5 Onpage-SEO-Fehler, die man vermeiden sollte – Teil 2

01. Juli 2014

Der Zweck heiligt die Mittel? Wer Suchmaschinenoptimierung (SEO) nach diesem Grundsatz betreibt, dürfte rasch baden gehen. Denn wenn kleine und mittelständische Unternehmen mit der eigenen Website gut bei den Suchmaschinen gefunden werden wollen, müssen sie sich an die Spielregeln halten.

Im ersten Artikel zu diesem Thema haben wir bereits 5 Onpage-SEO-Fehler präsentiert, die man bei der Suchmaschinenoptimierung unbedingt vermeiden sollte.
Damit Sie sich auf dem Weg in die oberen Ranking-Gefilde nicht selbst im Weg stehen, sollten Sie zudem Folgendes beachten:

Fehler 6: Fehlende Meta-Description

„Die Description spielt für die Platzierung meiner Website ohnehin keine Rolle.“ Vorsicht: Auch wenn die Beschreibung einer Unterseite tatsächlich kein direkter Ranking-Faktor ist, erkennen Suchmaschinen, ob sie inhaltlich Bezug zum Title und der Seite nimmt.
Da Descriptions zudem bei einer Suchanfrage angezeigt werden, sind sie mit ausschlaggebend dafür, ob ein User das Suchergebnis anklickt und die Webseite besucht (Click-Through-Rate = CTR). Auf ansprechend formulierte und zur Suchanfrage passende Beschreibungen sollte man also keinesfalls verzichten.

Fehler 7: Fehlende oder irrelevante Überschriften

„So lange der Text gut ist, ist die Überschrift nicht so wichtig.“ Gute, informative Texte sind in der Tat wichtig, aber kein Grund, das große Potenzial einer guten Überschrift zu verschenken. Überschriften entscheiden nicht nur darüber, ob ein User es lohnenswert findet weiterzulesen. Sie beeinflussen darüber hinaus auch die Auffindbarkeit einer Website. Deshalb sollte der wichtigste Suchbegriff einer Seite (inklusive eines lokalen Bezugs) möglichst vorne in der Überschrift platziert werden.

Fehler 8: Mangelnde Pflege / Aktualisierung

„Ist meine Webseite einmal online, ist alles gut!“ Schön wäre es – doch die Realität sieht anders aus: Veraltete Texte, nicht angezeigte Bilder oder ins Leere führende Links lassen nicht gerade auf Professionalität schließen. Das erkennen auch die Suchmaschinen – Ranking-Verluste können die unangenehme Folge sein. Regelmäßiges Prüfen und sinnvolle Aktualisierungen zählen also zum Pflichtprogramm eines jeden Webseitenbetreibers.

Fehler 9: Lange Ladezeiten

„Der gute Inhalt wird es schon richten.“ Falsch. Denn der informativste Text hat nur wenig Effekt, wenn er erst nach längerer Wartezeit zu lesen ist. Werden die Inhalte einer Website im Schneckentempo geladen und stückchenweise angezeigt, wandern potenzielle Neukunden zu den Webpräsenzen anderer Anbieter. Um das zu verhindern, ist neben einem schnellen Server eine saubere Programmierung der Website Pflicht.

!function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?’http‘:’https‘;if(!d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+‘://platform.twitter.com/widgets.js‘;fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, ’script‘, ‚twitter-wjs‘);

Fehler 10: Fehlende oder fehlerhafte kanonische URL

Eine kanonische URL (Canonical Tag) ist ein Hinweis für Suchmaschinen, eine bevorzugte Version einer URL bekannt zu geben. Ist beispielsweise eine Website mit und ohne www erreichbar oder hat ein Online-Shop Produktseiten mit identischen Inhalten, dann verweist die kanonische URL die Suchmaschine auf die Seite, die bei einer Suchanfrage angezeigt werden soll. Werden dabei Fehler gemacht, dann kann das zu Problemen wie einem Absturz in den Suchergebnissen führen.


Kommentare

  1. Gute Zusammenstellung der häufigen Onpage-Fehler, ein paar weitere wären noch:
    – Produktseiten sind über mehrere URLs erreichbar (aus Verzeichnissen, mehreren Kategorien usw. – Folge: Aufblähen des Index, Mehrfachrankings und somit wahrscheinlich dann auch öfter mal mit der „falschen“ Produktlandingpage)
    – Verwendung von SessionIDs mit langen URLs die nicht wirklich ranken können, zumindest nicht bei hart umkämpften Suchbegriffen
    – Paginationsseiten im Index (Duplicate Content-Problem)
    – Fehlende visuelle Anreize zu Produkten oder Dienstleistungen, oft auch ohne optimierte Bilder, Videos etc. Folge: Schlechtere Rankings, kürzere Besucherzeiten, weniger Bestellungen

    Kommentar von Florian vom OnpageDoc - 1. Juli 2014 um 13:32

  2. Gute Zusammenstellung der häufigen Onpage-Fehler, ein paar weitere wären noch:
    – Produktseiten sind über mehrere URLs erreichbar (aus Verzeichnissen, mehreren Kategorien usw. – Folge: Aufblähen des Index, Mehrfachrankings und somit wahrscheinlich dann auch öfter mal mit der „falschen“ Produktlandingpage)
    – Verwendung von SessionIDs mit langen URLs die nicht wirklich ranken können, zumindest nicht bei hart umkämpften Suchbegriffen
    – Paginationsseiten im Index (Duplicate Content-Problem)
    – Fehlende visuelle Anreize zu Produkten oder Dienstleistungen, oft auch ohne optimierte Bilder, Videos etc. Folge: Schlechtere Rankings, kürzere Besucherzeiten, weniger Bestellungen

    Kommentar von Florian vom OnpageDoc - 1. Juli 2014 um 13:32

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