Diese Social-Media-Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden!

18. August 2016

Immer mehr kleinere und mittelständische Unternehmen erkennen die Vorteile, die ihnen Social-Media-Marketing bietet. Kein Wunder, denn die sozialen Netzwerke sind die ideale Plattform, um ohne großes Werbebudget Neukunden zu erreichen und zu gewinnen. Darüber hinaus können die sozialen Netzwerke aber auch zur Kundenbindung und zur Kommunikation mit den Kunden genutzt werden. Wer alles richtig macht, der kann durch Social Media auch die Reputation des eigenen Unternehmens steigern.

Sie sehen also, es lohnt sich, etwas Zeit und Arbeit in die Pflege eines oder mehrerer Social-Media-Kanäle zu investieren. Damit sich die Mühe auch lohnt und Ihre Aktivitäten auf Facebook, Instagram, Snapchat, Twitter und Co. den erhofften Erfolg bringen, gilt es Einiges zu beachten. Wir zeigen Ihnen, welche Fehler Sie im Social-Media-Marketing unbedingt vermeiden sollten und wie es Ihnen gelingt, die sozialen Medien erfolgreich zu nutzen.

Diese 11 Fehler im Social-Media-Marketing sollten Sie vermeiden:

1. Die falschen Inhalte posten

Bevor Sie mit dem Posten und Teilen von Beiträgen loslegen, sollten Sie sich im Vorfeld genau überlegen, welche Ziele Sie mit Ihrem Social-Media-Marketing verfolgen und welche Zielgruppe Sie ansprechen möchten. Die Devise lautet, nur Inhalte zu verbreiten, die diesen Anforderungen auch entsprechen. So mögen sich zwar beispielsweise Katzenvideos in den sozialen Medien großer Beliebtheit erfreuen, dennoch haben derartige Videos auf Ihrem Unternehmensaccount nichts zu suchen – außer natürlich Ihr Unternehmen hat etwas mit Katzen zu tun. Statt solcher Inhalte sollten Sie sich besser auf Themen konzentrieren, die in Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen und Ihrer Arbeit stehen und die den Fans und Followern Ihres Unternehmenskanals einen Mehrwert bieten.

2. Nur ich-bezogene Inhalte

Sie setzen den Social-Media-Account Ihres Unternehmens genauso wie Ihren privaten Account zur reinen Selbstdarstellung ein? Dann müssen Sie sich nicht wundern, wenn Sie gewonnene Follower und Fans schnell wieder verlieren. Denn bei Ihrem Unternehmensaccount geht es nicht um Sie, sondern um Ihre potenziellen Kunden und was Ihr Unternehmen ihnen bieten kann. Selbstverständlich sind die sozialen Medien der richtige Ort, um das Unternehmen von einer persönlicheren Seite zu zeigen – zum Beispiel durch einen Blick hinter die Kulissen. Denken Sie aber immer daran, dass der Mehrwert für Ihre Fans und Kunden im Vordergrund stehen muss.

3. Unregelmäßig posten

Oftmals werden neue Social-Media-Accounts zu Beginn mit großer Begeisterung genutzt, doch mit der Zeit lässt das Engagement nach und Neuigkeiten werden nur noch selten gepostet. Diesen Fehler sollten Sie nicht begehen! Für Ihren Erfolg auf Facebook, Instagram, Twitter und Co. ist es von großer Wichtigkeit, regelmäßig Beiträge, Fotos, Videos etc. zu veröffentlichen, damit Ihr Unternehmen im Gedächtnis Ihrer Fans bleibt und Sie neue Follower dazugewinnen können.

4. Zu den falschen Zeiten posten

Sie veröffentlichen Ihre Beiträge immer dann, wenn Sie gerade Zeit haben? Auch dieses Vorgehen schmälert Ihren Erfolg im Social-Media-Marketing. Denn bei den allermeisten sozialen Netzwerken ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung entscheidend. Finden Sie also heraus, wann Ihre Beiträge die größte Aufmerksamkeit bei Ihren Fans erhalten und posten Sie Neuigkeiten zu diesem Zeitpunkt. Damit Sie nicht immer genau dann online sein müssen, wenn Ihre Fans es sind, bieten Facebook und andere Netzwerke eine praktische Planungsfunktion an, mit der Sie Beiträge im Voraus verfassen und dann zum gewünschten Zeitpunkt veröffentlichen können.

