Die Top Ten der umsatzstärksten Websites

Mit der richtigen Idee erfolgreich Geld verdienen

Amazon-Lager: Die Arbeit im Hintergrund

Diese Liste der Top Ten zeigt die Möglichkeiten auf, wie sich ein lukratives Unternehmen im Internet aufbauen lässt. Denn viele der Unternehmen auf dieser Liste, haben ganz klein angefangen. Umso spannender, dass sie nun zu den bekanntesten Unternehmen weltweit gehören. Alex Bellon hat herausgefunden, wie viel Umsatz diese Plattformen jährlich machen. Zudem hat er diese Zahlen in Umsatz pro Sekunde zerlegt, um die unglaublichen Einnahmen dieser Internet-Riesen zu verdeutlichen.

 

 

  1. Amazon : 26.383.800.000 Euro Umsatz - 836,20 Euro je Sekunde
  2. Google : 22.617.200.000 Euro Umsatz - 716 Euro pro Sekunde
  3. Ebay : 7.062.630.000 Euro Umsatz - 223,59 Euro je Sekunde
  4. Yahoo! : 4.878.120.000 Euro - 154,27 Euro je Sekunde
  5. Alibaba : 4.286.950.000 Euro - 135,76 Euro je Sekunde
  6. Expedia : 2.582.540.000 Euro - 81,76 Euro je Sekunde
  7. Priceline : 2.369.820.000 Euro - 74,82 Euro je Sekunde
  8. AOL : 1.864.390.000 Euro - 59,39 Euro je Sekunde
  9. Netflix : 1.666.150.000 Euro - 52,45 Euro je Sekunde
  10. Facebook : 1.542.730.000 Euro - 48,5 Euro je Sekunde

Amazon steht als weltgrößtes Online-Versandhaus ganz oben auf der Liste. Der Versand-Riese hat mittlerweile über 33.700 Mitarbeiter und hat sich seit seinen Anfängen 1994 seinen Platz als Internet-Marktführer für die größte Auswahl Millionen neuer und gebrauchter Produkte verdient gemacht. Denn die Stärken von Amazon liegen in der Unkompliziertheit des Einkaufs, der Schnelligkeit der Lieferung und dem kundenorientierten  Service. Mit der Übernahme von zahlreichen Internetunternehmen wie IMDb, Zappo, Lovefilms oder Alexa, ist Amazon aber mittlerweile weit aus mehr als nur ein Online-Versandhaus.

Ohne Google wäre das Internet heutzutage kaum vorstellbar: Die Suchmaschine  belegt den zweiten Platz der Top Ten. Obwohl Google Inc. als wertvolleres Unternehmen bewertet wird, hat Amazon Google in Punkto Umsatz überholt. Das Unternehmen, das 1996 (anfänglich noch als BackRub bezeichnet) von zwei College-Studenten (Sergey Brin & Larry Page) in ihrer Garage gegründet wurde, besitzt heute Marktanteile von mehr als 80 Prozent aller weltweiten Suchanfragen. Der Marktführer Google bietet zudem weitere Software-Lösungen an (z.B. Google Analytics, Google Keyword-Tool, Google Maps, Google Earth).

Der dritte Platz geht an Ebay.1995 von Pierre Omidyar gegründet, sollte Ebay ursprünglich eine Plattform für Privatpersonen werden, auf der sie Sachen schnell & unkompliziert als Auktion verkaufen können. Doch mittlerweile stellt eBay auch eine Plattform für Unternehmen und ist wohl zur besten Alternative zum herkömmlichen Online-Shopping geworden. Seit der Gründung hat eBay insgesamt 35 Unternehmen & Webseiten aufgekauft (darunter sechs Online-Auktionsseiten), um sicherzustellen, dass sie die Nummer eins unter den Online-Auktionshäusern bleiben.

Yahoo! zählt neben Google zu den größten Suchmaschinen im Netz, jedoch erwirtschaftet das zwei Jahre ältere Unternehmen Yahoo! seinen unglaublichen Umsatz vor allem durch den Aufkauf und die Beteiligung an anderen Unternehmen. 2008 lehnte Yahoo! ein Kaufangebot von Microsoft in Höhe von 33.29 Milliarden Euro ab.

