Eine Entwicklung auf dem Vormarsch

06. August 2009

Mal eben unterwegs checken, wo es die hippsten Klamotten gibt, was im Theater am Abend läuft, oder das nächste Fahrrad-Fachgeschäft finden – all das ermöglicht das Mobile Web. Internet-Experten sagen voraus, dass in den kommenden Jahren das Mobile Web oder Mobile Internet zu einer Massenanwendung wird. Das W3C definiert das Mobile Web „als Zugang zum Web mit einem mobilen Endgerät“. Die Geräte sind  portabel und gehen nicht über einen Kabelanschluss wie zum Beispiel Breitband ins Internet. Das sind unter anderem Handys, Laptops sowie Netbooks und Smartphones. Die Herausforderung besteht jedoch darin, das Angebot benutzerfreundlich und praktisch zu gestalten, sowohl bei den Geräten als auch bei der Software und den Websites. Das Mobile Web, oder auch Mobile Internet genannt, wird in Zukunft von immer mehr Menschen genutzt werden. Vor allem die lokale Suche (local search) wird eine der beliebtesten Anwendungen im Mobile Web sein. Unternehmen sollten daher schon jetzt ihre Marketing-Strategien an diesen Markt anpassen.

Erste Hürde geschafft: das Übertragungsverfahren
Das UMTS-Netz hat ein neues Übertragungsverfahren – den High Speed Downlink Packet Access (HSDPA). Mit diesem können 3,6 Megabit pro Sekunde geladen werden, UMTS kommt nur auf 384 Kilobit pro Sekunde. In einer zweiten Ausbaustufe sollen sogar 7,2 Megabit pro Sekunde möglich sein. Somit stellt die Vielzahl an Daten im Web keine Hürde mehr im Mobile Web dar.

Welcher Mobile Screen setzt sich durch?
Zurzeit tobt ein Krieg um den besten  Mobile Screen: welche Größe soll er haben, damit er für den Nutzer portabel bleibt, aber auch angenehm ist, um sich Websites daruf anzusehen? Sven Kaulfuß von cyberport.de geht davon aus, dass sich „All-in-One-Geräte“ durchsetzen werden, die Handy, Netbook und Notebook vereinen. Die Bildschirmgröße würde bei ihnen wahrscheinlich zwischen einem 3-Zoll-Display eines Smartphones und einem 11-Zoll-Display eines Netbooks liegen. Ein Zukunftsmodell ist ein Gerät mit einem biegsamen Display, das bequem zusammen geklappt und transportiert werden kann. Schon jetzt können Smartphone-Nutzer mit Hilfe eines kleinen Beamers eine QWERTZ-Tastatur einfach auf den Tisch projizieren. Die neuen Hardware-Techniken werden also in Zukunft den Weg ins Mobile Web erleichtern.

Erfahren Sie im nächsten Beitrag unserer Serie, wie die Software verbessert werden muss, um den Nutzer anzusprechen. Zudem werde ich berichten, wie der Markt zurzeit genutzt wird und Ihr Unternehmen darin einsteigen kann. Ich persönlich finde Routenplaner fürs Handy ziemlich nützlich, wenn ich in einer fremden Stadt bin. Stimmt die Software, funktioniert es so gut wie ein Navigationssystem. Ganz wichtig aber ist ein großes Handy-Display, damit man beim Autofahren die Karte erkennen kann. Nutzen Sie denn schon unterwegs das Internet? Welches Gerät nutzen Sie: Smartphone, Netbook, Notebook oder Handy?  Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen.

Bis zum nächsten Mal, Tamara Heck


Kommentare

  1. Danke für den interessanten Beitrag über das mobile Internet. Ich habe mir vor kurzem ein Smartphone zugelegt, mit dem ich vor allem meinen regelmäßigen Fahrten mit der Bahn sinnvoller gestalten will. Mir gehts als Entwickler auch darum, das mobile Internet als User kennenzulernen, um nicht den „technischen Anschluss“ zu verpassen.

    Kommentar von Hans Selvers - 6. August 2009 um 10:28

  2. Hallo Hans Selvers,

    es stimmt: Hat man mal eine lange Bahn- oder Busfahrt vor sich, kann man sich im Mobile Web sehr gut vergnügen. Meist fallen mir dann Dinge ein, die ich im Internet unbedingt noch nachsehen wollte. Und: je mehr User das Mobile Internet nutzen, desto größer und besser wird auch das dortige Angebot.

    Grüße,
    Tamara Heck

    Kommentar von t.heck - 6. August 2009 um 10:28

  3. Das mobile Internet ist doch ein sehr aktuelles und interessantes Thema. Es ist sehr schön, dass sie darüber schreiben.Finde den Artikel sehr gut und nützlich. Danke, weiter so!

    Kommentar von Fiona - 6. August 2009 um 10:28

  4. Die Zukunft liegt im Mobile Web
    Man ist unterwegs und trotzdem immer mittendrin und weiss bescheid was wie wo wann läuft… Im Wartezimmer beim Arzt oder in der Bahn es gibt viele langweilige Situationen im Alltag, die man z.B dazu nutzen kann seine Mails zu checken.
    find ich gut, Norbert

    Kommentar von Norbert - 6. August 2009 um 10:28

  5. Danke für den interessanten Beitrag über das mobile Internet. Ich habe mir vor kurzem ein Smartphone zugelegt, mit dem ich vor allem meinen regelmäßigen Fahrten mit der Bahn sinnvoller gestalten will. Mir gehts als Entwickler auch darum, das mobile Internet als User kennenzulernen, um nicht den „technischen Anschluss“ zu verpassen.

    Kommentar von Hans Selvers - 6. August 2009 um 10:28

  6. Hallo Hans Selvers,

    es stimmt: Hat man mal eine lange Bahn- oder Busfahrt vor sich, kann man sich im Mobile Web sehr gut vergnügen. Meist fallen mir dann Dinge ein, die ich im Internet unbedingt noch nachsehen wollte. Und: je mehr User das Mobile Internet nutzen, desto größer und besser wird auch das dortige Angebot.

    Grüße,
    Tamara Heck

    Kommentar von t.heck - 6. August 2009 um 10:28

  7. Das mobile Internet ist doch ein sehr aktuelles und interessantes Thema. Es ist sehr schön, dass sie darüber schreiben.Finde den Artikel sehr gut und nützlich. Danke, weiter so!

    Kommentar von Fiona - 6. August 2009 um 10:28

  8. Die Zukunft liegt im Mobile Web
    Man ist unterwegs und trotzdem immer mittendrin und weiss bescheid was wie wo wann läuft… Im Wartezimmer beim Arzt oder in der Bahn es gibt viele langweilige Situationen im Alltag, die man z.B dazu nutzen kann seine Mails zu checken.
    find ich gut, Norbert

    Kommentar von Norbert - 6. August 2009 um 10:28

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