Gastbeitrag: Social Media Monitoring - Lösungen im Vergleich

Hilfreiche Tipps für die ersten Überlegungen

Social Media Monitoring für Mittelständler

Wer sich heute beruflich mit dem Thema Social Media beschäftigt, kommt um die Beobachtung und Analyse der Aktivitäten in den sozialen Medien nicht mehr herum. Das zeigen auch aktuelle Studien, die belegen, dass sich immer mehr deutsche Unternehmen mit Social Media Monitoring befassen. Doch welcher ist der richtige Anbieter für ein Unternehmen? Zu unterscheiden gilt es automatisierte Lösungen, wie GoogleAlerts und halbautomatische Anbieter, wie Social Media Monitoring Agenturen.

Halbautomatische Dienstleister

Halbautomatische Dienstleister setzen fast durchweg auf eine eigens entwickelte Such-Technologie. Mit dieser werden sämtliche Social Media Plattformen durchsucht und die Ergebnisse zu einem bestimmten Suchbegriff oder einer Suchphrase aggregiert. Im nächsten Schritt prüfen ausgebildete Analysten diese Beiträge auf deren Relevanz, um Fehlbeiträge auszuschließen. Weiterhin kategorisieren sie die Ergebnisse und ordnen manuell eine entsprechende Tonalität (positiv, neutral, negativ) zu. Durch diesen Prozess wird sowohl die Quantität als auch die Qualität der Ergebnisse sichergestellt. Oftmals bieten halbautomatische Anbieter darüber hinaus Online-Tools an, bei denen die Beiträge eingespielt und dann beliebig ausgewertet beziehungsweise auch exportiert werden können.

Automatische Lösungen

Auf der anderen Seite gibt es die automatischen Anbieter für Social Media Monitoring. Die meisten deutschen Unternehmen verwenden beispielsweise den kostenlosen Dienst GoogleAlerts, um auf dem Laufenden hinsichtlich neuer Aktivitäten im Social Web zu bleiben. Dabei unterschätzen sie jedoch immer wieder die Möglichkeiten einer professionellen Lösung. Zwar bietet GoogleAlerts von der Anzahl her meist sogar mehr Ergebnisse als halbautomatische Anbieter, man muss dabei jedoch beachten, dass diese weder von Spam noch von Fehlbeiträgen bereinigt sind. Darüber hinaus findet sich unter den Suchergebnissen bei Weitem nicht die Anzahl relevanter Ergebnisse, wie es bei halbautomatischen Dienstleistern der Fall ist. Anschließend müssen die Ergebnisse also manuell nachbearbeitet werden, was natürlich letztlich auch Ressourcen kostet.

Bei der Wahl einer geeigneten Social Media Monitoring Lösung sollten Unternehmen sich dieser Fakten bewusst sein. Hilfreich ist sicherlich ein kostenloses Probemonitoring, welches halbautomatische Anbieter einmalig offerieren. So fällt der Einstieg im Bereich Monitoring leichter und gleichzeitig bekommt man fachkundiges Feedback.

Autor: Jan Bartels ist Geschäftführer der Social Media Monitoring Agentur Webbosaurus

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02 Kommentare

Dominik Schlaak

Bild des Benutzers Dominik Schlaak

26.05.2012 - 21:45

Interessanter Beitrag. Vielen Dank Herr Bartels. Nützlich wären jedoch noch praktische Tipps gewesen bzw. welche bekannten Social Media Monitoring Tools es gibt. Auf SocialMediaBalloon findet sich ein Beitrag, in dem kurz auf einige Social Media Monitoring Tools eingegangen wird: http://www.socialmediaballoon.de/social-media-monitoring-2/543/ Freundliche Grüße

meventi

Bild des Benutzers meventi

27.06.2012 - 17:57

Guten Tag, die Google Alerts würde ich persönlich nicht zu den Monitoring Tools aus dem Bereich Social Media Monitoring bezeichnen. Hierüber werden ja auch sämtliche andere Kanäle überprüft. Einen wesentlich besseren Ansatz finde ich da Tools wie z.B. Hootsuit. Darüber können div. KPIs beobachtet werden, was in Google Alerts nicht möglich ist.

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