5. Unprofessionelle Posts

Alle veröffentlichten Posts repräsentieren Ihr Unternehmen in den sozialen Netzwerken. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Beiträge immer professionell gestaltet sind: Das bedeutet ohne Rechtschreibfehler, mit passenden Bildern und kurzweilig formuliert. Ellenlange und langweilige Texte wird in den sozialen Medien niemand gerne lesen. Ein ansprechendes Bild in guter Qualität weckt die Aufmerksamkeit und sorgt dafür, dass Ihr Beitrag Beachtung findet.

Wer Blog-Artikel oder andere Links in den sozialen Netzwerken teilt, sollte darauf achten, dass die Optik stimmt. Mit einem großen Vorschaubild erhalten Sie deutlich mehr Klicks und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Ihr Beitrag geteilt wird. Versehen Sie den Artikel zudem mit einer Beschreibung, die Lust darauf macht, mehr zu erfahren.

7. Zu viel Werbung

Sie nutzen Ihren Social-Media-Account nur, um Werbung für Ihre Produkte und Leistungen zu machen? Dann müssen Sie sich nicht wundern, wenn Ihre Fans genervt sind und Ihrer Seite nicht mehr folgen möchten. Direkte Werbung sollten Sie möglichst sparsam in den sozialen Netzwerken einsetzen. Hier bewährt sich oftmals die 80-20-Regel: 80 Prozent der geteilten Inhalte sollten hilfreich und unterhaltend sein und nur 20 Prozent für Werbemaßnahmen genutzt werden. Natürlich ist das nur ein grober Richtwert und je nach Unternehmen und Fans können diese Werte auch variieren.

8. Auf allen Kanälen die gleichen Inhalte

Viele kleine und mittelständische Unternehmen, die mehrere Social-Media-Kanäle nutzen, veröffentlichen in allen Netzwerken die gleichen Inhalte – schließlich ist es bequem und Zeit spart es auch. Dennoch sollten Sie nicht vergessen, dass jeder Kanal eine andere Ausrichtung hat. So stehen bei Instagram beispielsweise hochwertige Fotos im Mittelpunkt, während es bei Twitter auf kurze Informationen ankommt. Aber es gibt noch einen weiteren Grund, warum es Sinn macht, unterschiedliche Inhalte auf den verschiedenen sozialen Netzwerken zu veröffentlichen: Sie geben Ihren Fans einen Anlass, Ihnen auf allen verfügbaren Kanälen zu folgen.

9. Kurzfristige Ziele verfolgen

Was auch immer Sie in den sozialen Netzwerken erreichen wollen, Ihre Ziele sollten langfristig gedacht sein. So ist Social Media ungeeignet, wenn Sie auf die Schnelle etwas bewirken wollen. Denn das Gewinnen von Fans und der Aufbau einer Community nimmt Zeit in Anspruch und ist Nichts, was man mal eben so und nebenbei erreichen kann. Bei Social Media geht es um einen Beziehungsaufbau zu (potenziellen) Kunden und nicht um schnelle Werbung. Bis sich erste Erfolge einstellen, kann es einige Zeit dauern.

10. Den Dialog mit den Fans vernachlässigen

Die sozialen Medien sind ideal, um Kunden zu binden, mit interessierten Kunden in Kontakt zu treten und um ein Feedback zu Ihren Produkten und Leistungen zu erhalten. Dies kann aber nur Gelingen, wenn Sie einen Dialog auf Augenhöhe anstreben und Sie schnellstmöglich auf Kommentare, Anfragen und Kritik antworten. Damit keine Kommentare oder Fragen untergehen, sollten Sie einen beziehungsweise mehrere Mitarbeiter bestimmen, die sich um einen guten Kundenservice in den sozialen Netzwerken kümmern.

11. Die eigene Website vergessen

Sie teilen nur fremde Links in Ihren sozialen Netzwerken und lassen dabei Ihre eigene Website ganz außer Acht? Auch diese Vorgehensweise verspricht nicht den gewünschten Erfolg. Denn ein Ziel Ihrer Aktivitäten ist höchstwahrscheinlich auch die Gewinnung neuer Kunden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es wichtig, dass Sie interessierte Kunden auf Ihre Firmenhomepage führen. Denn hier erhalten potenzielle Neukunden den besten Überblick über die Leistungen oder Produkte, die Sie anbieten.


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