Anleitung: Google Wave

18. Mai 2010

Im letzten Euroweb Blog-Artikel ging es um Software für kollaboratives Arbeiten. Für alle, die eine kleine Hilfestellung für Google Wave benötigen, hat Euroweb etwas: Anhand eigener Google-Wave-Erfahrungen haben wir einen Leitfaden für Google Wave erstellt.

Und so funktioniert Google Wave:

1. Registrieren und Benutzerkonto anlegen

Wenn Sie Google Wave nutzen möchten, müssen Sie registriertes Google Mitglied sein. Bisher war eine persönliche Einladung notwendig. Die Wave-Einladung wurde von Google ausgesprochen oder durch Freunde weitergeleitet. Nach dem Registrieren laden Sie ein Foto hoch. Abschließend wählen Sie einen Benutzernamen aus, mit dem Sie Ihren Kommunikationspartnern gegenübertreten möchten.

2. Ein neues Projekt online erarbeiten

So öffnen Sie eine neue Wave: Klicken Sie in der Menüleiste auf „New Wave“. Wählen Sie jetzt einen Namen für die Wave. Laden Sie im nächsten Schritt die Personen ein, die in das Projekt involviert sind. Sind die Personen bereits in Ihren Google-Kontakten, ziehen Sie einfach per Drag and Drop den Kontakt aus der Liste in die Wave.

3. Wählen Sie Ihre persönliche „Intimitäts-Stufe“

Möchten Sie Ihre Beiträge sofort veröffentlichen und allen zugänglich machen? Nein? Dann beschränken Sie Ihre Wave auf einen kleinen Benutzerkreis.

Google-Wave-Sprache

Die einzelnen Beiträge nennen sich „blip“.

Abstimmtool

Treffen Sie geschäftliche Entscheidungen via Google Wave. Dafür bietet sich das praktische Abstimm-Tool mit den Optionen „Yes“, „No“ oder „Maybe“ an.

Übersetzungstool

Google Wave hilft, wenn Ihnen etwas Spanisch vorkommt! Das Übersetzungstool von Google Wave ist eine nützliche Funktion. Ihr Gesprächspartner aus Madrid möchte einen Beitrag auf Spanisch in die Wave schreiben. Sie sprechen aber gar kein spanisch? Kein Problem mit Google Wave: Jeder Verfasser kann bei der Erstellung eines Beitrags die Sprache wählen, in der sein Text zu sehen ist. Jedoch sollte man sich nicht unbedingt auf die Qualität des Google Übersetzers verlassen. Für die geschäftliche Nutzung auf internationaler Ebene lohnt es sich also, Google Wave auszuprobieren!

Echtzeit-Kommunikation mit Google Wave

Verabreden Sie sich zu einem live Google Wave Meeting! Sie können mit Ihren Geschäftspartnern natürlich zu unterschiedlichen Zeiten Google Wave nutzen. So nähern Sie sich schrittweise einem Konsens. Einfacher ist es allerdings, wenn sie den Vorteil von Google Wave nutzen: Die Echtzeit-Kommunikation. Wenn mehrere Projektbeteiligte online sind, können Sie die Chatfunktion von Google Wave nutzen. Der Chat-Charakter kommt zum Vorschein, wenn in Echtzeit kommuniziert wird: In dem Augenblick des Tippens wird bereits jeder einzelne Buchstabe angezeigt.

Übersichtlichkeit

Löschen Sie unwichtige Beiträge für einen besseren Überblick. Sie brauchen dabei nicht befürchten, dass Ihnen später wichtige Informationen fehlen. Das „Playback“ ist eine Art Verlaufsprotokoll. „Playback“ sichert die Dokumentation Ihrer Projekt-Kommunikation. Jeder Beitrag wird in Google Wave gespeichert, auch wenn er bereits gelöscht wurde.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Google Wave gemacht? Oder bevorzugen Sie traditionelle Kommunikationswege?

Wir sind gespannt auf Ihr Feedback!

Bis bald,

Lauren Dohnalek & Melanie Schyja

Weitere Artikel zum Thema Google Wave im Euroweb Blog:


Kommentare

  1. Ansonsten empfehlenswert und sehr ausführlich „the complete guide to Google Wave“ von Gina Tripani. Kosenlos zu lesen bei http://completewaveguide.com/

    Kommentar von Hiwelt - 18. Mai 2010 um 7:30

  2. Hallo Hiwelt,

    vielen Dank für den Tipp!

    Beste Grüße
    Melanie Schyja

    Kommentar von Unternehmenskommunikation - 18. Mai 2010 um 7:30

  3. Hallo!
    Ich bin in für die interne Kommunikation in einem weltweit agierenden Unternehmen (ca. 2500 Mitarbeiter) zuständig und ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten die Teilhabe an Informationen zu ermöglichen.
    Deswegen die Frage:
    Ersetzt Google Wave in Unternehmen schon teilweise Mails?
    Gibt es Erfahrungswerte wenn es wirklich aktiv – d.h. mehrere hundert User und pro User mehrere Tausend „Wellen“ – genutzt wird?
    Ich selber kann mir das noch nicht wirklich vorstellen und nutze es bisher ausschließlich privat. Irgendwie kann ich mir noch nicht vorstellen dass sich darüber auch das Tagesgeschäft abbilden lässt…

    Kommentar von Interne Kommunikation - 18. Mai 2010 um 7:30

  4. Ansonsten empfehlenswert und sehr ausführlich „the complete guide to Google Wave“ von Gina Tripani. Kosenlos zu lesen bei http://completewaveguide.com/

    Kommentar von Hiwelt - 18. Mai 2010 um 7:30

  5. Hallo Hiwelt,

    vielen Dank für den Tipp!

    Beste Grüße
    Melanie Schyja

    Kommentar von Unternehmenskommunikation - 18. Mai 2010 um 7:30

  6. Hallo!
    Ich bin in für die interne Kommunikation in einem weltweit agierenden Unternehmen (ca. 2500 Mitarbeiter) zuständig und ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten die Teilhabe an Informationen zu ermöglichen.
    Deswegen die Frage:
    Ersetzt Google Wave in Unternehmen schon teilweise Mails?
    Gibt es Erfahrungswerte wenn es wirklich aktiv – d.h. mehrere hundert User und pro User mehrere Tausend „Wellen“ – genutzt wird?
    Ich selber kann mir das noch nicht wirklich vorstellen und nutze es bisher ausschließlich privat. Irgendwie kann ich mir noch nicht vorstellen dass sich darüber auch das Tagesgeschäft abbilden lässt…

    Kommentar von Interne Kommunikation - 18. Mai 2010 um 7:30

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