Die Trends im Online-Marketing und Webdesign

08. Januar 2016

2016 ist erst ein paar Tage alt und gerade zu Jahresbeginn fragt man sich, was das neue Jahr wohl so alles mit sich bringt. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um einen Blick auf die Trends im Online-Marketing und Webdesign zu werfen. Da die Innovationsgeschwindigkeit in beiden Bereichen immer rasanter wird, fällt es manchmal schwer den Überblick zu behalten. Wir möchten Ihnen deshalb verraten, welche Trends Sie in diesem Jahr auf keinen Fall verpassen dürfen.

So viel sei schon mal verraten: Der Webseitenbesucher und seine Bedürfnisse werden auch im neuen Jahr weiterhin im Mittelpunkt stehen – sowohl bei den Ranking Faktoren der Suchmaschinen als auch bei der Gestaltung von Webseiten. Nur wer benutzerfreundliche Seiten bieten kann, der wird bei Seitenbesuchern und Google punkten können. Ein weiterer wichtiger Trend, der auch 2016 weitergehen wird, ist das Content Marketing und die Personalisierung von Inhalten. Ein großer Trend wird auch die Virtual Reality sein, die dank der marktreifen Oculus-Rift-Brille neuen Aufschwung erhalten wird.

1. Mobile überholt Desktop

Auch 2016 wird die mobile Internetnutzung weiter zunehmen. Experten gehen davon aus, dass in diesem Jahr in zahlreichen Ländern mehr Suchanfragen über mobile Endgeräte abgesendet werden als über Desktop-PCs und Laptops zusammen. Dass die mobile Zielgruppe ein großes Potenzial darstellt, wird bisweilen noch häufig ignoriert. Bislang wurde die Umsetzung von mobilen Seiten meist nur vorgenommen, um Abstrafungen durch Google zu vermeiden. Zukünftig muss jedoch die Optimierung der mobilen Firmenhomepage auf die Unternehmensziele ausgerichtet sein, um dem Mobile-Trend gerecht zu werden. Denn die Konkurrenz schläft nicht und die Nutzer werden beim mobilen Surfen immer weniger Kompromisse eingehen wollen. Die mobile Firmenhomepage oder der mobile Shop müssen deshalb durch schnelle Ladezeiten, eine komfortable, intuitive Bedienung und ein ansprechendes Design überzeugen. Wenn Ihre mobile Website hier Defizite aufweist, dann werden in Zukunft immer mehr mobil suchende Nutzer Ihre Seite schnell wieder verlassen und ihr Glück bei Ihrer Konkurrenz versuchen. Der Vormarsch der mobilen Internetnutzung führt auch dazu, dass das mobile Internet in immer mehr Bereiche des Alltags integriert wird und immer mehr Alltagsgegenstände, wie zum Beispiel Zahnbürsten oder Autos, mit dem Internet verbunden sind. Das sogenannte Internet der Dinge wird so auch 2016 weiter wachsen.

 

2. Spracherkennung auf dem Vormarsch

Schon bald muss niemand mehr seine Suchanfrage bei Google eintippen, denn die Spracherkennung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mit Apple Siri, Google Now und Windows Cortana sind drei Spracherkennungssysteme auf dem Markt, die sich schon jetzt großer Beliebtheit erfreuen. Da die Sucheingabe über die Spracherkennung deutlich einfacher und schneller funktioniert als über die Tastatur – besonders bei mobilen Endgeräten mit kleinen Tastenfeldern – wird die Suche per Spracherkennung weiter wachsen. Diese Änderung der Suchgewohnheiten wird auch Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung haben. Denn wenn ein Nutzer eine Frage stellt, bevorzugt er die sogenannten W-Fragen (Wer? Was? Wo? Wie?). Diese Art der Fragestellung birgt zusätzliche Potenziale für Longtail-Keywords. Genau wie die Mobile-First-Devise zeigt auch die Spracherkennung, dass die Nutzerfreundlichkeit im neuen Jahr weiter im Mittelpunkt stehen wird.

