E-Mail for you, you and you! Teil V

04. November 2008

Sie möchten einen Newsletter versenden – doch an wen? Permission Marketing ist der beste Weg für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Damit ist gemeint, dass Ihnen der E-Mail-Empfänger die Erlaubnis gegeben hat, ihm elektronische Werbemails zu schicken. Wenn Sie sich einen eigenen Adress-Verteiler aufbauen, wissen Sie genau, wer sich hinter den Daten versteckt. Und damit sind Sie auf der sicheren Seite. Denn: im Streitfall sind Sie in der Nachweispflicht für die erfolgte Zustimmung zum Newsletter-Versand.

Nun stellt sich die Frage: Wie komme ich an E-Mail-Adressen?

Antwort: Im Prinzip können Sie jeglichen Kundenkontakt zur Datenerhebung nutzen. Zunächst bietet es sich an, bereits vorhandene Kundenadressen zu nutzen. Fragen Sie Ihre bereits existierenden Kontakte, ob Sie Ihnen regelmäßig Informationen, Angebote oder ähnliches auf elektronischem Wege zukommen lassen dürfen.

In meinem Artikel zu Steigerung des Bekanntheitsgrades eines Blogs habe ich Ihnen ja bereits geraten, die Blog-URL in die E-Mail-Signatur aufzunehmen. Selbiges gilt natürlich auch für den Newsletter. Verweisen Sie in Ihrer Signatur auf den Newsletter. So machen Sie bei jeder verschickten E-Mail auf Ihren Newsletter aufmerksam. Nutzen Sie jedes Formular dazu, neben der Anschrift auch die E-Mail-Adresse abzufragen. Ergänzen Sie auch die Bestellformulare in Ihrem Online-Shop mit einer Checkbox für die Newsletter-Bestellung.

Sie telefonieren häufig mit (Neu-) Kunden? Dann nutzen Sie am Ende des Telefonats die Gelegenheit Ihren Gesprächspartner zu fragen, ob er an einem Newsletter interessiert ist. Auch Messen sind eine gute Gelegenheit, um Adressen zu generieren. Legen Sie an Ihrem Stand Adresslisten aus, in die sich potentielle Interessierte eintragen können.

Sowohl auf Messen als auch auf der Firmen-Website sind Gewinnspiele eine gute Gelegenheit, um an Adressen zu gelangen. Zusätzlich können Sie über eine Checkbox die Erlaubnis einholen, den Teilnehmer zukünftig per E-Mail anschreiben zu dürfen. Last but not least sollten Sie selbstverständlich auch auf Ihrer Website eine Newsletter-Registrierung anbieten.

Euroweb-Tipp: Versenden Sie den Newsletter auch an Ihre Angestellten. Schließlich sollten gerade die Mitarbeiter über die wichtigsten Neuigkeiten, Studien, Personalien und Aktivitäten informiert sein! Und vielleicht sind Ihre Mitarbeiter ja so begeistert von Ihrem Werk, dass Sie sogar den Weitersende-Button betätigen!?!

Zum Abschluß dieser kleinen Serie erfahren Sie beim nächsten Mal, wie Sie Ihren Newsletter lesenswert gestalten. Denn die Essenz des E-Mail-Marketing ist, dass Sie Ihren Lesern einen echten Mehrwert bieten!

Bis bald im Euroweb Blog,
Melanie Schyja

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