Alibaba.com wurde 1999 gegründet und ist nunmehr zum weltweit größten Online-Business-to-Business-Marktplatz herangewachsen. Millionen von Käufern und Lieferanten auf der ganzen Welt begegnen sich auf der Plattform. Mit über 53 Millionen registrierten Mitgliedern in über 240 verschiedenen Ländern und Büros in über 70 Standorten der Welt, ist Alibaba.com Marktführer in Sachen Online-Handel.

Expedia ist ein Online-Reisebüro und die Mutterfirma einiger weiterer Unternehmen wie Tripadvisor oder Hotels.com. Expedia wurde ursprünglich 1995 von Microsoft gegründet und ging dann 1996 online. Das Online-Imperium für Urlaubsbuchungen vermittelt sowohl Einzelleistungen wie Flüge, Hotelübernachtungen, Mietwagen, Eintrittskarten für Sehenswürdigkeiten sowie Pauschalreisen.

Priceline ist ebenfalls ein Online-Reisebüro. 1997 gegründet, beschäftigt dieses Unternehmen mittlerweile über 3.400 Angestellte. Das Besondere war ein „Reise-Glücksrad“-System: Erst nach Angabe grober Eckdaten und getätigter Buchung erfuhr man die Details. Mittlerweile bietet Priceline auch ein gängiges Buchungssystem, bei dem die volle Kontrolle über alle Reisedaten gewährt wird.

AOL besteht schon seit 1983. America Online bietet neben Internetzugang zusätzlich eigene Inhalte, die nur für die AOL-Kunden bei Verwendung der AOL-eigenen Software zugänglich sind. Trotz einer recht guten Platzierung in dieser Liste, sind AOLs Umsätze in den letzten Jahren drastisch gesunken und tendieren auch weiterhin dazu. Gründe dafür sind die veraltete Software, die überteuerten Preise und vor allem die Probleme des Unternehmens mit der rasant wachsenden & der sich stetig verändernden Online-Welt mitzuhalten.

Netflix ist ein Video-on-Demand-Stream, der sich seit 1997 immer größerer Beliebtheit erfreut. 15 Jahre später und nach dem Boom der Video- & Filmindustrie im Internet, gilt Netflix wohl als das Vorzeigebeispiel für Unternehmen in der „Internet-Filmbrache“, denn auch in Zeiten von Internetpiraterie & Raubkopiererei, ist Netflix mit dem Verleih von DVDs und Blu-rays per Post als auch mit Video-on-Demand-Streams äußerst erfolgreich. Gegen eine monatliche Gebühr kann man sich mit Netflix Filme & Serien bequem über das Internet von zu Hause aus ansehen.

Facebook wird zwar momentan durch den Börsengang gehypt, was den Unternehmenswert angeht (derzeit liegen die Schätzungen bei 80 – 100 Milliarden). Fakt ist, dass der Unternehmenswert im Bezug auf den tatsächlichen Umsatz des sozialen Netzwerkes nicht repräsentativ ist, denn mit einer kostenlos zugänglichen Plattform lässt sich nicht ganz so leicht Geld verdienen. Der Großteil des Umsatzes von Facebook stammt aus Werbeeinnahmen, die aufgrund von 800 Millionen Mitgliedern als Zielgruppe realisiert werden. Facebook zählt zu den „Newcomern“ in dieser Liste und könnte noch einiges an Potenzial bereithalten.

Ich hoffe, Sie finden diese Liste genauso spannend wie ich. Was halten Sie denn von diesen Unternehmen und deren Platzierung? Wie schätzen Sie das Potenzial der Kandidaten für die Zukunft ein? Ich freue mich auf Ihre Kommentare,

 

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Dorothea Zeidler

Dorothea Zeidler beschäftigt sich besonders mit den Themen Public Relations, Marketing und Unternehmenskommunikation.

Position

Presse/PR

Kontakt

d.zeidler@euroweb.de

Tags Marketing
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01 Kommentare

Armin Schmethuesen

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20.06.2012 - 12:36

Sehr geehrte Frau Zeidler, dieser Artikel ist sehr interessant und informativ. Hier sieht man, was man mit einer erfolgreichen Webseite erreichen kann. Ich denke auch das Facebook sich bei den Einnahmen in den nächsten Jahren steigern werden, da sich auch dieses Geschäftsmodell weiter entwickelt. Mit freundlichen Grüßen Armin Schmethüsen

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