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Warum Double-opt-in und die richtige Newsletter-Frequenz wichtig sind

Screenshot eines Formulars zur Newsletter-Anmeldung

Heute möchte ich Ihnen in der Euroweb Blog- Serie zum Thema E-Mail-Marketing erläutern, was Sie vor dem Newsletter-Versand zu beachten haben.

Die korrekte Anmeldung für einen Newsletter

Das Double-Opt-In-Verfahren ist die einzige legale Newsletter-Anmeldung. Bei dieser Methode meldet sich der Interessent über Ihre Website an. Im Anschluss an die Registrierung erhält der Abonnent eine Nachricht, in der Sie sich für die Anmeldung bedanken und ihn bitten, die Registrierung abzuschließen. Dazu muss der zukünftige Newsletter-Bezieher einen Link anklicken.

Bei dieser Variante ist eine unerwünschte Anmeldung durch Dritte nahezu ausgeschlossen. Sie als Newsletter-Versender können im Streitfall nachweisen, wann und mit welcher E-Mail-Adresse der Newsletter bestellt und wann der zugesandte Bestätigungslink aktiviert wurde. Dadurch sind Sie juristisch auf der sicheren Seite.

Euroweb-Tipp: Bei der Registrierung ist nur die E-Mail-Adresse eine Pflichtangabe. Alle anderen Felder können Sie freiwillig ausfüllen lassen. Die deutsche Rechtsprechung besagt, dass jeder Newsletter anonym abonniert werden kann und deshalb ausschließlich unter Angabe der E-Mail-Adresse zu beziehen ist. Für eine rechtskonforme Registrierung muss bei der Anmeldung ausdrücklich darauf hingewiesen werden, was mit den Daten geschieht und wie sie verwendet werden. Außerdem muss hervorgehoben werden, dass die E-Mail-Adresse vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben wird. Und daran sollten Sie sich auch halten! Erläutern Sie bereits bei der Anmeldung, wie häufig der Newsletter versendet wird und was er thematisiert.

Euroweb-Tipp: Versenden Sie den Newsletter nicht zu oft. Der Empfänger könnte genervt sein und den Newsletter wieder abbestellen. Ausnahme: Sie verschicken wöchentliche / tägliche Angebote via Newsletter. Oder Sie haben tatsächlich so viel zu berichten, dass jeder Newsletter einen echten Mehrwert für den Nutzer verspricht.

Aber: Versenden Sie den Newsletter auch nicht zu selten! Liegen zwischen den einzelnen Newslettern mehr als zwei Monate, kann es sein, dass der Empfänger vergessen hat, dass er Ihnen die Erlaubnis für den Versand gegeben hat und er setzt Sie auf die Spam-Liste. Sie haben nur viermal im Jahr etwas zu berichten? Dann achten Sie darauf, den Newsletter in einer regelmäßigen Frequenz zu verschicken. Und auch hier gilt: die Inhalte sollten für den Empfänger von Bedeutung oder zumindest interessant sein!

Damit der Empfänger bzw. sein E-Mail-Programm Ihren Newsletter direkt erkennt, sollte im Absender nicht "info@IhrUnternehmen" stehen, sondern "IhrUnternehmen - Newsletter". Darüber hinaus sollte der Newsletter eine eigene und eindeutige E-Mail-Adresse erhalten, die immer und ausschließlich für den Newsletter-Versand genutzt wird. Ändern Sie diese Adresse nicht, denn sie ist in den Adressbüchern Ihrer Empfänger gespeichert. Bei einer Modifizierung kann es passieren, dass Ihr Newsletter ungelesen in den Spam-Ordner wandert.

Beim nächsten Mal erfahren Sie, was Sie vor dem Newsletter-Versand zu beachten haben. Dazu gibt es eine Checkliste!

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Melanie Schyja

Position

Pressesprecherin

Kontakt

m.schyja@euroweb.de

Tags Marketing
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