5 Onpage-SEO-Fehler, die man vermeiden sollte

17. Dezember 2013

Mit der Firmen-Homepage auf Seite 1 bei Google stehen – der Traum vieler mittelständischen Unternehmer. Problem: Millionen Konkurrenten haben genau dasselbe Ziel. Entsprechend schwer sind die Plätze an der Sonne zu erreichen – oder wenigstens Schattenplätze im Niemandsland der Suchmaschinen zu vermeiden.

So manchem vermeintlichen Spezialisten ist jede noch so zweifelhafte Methode der Suchmaschinenoptimierung recht, andere missachten wichtige Aspekte aus Unwissenheit. Doch Vorsicht! In Sachen SEO (steht für Search Engine Optimization) falsch zu spielen, ist wenig weise. Wer versucht, Google mit Trick 17 zu überlisten, hat mit empfindlichen Strafen in Form von Ranking-Verlusten zu rechnen. Wer sich nicht richtig über mögliche SEO-Maßnahmen informiert, verschenkt wertvolles Potenzial.

Diese Fehler sind also unbedingt zu vermeiden:

Fehler 1: Doppelte Inhalte (duplicate content)

„Bei den anderen funktioniert es ja auch!“ Klar, viele Artikel von Wikipedia sind informativ und umfangreich. Auch der größte Konkurrent des eigenen Unternehmens hat oft wunderschöne Texte auf seiner Website. Warum sich also nicht einfach des vorhandenen Materials bedienen? Ganz einfach: Für Internetuser sind verschiedene Seiten mit demselben Inhalt nutzlos. Einzigartigkeit ist Trumpf! Wer im World Wide Web wildern will und seine Texte zusammenkopiert, riskiert Ranking-Verluste und Abstrafungen!

Fehler 2: Fehlende Inhalte

„Texte? Völlig überbewertet!“ Eine Webseite ist schön gestaltet und enthält eine Telefonnummer? Glückwunsch – doch kein Grund, auf Texte zu verzichten. Suchmaschinen reagieren allergisch auf gelangweilte User, die nicht die Informationen finden, nach denen sie suchen. Eine attraktive Website, die sich durch qualitativ hochwertige Inhalte positiv vom Angebot der Konkurrenz abhebt, lockt Kunden an und hat zudem die Chance, auf anderen Seiten verlinkt zu werden. Dann klappt es auch mit dem Google-Ranking!

Links stellen für Suchmaschinen Empfehlungen dar und beeinflussen somit die Auffindbarkeit einer Webpräsenz. Einige „SEO-Spezialisten“ sind deshalb der Auffassung: Viel hilft viel. Doch im Falle der internen Linkstruktur kommt es auf das richtige Maß an. In einem kurzen Text jedes zweite Wort zu verlinken sollte ebenso vermieden werden wie der völlige Verzicht auf Links.

Fehler 4: Zu viele Keywords / Unsichtbare Keywords

„Je mehr Keywords, desto besser die Auffindbarkeit.“ Klingt einfach, funktioniert aber oftmals nicht. Zwar ist es richtig, dass optimierte Texte Suchbegriffe enthalten müssen, allerdings sollte sich der Text trotzdem flüssig und interessant lesen. Ganze Keywordlisten auf einer Seite unterzubringen, ist kein Schlüssel zum Erfolg. Darüber hinaus sollte man es unterlassen, Keywords auf der Website zu verstecken – beispielsweise in weißer Schrift auf weißem Grund. Diese Vorgehensweise fällt unter die Rubrik Black-Hat-SEO (sinngemäß: „Taschenspieler-Tricks“), zielt also auf eine Verletzung der Suchmaschinen-Richtlinien ab.

Fehler 5: Fehlender Title-Tag

„Title-Tag? Kenn‘ ich nicht, brauch ich nicht.“ Der Seitentitel erscheint in der obersten Zeile des Browsers und stellt einen zentralen Faktor erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung dar. Der völlige Verzicht auf den Title-Tag kann also einige Ranking-Plätze kosten, falls die Website überhaupt zu finden ist. Die Verwendung eines Titles, der die wichtigsten Keywords passend zum Inhalt einer Unterseite enthält, ist also unverzichtbar.


Kommentare

  1. Ja, ja, der liebe Content. Hiermit wird wirklich fast am meisten Potential verschenkt. Allerdings ist OnPage-Optimierung mehr als nur Content, sondern insbesondere die Strukturierung des selbigen. Es ist wirklich unglaublich wie viel Potential hier liegen gelassen wird. Semantik ist für die meisten immer noch ein Fremdwort, aber dank dem Hummingbird-Update kommt es zumindest bei den SEOs immer mehr in den Fokus.

    Kommentar von SEOCouch - Heiko - 17. Dezember 2013 um 16:52

  2. wir haben eine kleine OnPage Analyse umgesetzt. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen.

    http://blog.webtrixx.com/tools/webseite-analysieren

    Kommentar von Thomas - 17. Dezember 2013 um 16:52

  3. Ja, ja, der liebe Content. Hiermit wird wirklich fast am meisten Potential verschenkt. Allerdings ist OnPage-Optimierung mehr als nur Content, sondern insbesondere die Strukturierung des selbigen. Es ist wirklich unglaublich wie viel Potential hier liegen gelassen wird. Semantik ist für die meisten immer noch ein Fremdwort, aber dank dem Hummingbird-Update kommt es zumindest bei den SEOs immer mehr in den Fokus.

    Kommentar von SEOCouch - Heiko - 17. Dezember 2013 um 16:52

  4. wir haben eine kleine OnPage Analyse umgesetzt. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen.

    http://blog.webtrixx.com/tools/webseite-analysieren

    Kommentar von Thomas - 17. Dezember 2013 um 16:52

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