Ausbildung bei Euroweb zielt auf Europa

25. Juli 2013

Wie die WAZ in Ihrem Artikel „Voneinander lernen“ (vom 23.07.2013) berichtet hat, engagiert sich Euroweb in besonderem Maße für die europäische Jugend und deren Ausbildungschancen. Zuletzt haben die jungen Briten Kane Small und Michal Legg aus Düsseldorfs Partnerstadt Reading ein Praktikum im Düsseldorfer Webdepartment gemacht. Für Euroweb war es eine Art „Übung“ – wollen wir doch in 2014 zwei Azubis aus England und Spanien nicht für drei Wochen, sondern für drei Jahre ins Unternehmen holen. Für Kane und Michael indes war es eine wertvolle Erfahrung – wie die beiden hier im Euroweb Blog aus erster Hand berichten.

Kane Small:

„Im Düsseldorfer Webdepartment von Euroweb hatte ich schnell das Gefühl, willkommen und ein Teil des Teams zu sein. Ich habe vom Start weg gemeinsam mit Michael an einem eigenen Projekt gearbeitet, das ich selber wählen konnte: einem Blog zum Thema Film.
Dabei haben mich die Webdesigner von Euroweb tatkräftig unterstützt. Ich habe ganz neue Erkenntnisse gewonnen für die Gestaltung von Webseiten, insbesondere durch die Anwendung des Programms Adobe Photoshop und das Zusammenfügen von Design und Code in HTML und CSS.
Erstmals in meinem Leben habe ich 8 Stunden am Tag und 5 Tage die Woche gearbeitet. Aber die Arbeit, die ich in das Projekt gesteckt habe, war den Aufwand alle Male wert.
Dank eines Geschenks der Düsseldorfer Wirtschaftsförderung konnten wir kostenlos im offenen Bus die City-Tour durch Düsseldorf genießen. Die Sehenswürdigkeit, die ich am stärksten fand: der Rheinturm mit seinen 240 m Höhe und dem Restaurant in der Spitze.
Außerdem habe ich in Düsseldorf etwas fürs Leben gelernt: das tägliche (Berufs)Leben zu planen und zu organisieren, und das in einem fremden Land, weit weg von zu Hause – das hat mich weitergebracht. Und es war eine gute Vorbereitung auf die Uni und den Beruf danach.
Deutschland, Düsseldorf, Euroweb – das war eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte.“

Michael Legg:

„Zu Beginn des Praktikums hatten wir im Bereich Webdesign nur Grundkenntnisse. Und wir hatten keine Idee davon, wie die Arbeit eines professionellen Webdesigners aussieht und wie man, speziell auf den Kunden abgestimmt, die perfekte Lösung für ihn findet – vom ersten Designentwurf bis hin zum fertigen Produkt.
Während unserer Zeit im Düsseldorfer Webdepartement haben wir an einem Film-Blog gearbeitet. Da wir uns beide sehr für Filme interessieren, waren wir von der Idee sofort begeistert.
Wir haben uns außerdem intensiv mit dem Thema Responsive Webdesign beschäftigt. Wie sich die Größe einer Website anpasst, verkleinert oder vergrößert, basierend auf dem Format des Gerätes, auf dem sie aufgerufen wird. Diese Technologie war uns vorher vollkommen unbekannt.
Der Aufenthalt in Düsseldorf und die Organisation waren durchaus eine Herausforderung. Ähnliches hatten wir bislang noch gar nicht unternommen. Rückblickend konnten wir neben Erfahrungen fürs Leben insbesondere Fachkenntnisse für unseren späteren Beruf gewinnen.
Wir waren zwar beide schon mal in Deutschland, aber noch nie in Düsseldorf. In der Stadt gab es also nach der Arbeit viel zu entdecken. Die Erlebnisse und Erfahrungen helfen uns in nächster Zeit, unsere Berufslaufbahn zu planen und zu entscheiden, was wir in Zukunft machen wollen.“


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