 

3. Die Bedeutung von persönlichen Inhalten wächst weiter

Die Personalisierung des Content Marketings wird 2016 weiter an Bedeutung gewinnen. Um aus der Masse an täglich neuen Inhalten herauszustechen, ist es notwendig, mit einzigartigem und an die Zielgruppe angepasstem Content auf sein Unternehmen aufmerksam zu machen. Um Ihren Kunden das anbieten zu können, was sie wirklich interessiert, ist es wichtig, dass Sie Ihre Zielgruppe genau kennen und diese individuell, zur richtigen Zeit, mit dem richtigen Inhalt und auf dem richtigen Gerät ansprechen.

 

4. Social Media ist nicht mehr gleich Facebook

War lange Zeit noch Facebook-Marketing mit Social-Media-Marketing gleichzusetzen, konnten sich mittlerweile andere Social Media Plattformen neben dem Giganten behaupten. Auch im neuen Jahr werden die neueren Social-Media-Kanäle, wie zum Beispiel Instagram, Pinterest oder der Messenger WhatsApp, weiter wachsen. Doch Facebook wird seine Vormachtstellung in diesem Jahr wohl noch nicht einbüßen. Denn besonders bei der älteren Generation ab 25 plus konnte Facebook neue Nutzer hinzugewinnen. So bleibt Facebook für die allermeisten Unternehmen auch in diesem Jahr die Nummer eins. Doch sollte man auch die jüngeren Social-Media-Kanäle nicht vergessen. Besonders bildbasierte Netzwerke wie beispielsweise Pinterest oder Instagram bieten dank ihrer visuellen Komponente große Potenziale für Unternehmen. Da Menschen mit Bildern emotional und schnell angesprochen werden können, eignen sich diese Netzwerke perfekt, um auf neue Themen und Produkte aufmerksam zu machen.

 

5. Technik statt Gestaltung

Im Bereich Webdesign wird es im neuen Jahr vor allem darum gehen, die Webseiten an die technischen Neuerungen und Anforderungen – wie beispielsweise Responsive Webdesign, HTML5, Virtual Reality etc. anzupassen. Dadurch rückt die optische Gestaltung vermehrt in den Hintergrund.

 

6. Virtual Reality wird konsumententauglich

Ein Trend, an dessen Erfolg fast schon niemand mehr glauben wollte, steht auch 2016 wieder auf dem Plan: die Virtual Reality. Doch diesmal mit großen Erfolgsaussichten, denn die Consumer-Variante der Oculus-Rift-Brille wird nach langer Ankündigungsphase im April 2016 auf den Markt kommen. Die Virtual-Reality-Brille versetzt den Nutzer in eine dreidimensionale Welt und schafft die Illusion mitten im Geschehen zu sein. Sie ermöglicht so beispielsweise neue Spielformen oder auch virtuelle Unternehmensrundgänge und Städtetouren. Aber auch außerhalb des Entertainment-Bereiches können die VR-Brillen Anwendung finden. So werden sie bereits heute erfolgreich in der Medizin bei Operationen und in der Automobilbranche bei der Produktion eingesetzt. Die Herausforderung wird es sein, das Angebot des eigenen Unternehmens mithilfe der VR-Brille virtuell erlebbar zu machen und neue Formen der Produktinszenierung zu finden.

 

Fazit: Die Trends im Online-Marketing und im Webdesign werden im Jahr 2016 vor allem durch zwei Größen bestimmt: eine benutzerfreundliche Website auf allen Endgeräten sowie eine persönliche und individuelle Kundenansprache auf verschiedenen Kanälen. Wer in diesen beiden Bereichen erfolgreich ist, der hat gute Chancen auch in diesem Jahr sein Unternehmen gewinnbringend im Internet zu vermarkten.


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