teams innerhalb der Abteilung mit jeweils einem Teamleiter erschafft darüber hinaus ein engeres (Vertrauens-)Verhältnis untereinander und sorgt dafür, dass immer ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht. So kann umgangen werden, dass sich (neue) Mitarbeiter allein gelassen oder überfordert fühlen.

Teamwork in Zeiten von Corona: So klappt‘s!

Auch die aktuelle Corona-Situation trägt dazu bei, dass Teamwork erschwert wird. Du und deine Kollegen, die jeden Tag zusammen im Büro gesessen haben, sind plötzlich viel im Homeoffice – und damit alleine vor dem Bildschirm am heimischen Schreibtisch. Damit die Kommunikation und das gemeinsame Miteinander aus der Ferne trotzdem klappen, haben wir einige Tipps für dich zusammengestellt:

  • Regelmäßiger E-Mail-Verkehr / Chat sichert, dass alle mit Arbeit versorgt sind und jeder mit seiner Aufgabe zurechtkommt. Arbeitnehmer sind viel weniger gehemmt, Fragen, z. B. per Chat zu stellen, wenn der Teamleiter / Abteilungsleiter früh deutlich macht, dass diese Kommunikationsform im Homeoffice gerne jederzeit genutzt werden kann.
  • Kommunikation im Team: Halte (per Chat) Kontakt mit deinen Arbeitskollegen! Ein freundliches „Guten Morgen“, ein kleiner Hinweis, dass du jetzt in den Feierabend gehst oder eine Frage nach dem Wohlergehen kann manchmal schon ausreichen. Ihr müsst nicht permanent chatten, aber ein wenig den Kontakt zu halten, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl.
  • Auch im Homeoffice solltest du nicht vergessen, dass Pausen wichtig sind. Die gemeinsame Mittagspause im Pausenraum des Büros fällt zwar leider weg, aber verabrede dich doch einfach trotzdem mit deinen Kollegen – virtuell versteht sich. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Videocall in der Mittagspause mit der Lieblingskollegin oder dem Lieblingskollegen?
  • Falls es die aktuelle Gesundheitslage zulässt, ist es nicht verkehrt, Arbeitnehmer nicht wochenlang ins Homeoffice zu schicken, sondern sie regelmäßig (unter Einhaltung der Hygienevorschriften) wieder ins Büro zu holen. Nach dem ersten Lockdown stellt dies eine gewisse „Normalität“ wieder her. Viele Arbeitnehmer freuen sich sicher, ihre Kollegen auch mal wieder face to face zu sehen – vielleicht geht es dir ja auch so?

Ansonsten heißt es: Durchhalten! Wir sitzen alle im selben Boot. Der Ausbruch des Corona-Virus hat uns alle in eine ganz neue, bisher unbekannte Situation gebracht. Sieh es Kollegen und Vorgesetzten daher nach, wenn nicht immer alles direkt so funktioniert wie gedacht.

Fazit

Kommunikation ist das A und O eines erfolgreichen Miteinanders im Job. Nimm neue Kollegen freundlich auf und zeige, dass ihr gemeinsam als Team stark sein könnt! Sie werden sicher schnell Vertrauen fassen. Falls du neu bist, gehe offen auf andere zu, auch wenn das im ersten Moment vielleicht eine Überwindung ist. Jeder kennt das Gefühl, neu zu sein und Anschluss zu suchen! Eine gute Stimmung im Büro in Kombination mit den richtigen Rahmenbedingungen sorgt für langanhaltende Zufriedenheit der Arbeitnehmer und ein erfolgreiches Teamwork, von dem alle profitieren.


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