Die richtige Domain für die Firmenhomepage

16. Juni 2016

Bei der Erstellung einer neuen Firmenhomepage steht man nicht nur beim Layout und den Inhalten vor der Qual der Wahl – man muss auch eine passende Domain für die Website finden. Doch welcher Domainname ist der richtige für Ihr Unternehmen und bringt den meisten Erfolg? Wir haben zusammengestellt, was kleine und mittelständische Unternehmen bei der Auswahl der Domain beachten müssen. Mit unseren Tipps finden Sie Schritt für Schritt zur richtigen Adresse für Ihre Internetpräsenz.

Wie der Unternehmensname prägt auch die Internetadresse den ersten Eindruck, den Besucher von Ihrem Unternehmen im Internet gewinnen. Sie sollten deshalb unbedingt darauf achten, dass Ihre Domain seriös wirkt und positive Assoziationen beim Besucher weckt. Ein guter Domainname sorgt dafür, dass der Internetnutzer auf den ersten Blick eine Ahnung hat, welche Branche und welches Unternehmen hinter der jeweiligen Domain steckt. Nehmen Sie sich also etwas Zeit und überlegen Sie sich vorab, mit welchem Domainnamen Sie potenzielle Kunden am besten ansprechen können.

So finden Sie die richtige Domain für Ihre Firmenhomepage

1. Unternehmensname und Branche im Mittelpunkt:

Ein guter Domainname sorgt für einen Wiedererkennungseffekt und macht deutlich, welches Unternehmen sich hinter der Internetpräsenz verbirgt. Da bei den meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen der Unternehmensname nicht als Marke etabliert ist, empfiehlt es sich, neben dem Namen ein branchenspezifisches Keyword in der Domain zu nutzen – falls nicht bereits die Tätigkeit oder Dienstleistung, die angeboten wird, ein Bestandteil des Firmennamens ist (zum Beispiel: Maler Müller oder Happy Brautmoden). In der Vergangenheit war das Keyword in der Domain ein wichtiger Ranking Faktor für die Suchmaschinen – diesen Effekt hat es heutzutage nicht mehr. Trotzdem ist es insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen sinnvoll, auf ein ergänzendes Keyword zu setzen. Interessierte Kunden erkennen so auf einen Blick, um welche Leistungen oder Produkte es auf Ihrer Seite geht.

2. Leicht verständlicher Domainname

Achten Sie darauf, dass der Domainname leicht auszusprechen ist und zum Beispiel auch am Telefon auf Anhieb gut verstanden wird. Vermeiden Sie bei der Domain auch komplizierte Wortspiele oder sonstige Spielereien, die zu Verwirrungen führen könnten. Bei der Domain sollte die Verständlichkeit immer oberste Priorität haben!

3. Kurze und einprägsame Domain

So kurz wie möglich, leicht zu merken und einfach zu schreiben – diese drei Aspekte muss jede gute Domain erfüllen. Bei zu langen Domainnamen besteht die Gefahr, dass die User sich bei der Eingabe vertippen oder einfach nicht mehr wissen, wie die Domain richtig hieß. Insbesondere bei der Nutzung mobiler Geräte wie Smartphone und Co. wird eine lange Domain beim Eintippen zudem schnell zur Qual. Bedenken Sie auch, dass die Domain oftmals auf Firmenunterlagen, Visitenkarten oder den Firmenwagen gedruckt wird – auch hier überzeugt eine kurze, einprägsame Domain mit praktischen Vorteilen.

4. Erwartungen wecken und erfüllen

Was Ihre Domain verspricht, das sollte sie auch halten. Überprüfen Sie deshalb, ob der gewünschte Domainname die Erwartungen erfüllt, die er weckt. Eine Domain sollte möglichst das widerspiegeln, was den Besucher auf der Website erwartet. Je genauer die Domain auf Ihr Unternehmen zugeschnitten ist, desto besser. Ein unpassender Domainname verwirrt aber nicht nur die Besucher Ihrer Seite – auch für Google ist es besser, wenn der Zusammenhang zwischen Domain und Inhalt leicht erkennbar ist.

5. Rechtliche Sicherheit

Achten Sie darauf, dass die ausgewählte Domain keine geschützten Markennamen enthält oder andere Rechte Dritter verletzt. Wählen Sie auf jeden Fall genug Abstand zur Konkurrenz, um Verwechslungen und Ärger auszuschließen.

6. Bindestriche, Zahlen, Umlaute und Sonderzeichen vermeiden

Wie bereits unter Punkt zwei erklärt, muss eine Domain auch am Telefon oder im persönlichen Gespräch leicht mitgeteilt werden können. Bindestriche, Zahlen, Umlaute oder Sonderzeichen machen es schwer, den Domainnamen korrekt mündlich weiterzugeben. Achten Sie darauf, dass Sie nicht mehr als zwei Bindestriche in einer Domain verwenden. Auf Sonderzeichen sollten Sie besser komplett verzichten.

7. Die richtige Domain-Endung

Eine seriöse Domain ist Pflicht für die Firmenhomepage. Achten Sie deshalb auch auf die Domain-Endung, die sogenannte Top-Level-Domain. Seriöse Domainendungen, die von Firmen genutzt werden können, sind zum Beispiel de, com, eu, net, at, ch, org oder info.

Wenn Sie eine deutsche Version einer Website betreiben, sollten Sie auch immer die .de-Version besitzen. Oft genug achten User nämlich nicht auf die Endung und geben aus Gewohnheit „.de“ statt zum Beispiel „.com“ ein. Wenn potenzielle Kunden dann bei Ihrer Konkurrenz landen, ist das natürlich mehr als ärgerlich.

8. Der Domainname muss verfügbar sein

Bei der Auswahl Ihrer Domain sollten Sie natürlich auch bedenken, dass die Domain verfügbar sein muss. Selbst wenn unter einer Domain noch keine Website zu finden ist, kann die Domain bereits vergeben sein. Seiten wie beispielsweise http://www.domainsbot.com/ bieten einen Überblick, welche Domainnamen und Varianten noch erworben werden können.

Fazit: Bei der Wahl einer geeigneten Domain gilt es so einige Stolperfallen zu umgehen. Unsere 8 Tipps helfen Ihnen dabei, Ihre Ideen für die neue Domain schrittweise zu überprüfen. Wir wünschen viel Erfolg beim Finden des perfekten Domainnamens!


Bis jetzt noch keine Kommentare

Einen Kommentar abgeben

Folgende HTML-Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> .